«Besessen von Details»
So tickt der neue Apple-CEO John Ternus – 15 Fakten

Er ist 50 Jahre alt, seit 25 Jahren bei Apple – und trotzdem kennen ihn nur wenige. Ab dem 1. September 2026 führt John Ternus einen der wertvollsten Konzerne der Welt.
Kommentieren
1/7
Hardware-Chef John Ternus wird am 1. September neuer Apple-CEO.
Foto: APPLE

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • John Ternus wird am 1. September neuer Apple-CEO
  • Der Ingenieur arbeitet seit 2001 für den iPhone-Konzern
  • Sein grösstes Problem: Apple hinkt bei der KI hinterher
War diese Zusammenfassung hilfreich?
Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
Tobias_Bolzern_Redaktor Digital_Blick_3-Bearbeitet.jpg
Tobias BolzernRedaktor Digital

Er steckt in fast allem

Airpods, Watch, iPhone Air, Macbook Neo: John Ternus (50) verantwortet die Hardware hinter Apples wichtigsten Produkten der letzten Dekade. Er führte 2020 die Umstellung der Macs von Intel auf Apples eigene Prozessoren durch, die den Absatz beflügelte. Die ersten 5G-iPhones entstanden unter ihm. Das ultradünne iPhone Air war sein persönliches Projekt. Das 579 Franken teure Macbook Neo stellte er im März 2026 in New York höchstpersönlich vor.

So kam er zu Apple

Als Student baute er eine Vorrichtung, mit der Querschnittsgelähmte per Kopfbewegung einen Roboterarm steuern konnten um, zu essen. Nach dem Abschluss entwickelte er vier Jahre lang Virtual-Reality-Brillen bei einem Start-up, bevor er 2001 zu Apple stiess.

Online-Auftritt: Minimalismus

Sein Linkedin-Profil ist ziemlich spartanisch. Ein Konto bei X hat der Maschinenbauingenieur nicht. 

Das Linkedin-Profil von John Ternus ist spartanisch.
Foto: Screenshot

Er ist verliebt in Details

Bei seinem ersten Apple-Produkt, dem Cinema-Display, zankte er sich mit einem Zulieferer über die Anzahl Rillen in den Schraubenköpfen. Die Schrauben hatten 35, statt 25 Rillen, so techcrunch.com. Niemand würde sie je sehen. Ihm war es trotzdem wichtig.

Spitzname «Crash»

In einer Rede für Absolventen der University of Pennsylvania im Jahr 2024 gestand Ternus, er habe als Student fast die erste CNC-Fräsmaschine der Uni zerstört. «Ich werde hier nicht die ganze Geschichte erzählen, aber sagen wir einfach, es war dramatisch», sagte er. Den Rest des Jahres sei er von seinen Mitstudenten deshalb nur «Crash» gerufen worden.

Er fährt Rallye

John Ternus ist laut mehreren Medienberichten Hobby-Rennfahrer und nimmt Kollegen gerne mal für Offroad-Rallyes in den US-Bundesstaat Washington mit. Und er ist auch Velofan.

So läuft der Machtwechsel ab

Apple-CEO Tim Cook hört nicht einfach auf. Er bleibt dem Konzern als Verwaltungsratspräsident erhalten – und zudem als Chefdiplomat gegenüber Donald Trump. Ternus übernimmt das operative Apple-Ruder am 1. September 2026. Cook selbst nennt ihn in seinem Abschiedsbrief «einen brillanten Ingenieur, der besessen ist von jedem Detail».

APPLE

Apple-CEO Tim Cook hört nicht einfach auf. Er bleibt dem Konzern als Verwaltungsratspräsident erhalten – und zudem als Chefdiplomat gegenüber Donald Trump. Ternus übernimmt das operative Apple-Ruder am 1. September 2026. Cook selbst nennt ihn in seinem Abschiedsbrief «einen brillanten Ingenieur, der besessen ist von jedem Detail».

Er war Schwimmchampion

An der Uni Pennsylvania gewann er unter anderem im 50-Meter-Freistil und 200-Meter-Einzellagen. Er gehörte offiziell zum Spitzenteam der Uni und ist in der Ehrenliste des Schwimmteams geführt, schreibt «Fortune».

Ternus, der Achte

John Ternus ist der achte CEO von Apple. Vor ihm kamen: Tim Cook (2011–2026), Steve Jobs (1997–2011), Gil Amelio (1996–1997), Michael Spindler (1993–1996), John Sculley (1983–1993), Mike Markkula (1981–1983), Michael Scott (1977–1981).

Er ist pro Pro-Prinzip

Apple wollte vor Jahren einen Minilaser ins iPhone einbauen – für bessere Fotos und AR-Funktionen. Das Problem: Das Bauteil kostete Apple 40 Dollar pro Gerät. Ternus schlug vor, den Laser nur ins Pro-Modell einzubauen. Begründung: Treue Apple-Fans seien begeistert von neuer Technologie. Normalkäufer nicht.

Ternus, der «Nice Guy»

«Bloomberg», «New York Times» und «Fortune» sind sich einig, dass er ein «Nice Guy» ist, also ein netter Kerl. Kollegen sagen über ihn: Bei Fehlern sucht Ternus Systemprobleme – nicht Sündenböcke.

Das ging ins Auge

Er hat zwei teure Flops zu verantworten: Die Touch Bar bei den Macbooks? Sein Projekt. Das später klammheimlich begraben wurde. Die Butterfly-Tastatur? Auch. Letztere führte zu Sammelklagen und einem Vergleich über 50 Millionen Dollar, die Apple bezahlte. 

KI ist sein Problem

Apple hinkt bei künstlicher Intelligenz (KI) der Konkurrenz hinterher. Siri-Updates wurden mehrfach verschoben. Ausgerechnet Google liefert nun die Technologie dafür. Wo Apple gut aufgestellt ist: bei lokalen KI-Modellen, die schnell auf den leistungsfähigen Macs laufen.

Er wollte kein Büro

Als sein erster Apple-Chef Steve Siefert 2011 in Pension ging, wurde Ternus dessen Büro angeboten. Er lehnte ab und sitzt lieber im grossen Office, zusammen mit seinem Team, erklärt die «New York Times»

Tüftelt an Robotern

John Ternus leitet ein geheimes Apple-Projekt: ein Tischgerät mit Bildschirm, das sich beim Facetime-Gespräch automatisch der sprechenden Person zuwendet. Geplante Markteinführung laut «Bloomberg» ist: 2027. Der erste konkrete Hinweis, wohin Apple unter ihm geht.

So alt wie Cook

Tim Cook war 50, als er im Jahr 2011 den Posten von Apple-Mitgründer Steve Jobs übernahm. Ternus ist heute 50. Geburtstag hat er im Mai, an welchem Tag ist nicht offiziell bekannt.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen