«Sie geben sich Kraft in der schweren Zeit»
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Trauer um Harald V.Ex-Party-Girl gibt Königin Kraft

Skandale und Verluste
Das Annus horribilis des norwegischen Königshauses

2026 ist kein gutes Jahr für das norwegische Königshaus. Es begann mit Skandalen und ging mit Sorge und nun grosser Trauer weiter. Ein Überblick über das wohl schwärzeste Jahr der Royals von Norwegen.
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Es war bisher ein schweres Jahr für die norwegischen Royals.
Foto: Kongehuset

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Das norwegische Königshaus erlebte 2026 schwere Skandale, Verluste und Krankheiten
  • Marius Borg Høiby erhielt vier Jahre Haft, Mette-Marit überstand Lungentransplantation
  • König Harald V. starb am 28. August, Prinzessin Astrid am 11. September
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Silja AndersRedaktorin People

Skandale, gesundheitliche Sorgen und schwere Verluste – das norwegische Königshaus hat ein wahres Horrorjahr hinter sich. Was sie bisher alles durchstehen mussten, gibts hier im Überblick.

Der Prozess um Marius Borg Høiby

Im Februar fing alles an. Marius Borg Høiby (29), der Sohn von Königin Mette-Marit, musste sich vor Gericht verantworten. Neun Wochen lang ging der Prozess, in dem dem jungen Mann unter anderem mehrfache Vergewaltigung, Drogendelikte und häusliche Gewalt vorgeworfen wurden. Er wurde in zwei Fällen der Vergewaltigung, häuslicher Gewalt und einiger weiterer Straftaten schuldig gesprochen. Im Juni wurde er schliesslich zu vier Jahren und vier Monaten Haft verurteilt. Derzeit befindet er sich in Untersuchungshaft und sitzt diese mit Fussfessel in seiner Wohnung auf dem Grundstück von Schloss Skaugum ab.

Mette-Marit und Epstein

Der nächste Skandal liess nicht lange auf sich warten. In den veröffentlichten Akten zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953–2019) tauchte plötzlich der Name der damaligen Kronprinzessin Mette-Marit (53) auf. Erst stürzt ihr unehelicher Sohn aus einer früheren Beziehung das Königshaus in eine Krise, dann auch noch sie selbst. Es zeigt sich, dass die beiden E-Mails austauschten und sich über Marius als Teenager unterhielten. Dann besuchte Mette-Marit Epstein auch noch auf seinem Anwesen in Florida und traf Epsteins Geschäftspartnerin Ghislaine Maxwell (64). Die beiden verband eine jahrelange Freundschaft – von der das Königshaus wohl nichts wusste, während Mette-Marit durchaus von den Anschuldigungen gegen Epstein gehört hatte. Die heutige Königin entschuldigte sich damals öffentlich und behauptete, Epstein hätte sie «manipuliert und getäuscht» und sie «fühle mit den Opfern». Ihr Ruf war allerdings ruiniert und das norwegische Volk rief danach sogar dazu auf, König Haakon solle sich von ihr trennen, wenn er Monarch wird, da man Mette-Marit nicht als Königin haben wolle. Heute wissen wir, dass es dazu nicht kam.

Die Lungentransplantation

Neben den Eklats gab es aber auch gesundheitliche Sorgen im norwegischen Königshaus. Mette-Marit litt seit jeher an einer Lungenfibrose, die über die Jahre immer schlimmer wurde. Im Juni verschlechterte sich ihr Zustand und sie musste einige Zeit sogar mit einem Sauerstoffgerät herumlaufen. Sie wurde auf die Warteliste für ein Spenderorgan gesetzt – und konnte nur kurze Zeit später wortwörtlich wieder aufatmen, denn die damalige Kronprinzessin erhielt eine neue Lunge. Gerade noch rechtzeitig, denn der behandelnde Arzt gab an, dass Mette-Marits Zustand kritisch war und sie ohne Spenderlunge nur noch knapp ein Jahr zu leben hätte. Ganz ausser Gefahr ist Mette-Marit allerdings noch nicht, denn in der ersten Zeit nach einer solchen Transplantation kann es immer wieder zu Komplikationen kommen. Das war etwa auch der Grund, weshalb sie nicht bei der Vereidigung ihres Ehemanns König Haakon dabei war, als dieser offiziell zum König gemacht wurde.

Der König ist tot

Der 28. August war einer der dunkelsten Tage für die norwegische Königsfamilie der vergangenen Jahrzehnte: König Harald V. starb im Alter von 89 Jahren. Einige Tage zuvor wurde er bereits wegen einer bakteriellen Blutinfektion ins Spital eingeliefert, sein Zustand verschlechterte sich zunehmend. Am Morgen des 28. August erreichte die Welt schliesslich die Nachricht, dass König Harald friedlich eingeschlafen sei. Seine Ehefrau Königin Sonja (89) schaffte es nicht mehr rechtzeitig an seine Seite und sie musste nur einen Tag vor ihrem 58. Hochzeitstag Abschied von ihrem Ehemann nehmen.

Die Schwester des toten Königs folgt ihm ins Grab

Genau 14 Tage nach dem Ableben von König Harald und gerade einmal zwei Tage nach seiner Beerdigung ist nun auch König Haralds Schwester Prinzessin Astrid im Alter von 94 Jahren gestorben, wie der Palast am Freitag, 11. September, mitteilte. Sie war stets eine grosse Stütze für ihren Bruder und das gesamte Königshaus und die Royals scheinen aus dem Trauern nicht herauszukommen. 

Es war bisher ein schwieriges Jahr für die norwegische Königsfamilie – und es ist erst September. Bleibt nur zu hoffen, dass jetzt etwas Ruhe im Palast einkehren kann und die Royals um ihren neuen König das Jahr besser ausklingen lassen können, als sie es begonnen haben.

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