Nachdem im Vorjahr noch sämtliche Kilometer auf französischen Strassen zurückgelegt wurden, bricht die Tour de France 2026 wieder ins umliegende Ausland auf. Rund um Barcelona finden die ersten drei Etappen statt, wobei der Zielort der dritten bereits im Land der Grande Nation liegt. Vom Süden Frankreichs gehts in Richtung Westen bis nach Bordeaux, ehe die Route nach einigen Etappen im Landesinneren in die Grenzgebiete mit Deutschland, der Schweiz und Italien führt. Für die letzte Etappe verschiebt sich der Trott traditionell nach Paris, wo die Tour am 26. Juli endet.
Alle Etappen Tour de France 2026
- 4. Juli: 1. Etappe, Barcelona – Barcelona, 19.6 km (Mannschaftszeitfahren)
- 5. Juli: 2. Etappe, Tarragone – Barcelona, 168.5 km
- 6. Juli: 3. Etappe, Granollers – Les Angles, 195.9 km
- 7. Juli: 4. Etappe, Carcassonne – Foix, 181.9 km
- 8. Juli: 5. Etappe, Lannemezan – Pau, 158.3 km
- 9. Juli: 6. Etappe, Pau – Gavarnie-Gèdre, 186.2 km
- 10. Juli: 7. Etappe, Hagetmau – Bordeaux, 175.1 km
- 11. Juli: 8. Etappe, Périgueux – Bergerac, 180.4 km
- 12. Juli: 9. Etappe, Malemort – Ussel, 185.5 km
- 13. Juli: Ruhetag, Cantal
- 14. Juli: 10. Etappe, Aurillac – Le Lioran, 166.6 km
- 15. Juli: 11. Etappe, Vichy – Nevers, 161.3 km
- 16. Juli: 12. Etappe, Circuit Nevers Magny-Cours – Chalon-sur-Saône, 179.1 km
- 17. Juli: 13. Etappe, Dole – Belfort, 205.8 km
- 18. Juli: 14. Etappe, Mulhouse – Le Markstein Fellering, 155.3 km
- 19. Juli: 15. Etappe, Champagnole – Plateau de Solaison, 183.9 km
- 20. Juli: Ruhetag, Haute-Savoie
- 21. Juli: 16. Etappe, Évian-les-Bains – Thonon-les-Bains, 26.1 km (Einzelzeitfahren)
- 22. Juli: 17. Etappe, Chambéry – Voiron, 174.7 km
- 23. Juli: 18. Etappe, Voiron – Orcières-Merlette, 185.2 km
- 24. Juli: 19. Etappe, Gap – Alpe d'Huez, 127.9 km
- 25. Juli: 20. Etappe, Le Bourg d'Oisans – Alpe d'Huez, 170.9 km
- 26. Juli: 21. Etappe, Thoiry – Paris Champs-Élysées, 133 km
Innert drei Wochen treten die Fahrer auf einer Gesamtdistanz von 3’321,2 km in die Pedalen und müssen dabei 54’450 positive Höhenmeter bewältigen. Und das diesjährige Programm startet gleich mit einem echten Highlight. Erstmals seit 1971 findet wieder ein Mannschaftszeitfahren statt, ehe im weiteren Verlauf der Rundfahrt sieben Flachetappen, vier in hügeligem Gelände, acht Bergetappen und ein Einzelzeitfahren anstehen. Fünf Tage enden zudem mit einer Bergankunft, wobei die Alpe d’Huez auf 1’850 Metern über Meer gleich zweimal Zielort ist. Das Dach ist mit 2’642 m ü. M. aber der Col du Galibier, der auf der 20. Etappe bestiegen wird – eine der Etappen, die auf der Alpe d’Huez endet.
Unter den 184 Fahrern finden sich auch einige Schweizer. Während Silvan Dillier für Alpecin-Premier Tech und Mauro Schmid fürs Team Jayco AlUla in den Sattel steigt, vertreten Yannis Voisard und Marc Hirschi das Schweizer Team Tudor. Zu den Topfavoriten auf den Gesamtsieg zählt hingegen keiner davon. Der grösste Name ist einmal mehr jener von Tadej Pogacar, der sich an der Tour de Suisse mehr als nur warm fuhr und wohl in erster Linie von Jonas Vingegaard und Remco Evenepoel herausgefordert wird. Auch Florian Lipowitz und Paul Seixas muss man auf dem Zettel haben.