Vom Fan zum Nati-Star
An der Heim-WM 2009 fieberte Hischier auf der Tribüne mit

Als Zehnjähriger sah Nico Hischier seinen heutigen Nati-Kollegen Roman Josi bei dessen WM-Debüt in Bern. «Als Fan schwenkte ich die Schweizer Fahne auf der Tribüne.»
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Nati- und NHL-Star Nico Hischier steht vor seiner ersten Heim-WM.
Foto: Sven Thomann

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Nico Hischier war als Kind 2009 Zuschauer bei der Heim-WM in Bern
  • Dort sah er das WM-Debüt seines heutigen Teamkollegen Roman Josi
  • Erstrunden-Draft von 2017, 17 Jahre Hockey-Karriere, jetzt Heim-WM
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Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey

Eine Weltmeisterschaft in seinem Heimatland zu erleben, nicht jeder Spieler krönt seine Karriere mit diesem Highlight. Der heutige Nati-Captain Roman Josi (35) kommt als Einziger der aktuellen Schweizer Mannschaft schon zum zweiten Mal in diesen Genuss: Er gibt 2009 sogar noch in seiner Heimatstadt Bern das WM-Debüt. Damals irgendwie doch auch dabei: sein heutiger Nati-Kollege Nico Hischier (27).

Als zehnjähriger Knirps des EHC Visp möchte er DAS Hockey-Ereignis nicht verpassen, die Eltern Katja und Rino Hischier fahren mit ihren Kids mit dem Zug aus dem Wallis in die Bundeshauptstadt. Auf der Tribüne der Postfinance-Arena schwenkt klein Nico die Schweizer Fahne, «ich war ein Nati-Fan und habe mitgefiebert. Ich weiss noch, wie mich die vielen Zuschauer beeindruckt haben, aber auch die grossen Stars der anderen Nationen».

Ob er da schon seine Ziele oder gar den NHL-Traum vor Augen gehabt hat? «Die NHL habe ich zwar ein bisschen verfolgt», so der Captain der New Jersey Devils, «aber an meine Zukunft dachte ich da noch nicht. Ich hatte einfach Freude am Hockey.» Ob dieser Erinnerung muss der Erstrunden-Draft von 2017 lächeln. Vielleicht, weil er die letzten 17 Jahre gedanklich im Zeitraffer Revue passieren lässt.

«Für viele ein einmaliges Erlebnis»

In der NHL ist er mittlerweile ein Star, und am Freitag steht für ihn das erste Spiel seiner ersten Heim-WM an. «Ich werde versuchen, alles bewusst wahrzunehmen. Dass man eine Heim-WM erlebt, gesund und im Team dabei ist, ist nicht selbstverständlich, sondern für viele ein einmaliges Erlebnis.»

Umso mehr ist es ein Wunsch von ihm, dass die Nati in Zürich einen tollen Auftritt hinlegt, als Team auftritt und super spielt. «Vielleicht sitzt auch ein Bub auf der Tribüne, der genau das erreichen möchte, was wir haben.» Ihn in der Schweiz eine WM spielen zu sehen, sei bestimmt auch für seine Eltern speziell, vermutet der Nati-Stürmer. Sowieso entdecke er auf den Tribünen immer mal wieder eine Walliser Fahne, «sogar in New Jersey. Die Walliser sind sportbegeistert». Er spüre die Unterstützung der ganzen Schweiz und speziell seines Heimatkantons. Das Abenteuer kann losgehen.

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