YB-Gigovic stellt sich dem «Schweiz vs. Bosnien»-Quiz
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An WM trifft er auf die Nati:YB-Gigovic stellt sich dem «Schweiz vs. Bosnien»-Quiz

YB-Gigovic sieht sich mit Nati-Gruppengegner Bosnien im Flow
«Die Schweiz kann das Spiel wie Barcelona kontrollieren»

Der Wechsel 2025 von Bundesliga-Absteiger Holstein Kiel zu YB erwies sich für Bosniens Armin Gigovic als Albtraum. Jener von Schweden zu Bosnien als Volltreffer! Steht er zum WM-Auftakt gar in der Startelf?
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Ein Foto aus der offiziellen WM-Serie des bosnischen Fussballverbands – welch ein Sinnbild für die Puncher-Attitüde von Armin Gigovic, im Dress der Heimat seiner Eltern immer alles zu geben.
Foto: FIFA via Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Bosniens Gigovic hofft auf Startelf bei der WM-Vorbereitung gegen Kanada
  • Nach Italiens Ausscheiden beschreibt er die verrückte Atmosphäre in Sarajevo
  • Bosnien verlor seit 2025 nur ein Spiel: Selbstvertrauen ist gross
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Alain KunzReporter Fussball

Drei Testspiele hat unser zweiter WM-Gegner Bosnien und Herzegowina ausgetragen. In zweien steht Armin Gigovic (24) in der Startelf. In den Playoff-Spielen hatte er das nicht geschafft. In Wales kam er in der Verlängerung rein. Beim grossen Coup gegen Italien gar nicht. In der WM-Vorbereitung hat der YB-Profi sein Standing verbessern können.

Denn der gebürtige Schwede ist ein Fighter. Kein Blender. Kein Fake-Spieler. Und auch kein Plapperi. Es sprudelt nicht aus ihm heraus. Oft muss man die Worte herauskitzeln. Aber gut: Seine Kernkompetenz muss nicht das Formulieren geschliffener Sätze sein.

Gigovic hatte so was wie nach dem Italien-Coup noch nie erlebt

Versetzen wir uns kurz zurück, an jenen magischen Abend des letzten Märztags, als Bosnien es schaffte, einen Weltmeister zum dritten Mal zu traumatisieren und sich anstelle von Italien das WM-Ticket zu krallen. Die Bilder, die man aus Sarajevo sah, waren des Wahnsinns. Wie wars mittendrin? «Die Atmosphäre war komplett verrückt! Ich hatte so was in meiner ganzen Karriere noch nie erlebt. Und auch was danach in der Stadt abging. Ich landete um acht Uhr morgens im Bett. Aber das war es wert, am Ende so müde zu sein. Jede Minute. Jede Sekunde. Ich werde diesen Tag nie vergessen», erzählt Gigovic.

Doch das soll nicht das Ende der Fahnenstange sein. Im Gegensatz zur ersten WM-Teilnahme 2014, als man nach zwei Niederlagen gegen Argentinien und Nigeria und einem Sieg gegen den Iran ausschied, soll es heuer in die K.o.-Runde gehen. «Wir haben seit einem Jahr ein einziges Spiel verloren. Also ist auch unser Selbstvertrauen sehr gross», so Gigovic.

Wie Gigovic zum Konvertiten wurde

In bosnischen Auswahlen hat Gigovic nie gespielt. Nur in schwedischen, für sein Geburtsland. Sogar zwei A-Länderspiele. Aber weil die keinen Wettbewerbscharakter hatten, konnte das bosnische Duo infernale, Nationalmannschafts-Direktor Emir Spahic und Trainer Sergej Barbarez, den verlorenen Sohn bekehren. «Der erste Anruf erfolgte vor zwei Jahren. Es waren gute Gespräche.» Damals war Bosnien am Boden. 2024 gewann man kein einziges Spiel. Mit dem 0:7 gegen Deutschland als Tiefpunkt. «Wenn mir damals jemand gesagt hätte, dass wir es an die WM schaffen würden – ich hätte es nicht geglaubt. Aber sie haben mir ihren Plan aufgezeigt und die Leidenschaft sowie den Nationalstolz für Bosnien geweckt. Es war der richtige Schritt.»

Mittlerweile ist auch für Gigovic klar, in welchem Takt sein Herz schlägt. Auch wenn der Grossteil seiner Familie in Schweden lebt und er Bosnien nur aus seiner Zeit als Kind kannte, weil die Familie jeden Sommer dorthin in die Ferien gegangen ist.

Gigovic ist «Fan» seines Mitspielers Dzeko

Beim bosnischen Nationalteam spielt Gigovic zusammen mit Superstar Edin Dzeko (40). «Unfassbar, auf welchem Level er in seinem Alter performt. Zudem ist er auch neben dem Feld eine grossartige Person. Er spricht mit allen. Er ist immer da, wenn du Hilfe brauchst. Fantastisch, dass ich mit solch einem grossen Spieler im gleichen Team stehen kann.» Seine eigene Rolle sieht er so: «Ich versuche, mit meiner Aggressivität das Team zu pushen. Ich rede nicht viel. Aber ich gebe immer alles.»

Showdown um Platz 1 gegen die Schweiz?

Diese Attitüde könnte ihn gegen Kanada in die Startelf bringen. Und geht das gut gegen den Co-Gastgeber, der ohne seinen angeschlagenen Superstar Alphonso Davies antreten muss, folgt wohl bereits der Showdown um Platz 1. Gegen seine aktuelle fussballerische Heimat. «Ich habe die Schweiz natürlich genau beobachtet. Die waren zuletzt ja an jedem grossen Turnier dabei. Da hats Top-Spieler im Team. Xhaka ist der Schlüsselspieler. Aber nicht nur er. Embolo, Akanji, Kobel, Rodriguez, Okafor. Ganz stark, wie die in Schweden gewonnen haben. Die haben das Spiel dort kontrolliert, wie es Barcelona üblicherweise tut.»

Also ist die Schweiz Favorit? «Ich mag das Gerede über die Favoritenrolle nicht. Sicher wird die Schweiz weiterkommen. Aber wir sind in einem guten Flow und haben ein sehr gutes Gefühl. Doch auch Kanada hat gute Spieler. Katar kennt eine WM vom letzten Mal. Nichts wird einfach werden. Selbst wenn man Spanien oder so heisst.»

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
1
2
3
2
Südkorea
Südkorea
1
1
3
3
Tschechien
Tschechien
1
-1
0
4
Südafrika
Südafrika
1
-2
0
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
0
0
0
2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
0
0
0
3
Katar
Katar
0
0
0
4
Schweiz
Schweiz
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
0
0
0
2
Marokko
Marokko
0
0
0
3
Haiti
Haiti
0
0
0
4
Schottland
Schottland
0
0
0
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
0
0
0
2
Paraguay
Paraguay
0
0
0
3
Australien
Australien
0
0
0
4
Türkei
Türkei
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
0
0
0
2
Curacao
Curacao
0
0
0
3
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
0
0
0
4
Ecuador
Ecuador
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
0
0
0
2
Japan
Japan
0
0
0
3
Schweden
Schweden
0
0
0
4
Tunesien
Tunesien
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Belgien
Belgien
0
0
0
2
Ägypten
Ägypten
0
0
0
3
Iran
Iran
0
0
0
4
Neuseeland
Neuseeland
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
0
0
0
2
Kap Verde
Kap Verde
0
0
0
3
Saudi Arabien
Saudi Arabien
0
0
0
4
Uruguay
Uruguay
0
0
0
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
0
0
0
2
Senegal
Senegal
0
0
0
3
Irak
Irak
0
0
0
4
Norwegen
Norwegen
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Argentinien
Argentinien
0
0
0
2
Algerien
Algerien
0
0
0
3
Österreich
Österreich
0
0
0
4
Jordanien
Jordanien
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
0
0
0
2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
0
0
0
3
Usbekistan
Usbekistan
0
0
0
4
Kolumbien
Kolumbien
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
0
0
0
2
Kroatien
Kroatien
0
0
0
3
Ghana
Ghana
0
0
0
4
Panama
Panama
0
0
0
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