Die Tour de France 2026 hat ihren ersten Maillot-jaune-Träger – und dieser heisst nicht Tadej Pogacar. Beim Mannschaftszeitfahren über 19,6 Kilometer mit Start und Ziel im spanischen Barcelona geht der Tagessieg an das Team Visma-Lease a Bike mit Jonas Vingegaard.
Vingegaard überquert als erster Fahrer seiner Equipe die Ziellinie solo. Das ist so gewollt. Denn für einmal wird jeder einzeln gestoppt. Normalerweise ist bei einem Mannschaftszeitfahren jeweils die Zeit des Vierten im Team entscheidend.
Vingegaard streift sich somit das gelbe Leadertrikot über. Im Frühling triumphierte der Däne beim Giro d'Italia. 2022 und 2023 entschied der Pogacar-Rivale die Frankreichrundfahrt für sich.
Pogacar und sein UAE-Team-Emirates-XRG müssen sich beim Tour-Auftakt mit Rang drei zufrieden geben. Der Rückstand des slowenischen Top-Favoriten auf den Gesamtsieg gegenüber Vingegaard beträgt zwölf Sekunden.
Das Netcompany-Ineos-Team mit Filippo Ganna als stärkstem Fahrer wird Zweiter (acht Sekunden zurück).
Pinarello-Q36.5 schneller als Tudor
Und die zwei Schweizer Equipen? Für Pinarello-Q36.5 resultiert der zwölfte Rang (57 Sekunden zurück). 17. wird die Tudor-Mannschaft mit einer Minute und 14 Sekunden Rückstand.
Mit dem NSN-Team ist bei der diesjährigen Tour de France auch noch eine dritte Equipe dabei, die über eine Schweizer Lizenz verfügt. Die ehemalige Israel-Premier-Tech-Equipe ist zwei Sekunden langsamer als Tudor und beendet den Tag auf Position 18.
Am Sonntag startet die zweite Etappe in Tarragone und führt über einigermassen hügelige 168,5 Kilometer nach Barcelona.