Erneut vermag Mauro Schmid bei der diesjährigen Tour de France zu glänzen. Nach seinem Etappensieg am vergangenen Freitag in Belfort beendet der Schweizer Rad-Profi am Mittwoch das 17. Teilstück als starker Zweiter.
In Voiron muss Schmid einzig Jasper Philipsen – und zwar deutlich – den Vortritt lassen. Der Belgier wird beim Zielsprint einer sehr grossen Ausreissergruppe ideal von seinem holländischen Teamkollegen Mathieu van der Poel lanciert.
Schmid gelingt es, unter anderem Sprintspezialist Olav Kooij im Hochgeschwindigkeitsfinish auf Rang drei zu verweisen. Der Holländer gewann 2025 beim Giro d'Italia zwei Etappen und bei der Frankreichrundfahrt in diesem Jahr das fünfte Teilstück.
Schmid musste improvisieren
«Es war geplant, dass ich Michael Matthews (Tagesneunter, Anm. der Redaktion) nach vorne bringe. Es war aber schwierig, uns zu finden. Und wenn man dann als Zweiter bei noch 300 zu fahrenden Metern um die Kurve fährt, kann man sich nicht mehr umschauen. Dann musste ich den Sprint fahren. Das war so definitiv nicht geplant», erklärt der 26-Jährige.
Tour-Leader Tadej Pogacar aus Slowenien erreicht als 50. mit dem Feld, das auf Tagessieger Philipsen knapp neun Minuten verliert, das Ziel. Gleiches gilt für Yannis Voisard (Tages-80.). Da Jordan Jegat mit der Spitzengruppe in Voiron ankommt, beträgt der Rückstand des zehntklassierten Schweizers auf den vor ihm liegenden Franzosen neu zehn Minuten und 14 Sekunden.