Darum gehts
- Philipp Kurashev startet bei Olympia nach schwierigen Saisons durch
- Er übernimmt Kevin Fialas Platz im Paradesturm mit Hischier und Meier
- An der WM 2024 wurde er von Trainer Fischer auf die Tribüne gesetzt
Die letzte Erinnerung an Philipp Kurashev (26) im Nati-Dress ist vor diesen Olympischen Spielen eine Durchzogene. An der Silber-WM 2024 in Prag rutscht er in der Aufstellung von Nati-Trainer Patrick Fischer immer weiter nach hinten, bis er kaum mehr spielt.
Dann, bei den grossen Auftritten im Viertelfinal gegen Deutschland (3:1) und Halbfinal gegen Kanada (3:2 n.P.), wird er sogar auf die Tribüne verbannt. Wohlgemerkt als NHL-Stammspieler, der soeben aus seiner mit Abstand produktivsten Saison (54 Punkte) bei Chicago gekommen ist.
«In der Saison danach war es sehr schwierig für mich», räumt Kurashev ein. Er kommt bei den Blackhawks nicht auf Touren, wird auch dort nicht mehr eingesetzt, nachdem er vom Paradesturm neben Supertalent Connor Bedard (20) in die zweite Linie versetzt worden ist. Für die WM 2025 ist er für die Nati kein Kandidat – primär der offenen Vertragssituation wegen, und weil er sich an der Hand operieren lässt.
Im Sommer unterschreibt der 26-Jährige für ein Jahr bei den San Jose Sharks. «Ich brauchte diesen Neustart», erklärt der einstige SCB-Junior. «Jetzt bin ich wieder hundertprozentig fit.» Denn von Mitte Dezember bis Ende Januar legen Kurashev erneut Probleme mit der Hand lahm. Das Timing seiner Rückkehr hat gerade noch so gepasst, «das war knapp und auch schwierig, dass ich es noch schaffe». Bevor der Viertrunden-Draft (2018 von Chicago) zur Nati einrückt, absolviert er bloss drei NHL-Spiele.
Fischer: Kurashev hat sich seine Chance verdient
Bei Olympia findet der Stürmer aber sofort ins Spiel, ist laut Trainer Patrick Fischer (50) einer der positiven Aspekte der Gruppenphase. Der Lohn dafür: Kurashev nimmt nach Kevin Fialas Ausfall dessen Platz im Paradesturm mit Nico Hischier und Timo Meier ein. «Er hat ihn sich verdient», so Fischer. Kurashev selbst sieht sich aber nicht als DEN Fiala-Ersatz. «Er ist ein Top-Spieler, sein Verlust schmerzt. Wir sind ein Team, wer dann die Chance bekommt, macht einfach das Beste daraus.»
Auf seine letzten WM-Auftritte angesprochen, sagt er fast schon weise: «Ich schaue nicht gerne in die Vergangenheit, sondern lerne lieber aus ihr.» Kurashev wirkt gefestigter und bestätigt, dass er gereift sei. «Ich bin erwachsener geworden. In meinem Umfeld und meinem Leben hat sich einiges verändert.» Näher geht er jedoch nicht darauf ein. «Ich bin einfach froh, hier zu sein, und meine Familie unterstützt mich.»
Seine Analyse zur Schweizer Gruppenphase? Es gebe viel Positives, das in die K.o.-Phase mitgenommen werden könne. Zum Beispiel? «Wir haben unser schnelles Spiel gefunden und sind physisch stark.»
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