Mauro Schmid glänzt erneut bei der Tour de France. Der Zürcher fährt bei der Bergankunft in Orcières-Merlette wie am Vortag wieder auf den zweiten Rang. Im Schlusssprint schlägt der Jayco-AlUla-Fahrer Matteo Jorgenson und fährt seinen dritten Podestplatz in der diesjährigen Tour heraus.
Der Tagessieg bei der 18. Etappe geht an Richard Carapaz, der Ecuadorianer gewinnt damit die erste Bergankunft in den Alpen. Der Olympiasieger kann sich rund drei Kilometer vor dem Ziel von der Fluchtgruppe absetzen und lässt den Konkurrenten um Schmid anschliessend keine Chance mehr.
«Es ist keine Schande bei einem solchen Anstieg von Carapaz abgehängt zu werden», findet Schmid nach der Etappe. Im Ziel hat Carapaz 45 Sekunden Vorsprung auf Schmid und Co. und stösst somit in die Top Ten des Gesamtklassements vor, Leidtragender ist der Schweizer Yannis Voisard, der neu Elfter ist.
Obwohl sich Leader Tadej Pogacar bei der Bergetappe zurückhält und viel Zeit verliert, bleibt der Slowene unangefochten an der Spitze. Auf Remco Evenepoel, nach dem Ausfall von Jonas Vingegaard sein erster Verfolger, hat der dreifache Tour-Sieger über vier Minuten Vorsprung. Am Freitag steht die Königsetappe an, das Ziel befindet sich nach 127 Kilometern und 3500 Höhenmetern auf der legendären Alpe d'Huez.