Der Sieger steht fest
Vuelta a España 2026: Mas gewinnt die Spanien-Rundfahrt

Enric Mas hat die Vuelta a España 2026 gewonnen. Der Spanier setzte sich bei der Spanien-Rundfahrt vor Primoz Roglic und Felix Gall durch. Auf der letzten Etappe nach Granada machte Tobias Halland Johannessen den Tagessieg perfekt.
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Enric Mas vom Team Movistar feiert am 13. September 2026 in Granada seinen Gesamtsieg bei der Vuelta a España. Der Spanier sichert sich auf dem Podium das Rote Trikot.
Foto: Getty Images
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Alexander HornsteinSEO-Redaktor

Die diesjährige Vuelta fand vom 22. August bis zum 13. September statt. Über 21 Etappen führte die Spanien-Rundfahrt durch Monaco, Frankreich, Andorra und Spanien. Am Sonntag endete die Rundfahrt in Granada mit dem ersten Gesamtsieg von Enric Mas.

Enric Mas gewinnt seine erste grosse Rundfahrt

Enric Mas hat es geschafft: Der 31-jährige Spanier gewann die Vuelta a España 2026 und feierte damit den grössten Erfolg seiner Karriere. Nach drei zweiten Plätzen bei der Spanien-Rundfahrt holte sich der Movistar-Fahrer erstmals den Gesamtsieg bei einer der drei grossen Rundfahrten.

Mas brachte das Rote Trikot auf der letzten Etappe sicher ins Ziel. In der Schlusswertung lag er 1:37 Minuten vor Primoz Roglic. Der Österreicher Felix Gall wurde mit 3:01 Minuten Rückstand Dritter.

Damit ist Mas der erste Spanier seit Alberto Contador 2014, der die Vuelta gewinnt. Für den spanischen Radsport ist es nach zwölf Jahren wieder ein Heimsieg bei der Spanien-Rundfahrt.

Johannessen gewinnt die letzte Etappe

Die 21. und letzte Etappe führte über 112 Kilometer von Carrefour Granada nach Granada. Im Finale setzte sich Tobias Halland Johannessen aus Norwegen durch. Der Fahrer von Uno-X Mobility gewann vor Alessandro Romele und Ramses Debruyne.

Im Kampf um den Gesamtsieg blieb es dagegen ruhig. Mas musste auf dem letzten Teilstück keine Zeit mehr auf seine Konkurrenten verlieren und konnte sich in Granada als Vuelta-Sieger feiern lassen.

Landa gewinnt die Königsetappe

Die Entscheidung um den Gesamtsieg war bereits am Samstag gefallen. Auf der 20. Etappe über 186,8 Kilometer von La Calahorra zum Collado del Alguacil gewann Mikel Landa als Solist. Der Spanier setzte sich mit 47 Sekunden Vorsprung auf Tobias Halland Johannessen durch, Ramses Debruyne wurde Dritter.

Mas verteidigte auf der schweren Königsetappe sein Rotes Trikot und baute seinen Vorsprung auf Roglic sogar auf 2:15 Minuten aus. Damit war der Gesamtsieg vor der letzten Etappe praktisch entschieden.

Roglic hatte zuvor im Einzelzeitfahren der 18. Etappe noch 33 Sekunden auf Mas gutgemacht. Sein Rückstand war dadurch auf 1:37 Minuten geschrumpft. Auf den beiden letzten Bergetappen konnte der Slowene den Leader jedoch nicht mehr ernsthaft gefährden.

Küng gewinnt das Zeitfahren

Für einen Schweizer Erfolg sorgte Stefan Küng auf der 18. Etappe. Der Thurgauer gewann das 32,1 Kilometer lange Einzelzeitfahren von El Puerto de Santa María nach Jerez de la Frontera.

Küng setzte sich mit wenigen Sekunden Vorsprung durch. Mas belegte Rang zwölf und verlor 33 Sekunden auf Roglic. Trotzdem verteidigte der Spanier das Rote Trikot mit einem Vorsprung von 1:37 Minuten.

Mas macht seinen Vuelta-Traum wahr

Für Mas ist der Triumph der Lohn für mehrere Jahre voller Rückschläge. Bereits 2018, 2021 und 2022 war er Zweiter der Vuelta geworden, 2024 belegte er Rang drei. 2026 gelang ihm nun endlich der Gesamtsieg.

Dabei hatte die Rundfahrt zunächst einen anderen grossen Favoriten. Tadej Pogacar musste nach einem Sturz auf der achten Etappe aufgeben. Mas übernahm das Rote Trikot und verteidigte seine Führung anschliessend auch gegen den vierfachen Vuelta-Sieger Roglic.

Am Ende standen in Granada Mas, Roglic und Gall auf dem Podest. Der Spanier feierte damit seinen ersten Grand-Tour-Sieg und beendete gleichzeitig die lange Wartezeit auf einen spanischen Vuelta-Sieger.

Alle Etappen der Vuelta a España 2026

  • 22. August: 1. Etappe, Monaco – Monaco, 9.4 km (Einzelzeitfahren)
    Sieger: Tadej Pogacar (UAE Team Emirates-XRG)
  • 23. August: 2. Etappe, Monaco – Manosque, 214.3 km (Hügelig)
    Sieger: Matthew Brennan (Visma | Lease a Bike)
  • 24. August: 3. Etappe, Gruissan-Aude – Font Romeu, 174 km (Mittelgebirge)
    Abgebrochen wegen Hagel
  • 25. August: 4. Etappe, Andorra la Vella – Andorra la Vella, 104.8 km (Hochgebirge)
    Sieger: Tadej Pogacar (UAE Team Emirates-XRG)
  • 26. August: 5. Etappe, Falset . Costa Daurada – Roquetes. Terres de l'Ebre, 173.4 km (Hügelig
    Sieger: Matthew Brennan (Visma | Lease a Bike)
  • 27. August: 6. Etappe, Alcossebre – Castelló, 177.4 km (Mittelgebirge)
    Sieger: Tadej Pogacar (UAE Team Emirates-XRG)
  • 28. August: 7. Etappe, Vall d'Alba – Aramón Valdelinares, 149.8 km (Hochgebirge)
    Sieger: Andreas Leknessund (Uno-X)
  • 29. August: 8. Etappe, Puçol – Xeraco, 171 km (Flachetappe)
    Sieger: Bryan Coquard (Cofidis)
  • 30. August: 9. Etappe, La Vila Joiosa/ Villajoyosa – Alto de Aitana.Costa Blanca, 187.4 km (Hochgebirge)
    Sieger: Enric Mas (Movistar)
  • 31. August: Ruhetag
  • 1. September: 10. Etappe, Alcaraz – Elche de la Sierra, 184.7 km (Hügelig)
    Sieger: Bastien Tronchon (Groupama-FDJ United)
  • 2. September: 11. Etappe, Cartagena – Lorca, 151.3 km (Flachetappe)
    Sieger: Matthew Brennan (Visma | Lease a Bike)
  • 3. September: 12. Etappe, Vera – Calar Alto, 166.6 km (Hochgebirge)
    Sieger: Jakob Omrzel (Bahrain Victorious)
  • 4. September: 13. Etappe, Almuñécar – Loja, 192.8 km (Mittelgebirge)
    Sieger: Wout van Aert (Team Visma / Lease a Bike)
  • 5. September: 14. Etappe, Jaén – Sierra de La Pandera, 154.5 km (Hochgebirge)
    Sieger: Marco Brenner (Tudor Pro Cycling Team)
  • 6. September: 15. Etappe, Palma del Río – Córdoba, 189.7 km (Mittelgebirge) (auf 110,2 km verkürzt)
    Sieger: Wout van Aert (Visma | Lease a Bike)
  • 7. September: Ruhetag
  • 8. September: 16. Etappe, Cortegana – La Rábida. Palos de la Frontera, 181.1 km (Hügelig)
    Sieger: Matthew Brennan (Visma | Lease a Bike)
  • 9. September: 17. Etappe, Dos Hermanas – Sevilla, 185 km (Flachetappe)
    Sieger: Matthew Brennan (Visma | Lease a Bike)
  • 10. September: 18. Etappe, El Puerto de Santa María – Jerez de la Frontera, 32,1 km (Einzelzeitfahren)
    Sieger: Stefan Küng (Tudor pro Cycling)
  • 11. September: 19. Etappe, Vélez-Málaga – Peñas Blancas. Estepona, 210,8 km (Hügelig mit Bergankunft)
    Sieger: Eddie Dunbar (Pinarello – Q36.5 Pro Cycling)
  • 12. September: 20. Etappe, La Calahorra – Collado del Alguacil, 186.8 km (Hochgebirge)
    Sieger: Mikel Landa (Soudal Quick-Step)
  • 13. September: 21. Etappe, Carrefour Granada – Granada, 112 km (Flachetappe)
    Sieger: Tobias Halland Johannessen (Uno-X Mobility)

Die 81. Ausgabe der Vuelta a España fand vom 22. August bis zum 13. September statt. Auf 21 Etappen ging es über flache und hügelige Abschnitte, zweimal gegen die Uhr und in die Berge. Hinzu kamen zwei Ruhetage am 31. August und 7. September. Aus der Schweiz nahm ein Tudor-Trio teil: Stefan Küng, Roland Thalmann und Fabian Weiss.

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