Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen (52) hat sich im Rikshospitalet in Oslo einer Lungentransplantation unterzogen. Dies hat das norwegische Königshaus offiziell bestätigt.
Laut den behandelnden Ärzten verlief die Operation ohne Komplikationen. «Die Lungentransplantation verlief bislang erfolgreich», erklärte Arnt Fiane, Chefarzt der Thoraxchirurgie am Rikshospitalet. Er ergänzte: «Wir sind sehr froh, dass bis jetzt alles gut gegangen ist.»
Die Kronprinzessin werde für den weiteren Genesungsprozess stationär behandelt. Are Holm, Chefarzt der Lungenabteilung, ordnete den längeren Aufenthalt ein: «Wie alle anderen frisch Transplantierten wird die Kronprinzessin noch mehrere Wochen im Spital bleiben. Das ist feste Routine.» Diese Zeit werde benötigt, um die Medikation einzustellen, mögliche Komplikationen zu behandeln und mit dem Aufbautraining zu beginnen.
Wie die norwegische Zeitung «SE og HØR» berichtet, soll ihr Sohn Marius Borg Høiby (29) angeblich nach ihrer Operation von der Polizei zu seiner Mutter «geschmuggelt» worden sein. Høiby, der am Montag zu vier Jahren Haft verurteilt wurde, soll ins Osloer Rikshospitalet gebracht worden sein, um die frisch operierte Mette-Marit besuchen zu können. Auch, während er noch in U-Haft auf sein Urteil wartete, soll er sie mehrfach besucht haben, obwohl ihm eigentlich kein Freigang gestattet war.
Dem Bericht zufolge soll Høiby immer in Anwesenheit von Polizei oder Gefängnispersonal über einen Hintereingang in das Spital gebracht worden sein. Ob die Behauptungen von «SE og HØR» wahr sind, ist bislang nicht bestätigt.
Haakon sagt Termine ab
Kronprinz Haakon (52) hat sein Programm angepasst und Termine abgesagt, um in dieser Phase bei seiner Frau sein zu können. Das Kronprinzenpaar bedankte sich für die eingegangenen Nachrichten aus der Bevölkerung, die ihnen in dieser anspruchsvollen Situation viel bedeuteten. Das Königshaus teilte abschliessend mit, dass die nächste offizielle Information zum Gesundheitszustand der Kronprinzessin erst dann geplant sei, wenn sie das Spital verlässt.