Darum gehts
- Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen, 52, schwer an Lungenfibrose erkrankt
- Prinzessin Ingrid Alexandra, 22, kehrt aus Australien zurück, um Mutter beizustehen
- Ärzte bereiten mögliche Lungentransplantation vor, König Harald nennt Erkrankung «sehr traurig»
Die Familie eilt zu Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit (52): Die Ehefrau von Kronprinz Haakon (52) ist schwer an chronischer Lungenfibrose erkrankt und ihr Gesundheitszustand soll sich in den vergangenen Monaten deutlich verschlechtert haben. Um ihrer Mutter beizustehen, ist nun Prinzessin Ingrid Alexandra (22) nach Norwegen zurückgekehrt.
Am Dienstag berichtete der australische Fernsehsender 9News, dass die 22-Jährige Australien verlassen hat. Die Prinzessin studiert in Sydney seit dem Sommer 2025 Sozialwissenschaften mit den Schwerpunkten Internationale Beziehungen und Politische Ökonomie. Laut «Dagbladet» ist Ingrid Alexandra am Mittwochmorgen in Norwegen gelandet.
Auch Haakon tritt die Rückreise aus Japan an
Kronprinz Haakon befindet sich aktuell auf einer offiziellen Reise in Japan. Diese sollte ursprünglich bis Donnerstag dauern. Letzte Woche wurde bekannt, dass er seine Reise verkürzt und ebenfalls heute nach Norwegen zurückfliegt. Am Montag hatte der 52-Jährige in Tokio bereits die zwischenzeitliche Rückkehr von Ingrid Alexandra in die Heimat angekündigt: «Sie plant, bald nach Hause zu kommen, und das hängt mit der familiären Situation zusammen. Sie möchte bei ihrer Mutter sein», sagte der Kronprinz und fügte über seine Tochter hinzu: «Sie plant weiterhin, ihr Studium in Australien zu beenden, aber wie lange sie noch zu Hause bleibt, werden wir später sehen.»
«Wir sind eine Familie, die einander sehr nahe steht, und wenn wir zusammenkommen und Zeit miteinander verbringen, schöpfen wir daraus Kraft», sagte Kronprinz Haakon laut NRK gegenüber der norwegischen Presse in Tokio.
«Sie ist also schwer krank»
Für die Prinzessin ist es der dritte Besuch in der Heimat innerhalb des letzten halben Jahres: Über Weihnachten und den Jahreswechsel verbrachte sie mehrere Wochen in Norwegen, bevor sie im Februar nach Sydney zurückkehrte. Über Ostern war sie dann wieder bei ihrer Familie in Skandinavien.
Dass Kronprinzessin Mette-Marit an Lungenfibrose leidet, ist seit 2018 bekannt. Im Dezember hatte der Palast erklärt, dass die Ärzte mit den Vorbereitungen für eine Untersuchung im Hinblick auf eine Lungentransplantation begonnen haben. Auch König Harald V. von Norwegen (89) äusserte sich zuletzt ungewöhnlich offen. Er sprach laut NRK davon, dass man gehofft habe, eine mögliche Lungentransplantation noch in die Zukunft verschieben zu können – das Thema sei nun jedoch «plötzlich sehr aktuell». Zudem sagte er: «Sie ist also schwer krank. Daran besteht leider kein Zweifel. Ich finde das sehr traurig.»
Ihre schwere Erkrankung ist allerdings nicht das Einzige, was die Kronprinzessin die vergangenen Monate beschäftigt hat. Hinzu kamen Sorgen um ihren Sohn Marius Borg Høiby (29), der sich im Februar in 40 Anklagepunkten vor Gericht verantworten musste. Zudem kam sie durch ihre frühere Verbindung zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein in Kritik.