Darum gehts
- Blick setzt auf den KI-Bot für barrierefreies Vorlesen
- KI-Tools unterstützen Journalisten bei Interviews und Artikelerstellung
- Bei KI-Bildern gibt sich Blick strengste Regeln
Kennzeichnung von KI
Gemäss den KI-Richtlinien von Ringier kennzeichnet Blick den Einsatz bei Texten von KI immer dann, wenn kein Mensch den Inhalt kritisch überprüft hat (z.B. bei Chatbot). Wenn ein KI-Tool nur als Hilfsmittel eingesetzt wird, ist keine Kennzeichnung notwendig (zum Beispiel für Übersetzungen, das Umwandeln von Audio zu Text oder Korrekturlesen). Anders sieht es beim nächsten Punkt «Bilder» aus.
Unser Umgang mit KI-Bildern
Das treffende Foto gehört bei Blick zur DNA. Wir wollen dieses Erbe nicht mit künstlich generierten Bildern torpedieren. Im News-Bereich sind fotorealistische KI-Fotos für uns tabu! Anders sieht es bei llustrations-ähnlichen Bildern aus, hier ist der Einsatz gestattet und wird klar deklariert.
Erkennung von Fake-News
Auf der Blick-Redaktion landen täglich Hunderte Bilder und Videos: von Fotografen, Agenturen, Pressemitteilungen, via Social Media und von Leserreportern. Falls Bedenken an der Echtheit aufkommen, überprüfen wir die Bilder/Videos durch bewährte journalistische Recherchemethoden und neu auch mit AI-Checks – sei es mit entsprechenden Tools (SynthID, Copyleaks etc.) oder mit einer mehrköpfigen Taskforce aus Spezialisten. Unsere Journalisten müssen entsprechende Schulungen besuchen. Wenn wir Zweifel nicht ausräumen können, verzichten wir auf die Publikation. Sollte uns trotz aller Vorsicht ein Fehler unterlaufen, informieren wir transparent. Selbst eine Unstimmigkeit entdeckt? Schreib bitte an fehler@blick.ch.
KI-Vorlese-Funktion
Praktisch alle Blick-Artikel lassen sich barrierefrei vorlesen – dank künstlicher Intelligenz. Dabei setzt Blick auf eine besonders angenehme Stimme mit Schweizer Touch – und Ostschweizer Einschlag. Wir haben nämlich die Stimme unseres Digitalredaktor Tobias Bolzern synthetisiert. Blick-Leserinnen und -Leser erkennen die Audio-Funktion am Kopfhörer-Button am Anfang der Artikel (ausgenommen sind Ticker und Videos). Die Text-to-Speech-Funktion ist für alle Userinnen und User zu Beginn kostenlos – ausser natürlich, es handelt sich um einen Blick+-Artikel, wo man nach wie vor als Abonnent eingeloggt sein muss. Das neue Angebot ist für alle Desktop- und Mobile-Web-User verfügbar, in der App folgt die Funktion später.
News-Chatbot
Wie konsumieren wir künftig News? Um unseren Userinnen und Usern einen modernen Zugang zu Online-Inhalten zu geben, hat Blick einen KI-Chatbot entwickelt. Dialogbasiert soll BliKI nicht nur schnelle und präzise Antworten auf Fragen liefern, sondern auch Hintergrundwissen, vertiefende Einordnungen und verschiedene Blickwinkel zu aktuellen Themen präsentieren. Dabei bleibt der Chatbot den journalistischen Grundwerten von Blick verpflichtet: Er informiert faktenbasiert, transparent und unabhängig. Der Chatbot ist neuerdings in die normale Suchfunktion auf der Seite integriert. Unter diesem Link kann man ihn ausprobieren: www.blick.ch/suche
KI als fleissiger Helfer
Sei es das Abtippen langer Interviews (Transkription), die Zusammenfassung langer PDFs, das Ausfüllen von Pflichtfeldern oder Unterstützung bei der Erstellung von Artikeln: Blick-Journalistinnen und Journalisten können auf ein breites Angebot von eigens entwickelten und sicheren KI-Helfer-Diensten zurückgreifen. Dabei ist nicht Quantität die oberste Maxime, sondern Qualität – die gewonnene Zeit wird in die Verbesserung der Artikel investiert.
KI sorgt für schnelle Übersicht
Am Anfang von Artikeln findet man neu ein Summary bzw. eine Zusammenfassung in drei «Bullet Points». Auch bei dieser Funktion unterstützt die KI unsere Journalistinnen und Journalisten – die das Resultat nachher selbstverständlich auf Richtigkeit überprüfen.
KI als Spürnase
Auch beim Aufspüren von internationalen Breaking News kommen bei Blick neben menschlichem Spürsinn teilweise auch KI-Tools zum Einsatz. Sei es der Ukraine-Krieg, der Konflikt in Nahost oder sonstige wichtige Meldungen. Hier geht es darum, aus der weltweiten Flut an Push-Nachrichten oder Social-Media-Posts jene News zu finden, die auch für die Schweiz relevant sind.
Mehr Vielfalt dank KI
Der Ringier-Verlag, zu dem Blick gehört, ist nicht nur in der Schweiz aktiv – sondern in vielen weiteren Ländern. Mit den neuen technischen Möglichkeiten, die KI bietet, suchen unsere Journalisten nach interessanten Storys und bereiten diese für das Schweizer Publikum auf.
KI sorgt für gute Debattenkultur
Um rassistische, sexistische und beleidigende Leser-Kommentare unter den Blick-Artikeln herauszufiltern, hat das Ringier-Data-Science-Team einen Algorithmus entwickelt, der toxische Wortmeldungen aussortiert. Die KI erkennt Kommentare mit einer besonders hohen Toxizität und löscht diese automatisch. Die restlichen Kommentare werden vom Moderatoren-Team bearbeitet. Es wird kein Kommentar freigeschaltet, ohne vorher von einem Menschen gelesen zu sein.
Generell gilt Folgendes
Blick übernimmt die Verantwortung für alle veröffentlichten Inhalte – unabhängig davon, ob diese von einem Menschen oder von einer KI erstellt wurden. Die von KI-Tools erzeugten Ergebnisse werden von Blick-Mitarbeitenden kritisch hinterfragt. Die Informationen werden mit dem eigenen Urteilsvermögen und Fachwissen verifiziert, überprüft und ergänzt.
Bei der Nutzung von KI-Tools trägt Blick dafür Sorge, dass keine Urheberrechte, Persönlichkeitsrechte, Datenschutzvorschriften, Geheimhaltungsverpflichtungen oder sonstige Rechte und Gesetze verletzt werden.
Die von Ringier entwickelten, integrierten oder genutzten KI-Tools und -Technologien sollen fair, unparteiisch und nicht diskriminierend sein. Aus diesem Grund werden die eigenen KI-Tools, -Technologien und -Integrationen einer regelmässigen Überprüfung unterzogen und bei Bedarf angepasst.
Blick wünscht allen Leserinnen und Lesern viel Spass bei einer neuen Art, Blick zu erleben. Falls ihr Feedback habt, freuen wir uns auf ein E-Mail an die Adresse: redaktion@blick.ch