«Bevorzugte Quellen»
So wählst du bei Google jetzt deine Lieblingsmedien aus

Google hat eine neue Funktion: Mit «bevorzugte Quellen» kannst du festlegen, welche News-Websites dir die Suchmaschine zuerst anzeigt. Das funktioniert ab sofort auch in der Schweiz – so geht es.
Kommentieren
1/6
Google: Du bestimmst jetzt, welche News du siehst. Möglich macht es die Funktion «bevorzugte Quellen», die jetzt auch in der Schweiz lanciert wurde.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Google lässt Nutzer neu ihre Lieblingsmedien in der Suche priorisieren
  • Die Funktion heisst «bevorzugte Quellen» und ist jetzt auch bei uns verfügbar
  • So richtest du sie ein – und das in nur einer Minute
Tobias_Bolzern_Redaktor Digital_Blick_3-Bearbeitet.jpg
Tobias BolzernRedaktor Digital

Ob Nachrichten, Rezepte oder Produkttests: Eine Google-Suche liefert heute manchmal fast zu viele Resultate. Und seit der Lancierung von KI-Zusammenfassungen geraten Quellen, denen man vertraut, gelegentlich zu weit nach unten. Google steuert nun dagegen, mit einem neuen Werkzeug namens «bevorzugte Quellen». Damit kannst du ab sofort selbst bestimmen, welche News-Websites zuerst bei dir erscheinen. Die Funktion ist ab sofort in der Schweiz verfügbar.

Was bringt das konkret?

Wer ein Medium als bevorzugte Quelle speichert, sieht dessen Artikel häufiger im Bereich «Schlagzeilen». Ausserdem zeigt Google einen eigenen Block namens «Von deinen Quellen» an, wenn man mehrere bevorzugte Quellen abonniert hat – also quasi einen personalisierten Nachrichten-Feed in den Suchergebnissen. Du kannst beliebig viele Quellen hinzufügen, jederzeit ändern und trotzdem weiterhin Artikel von anderen Seiten sehen.

So richtest du es ein:

Weg 1: Direkt über nachfolgende Links. Ein Klick darauf öffnet die Einstellungen bei Google. Hier kannst du dann direkt «Blick», «Beobachter», cash.ch oder bilanz.ch als Quelle hinzufügen: Häkchen ist bereits gesetzt. Link aufrufen, speichern, fertig.

Weg 2: Über die Google-Einstellungen: Gehe auf google.com/preferences/source und melde dich dort mit deinem Google-Konto an. Gib im Suchfeld den Namen des Mediums oder die Website-Adresse ein – also zum Beispiel blick.ch. Häkchen setzen, fertig.

Weg 3: Während der Suche auf Google nach einem beliebigen Thema, z.B. «Trump». Scrolle runter zu «Schlagzeilen». Dort siehst du rechts neben dem Abschnittstitel ein kleines Symbol, das so aussieht aus wie ein Ordner mit Stern. Klicke darauf, gib die gewünschte Quelle ein, setze das Häkchen und lade die Seite neu.

Wichtig zu wissen

Ein eigenes Google-Konto ist Pflicht. Wer keines hat oder nicht eingeloggt ist, wird zuerst zur Anmeldung weitergeleitet. Die gespeicherten Quellen gelten für alle Google-Suchen, egal ob auf dem Handy oder am Computer.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen