Sorge um Kronprinzessin Mette-Marit
Haakon verkürzt Reise, Tochter kehrt heim

Kronprinz Haakon hat seine offizielle Japanreise begonnen und dabei neue Einblicke in das royale Familienleben gegeben. Demnach wird seine Tochter Ingrid Alexandra, die in Australien studiert, demnächst nach Norwegen reisen, um ihrer Mutter Mette-Marit beizustehen.
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Prinzessin Ingrid Alexandra - hier mit ihren Eltern im Jahr 2025 - plant laut Vater Haakon eine baldige Rückkehr in die Heimat.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

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  • Kronprinz Haakon verkürzt Japanreise wegen kranker Mette-Marit, Zustand verschlechtert
  • Prinzessin Ingrid Alexandra (22) plant Rückkehr, Studium in Australien bleibt
  • Seit 2025 studiert Ingrid Sozialwissenschaften in Sydney mit politischem Schwerpunkt

Zum Auftakt seiner Japanreise hat Kronprinz Haakon (52) in einer Pressekonferenz über den Gesundheitszustand seiner Frau, Kronprinzessin Mette-Marit (52), gesprochen. Wie der Fernsehsender TV 2 berichtete, kündigte er dabei auch eine baldige Rückkehr der gemeinsamen Tochter Prinzessin Ingrid Alexandra (22) an.

«Sie plant, bald nach Hause zu kommen, und das hat mit der familiären Situation zu tun, sie möchte bei ihrer Mutter sein.» Dennoch plane die Prinzessin weiterhin, «ihr Studium in Australien abzuschliessen, aber wir werden später darauf zurückkommen, wie viel Zeit sie zu Hause verbringt».

Norwegens zukünftige Thronfolgerin war erst Mitte April wieder nach einem Aufenthalt in ihrer Heimat zurück nach Australien gereist. In Sydney studiert sie seit dem Sommer 2025 Sozialwissenschaften mit den Schwerpunkten Internationale Beziehungen und Politische Ökonomie.

Haakon will schnell zu Mette-Marit zurückkehren

Am 29. Mai, nur wenige Tage vor dem lange geplanten Besuch des Kronprinzen in Japan, hatte der Palast bekannt gegeben, dass Haakon seine offizielle Reise wegen des Gesundheitszustands der Kronprinzessin um einen Tag verkürzen werde. Der Besuch in der Hafenstadt Hachinohe am 4. Juni wurde abgesagt. Laut der Zeitung «VG» erklärte Haakon in Tokio diese Entscheidung noch einmal: «Ich fahre nach Hause, weil sie krank ist, deshalb verkürze ich die Reise um einen Tag, und ich entschuldige mich bei allen, die ich am letzten Tag besuchen sollte. Ich denke, es ist wichtig, nach Hause zu kommen und bei Mette zu sein, sie ist jetzt krank, deshalb habe ich das Bedürfnis danach.»

Ihre chronische Lungenkrankheit entwickele sich und ihr Zustand habe sich «leider verschlechtert». Am norwegischen Nationalfeiertag (17. Mai) zeigte sich Mette-Marit mit Sauerstoffgerät und offenbar sichtlich angeschlagen. Die Ehefrau von Kronprinz Haakon leidet seit Jahren an chronischer Lungenfibrose.

Äussert sich zu Marius Borg Høiby

Auch auf das bevorstehende Urteil gegen Stiefsohn Marius Borg Høiby (29) ging der Kronprinz kurz ein: «Wir haben gehört, dass das Urteil voraussichtlich im Juni fallen wird, und darauf sind wir vorbereitet.» Wie die norwegische Zeitung «Verdens Gang» schreibt, wird das Urteil am 15. Juni erwartet. 

Høiby war von Februar bis März 2026 wegen zahlreicher Vorwürfe, darunter mehrfache Vergewaltigung, vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Haftstrafe von sieben Jahren und sieben Monaten, die Verteidigung plädiert in den schwersten Anklagepunkten auf Freispruch. Für die übrigen Delikte hält die Verteidigung eine Haftstrafe von etwa eineinhalb bis zwei Jahren für angemessen.


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