Die WM-Favoriten im Check
Wer kann der Nati in Sachen Medaille in die Suppe spucken?

Am Freitag beginnt die Heim-WM. Die Hockey-Nati und ihre Fans träumen von der nächsten Medaille – und vom ersten Gold. Doch was sind die grössten Hürden?
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Darum gehts

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Stephan RothStv. Eishockey-Chef
1

Kanada

Jungstar Macklin Celebrini (19), der diese Saison mit 115 Punkten die Nummer vier der NHL-Skorerliste war, ist der Headliner und Captain des Teams. Auch wenn der begnadete Stürmer der San Jose Sharks der Einzige im Aufgebot ist, der schon bei Olympia in Mailand dabei war, ist das Kader stark besetzt. Mit Mark Scheifele (Winnipeg) ist ein weiterer Spieler dabei, der die 100-Punkte-Marke geknackt hat. Und Evan Bouchard (Edmonton) war mit 95 Zählern der beste Skorer unter allen NHL-Verteidigern.

Macklin Celebrini stellte die Schweizer schon bei Olympia in Mailand vor Probleme.
Foto: Getty Images
2

Schweden

Es ist eine spannende Mixtur, die der künftige Servette- und aktuelle Schweden-Coach Sam Hallam braut: Er hat gleich 13 WM-Neulinge aufgeboten, darunter fünf aktuelle U20-Weltmeister. Ansonsten besteht das Team neben fünf Spielern aus der National League (Brännström, Heed, Larsson, Asplund und De la Rose) vorwiegend aus NHL-Spielern. Dabei ragen Detroit-Stürmer Lucas Raymond sowie die erfahrenen Verteidiger Oliver Ekman-Larsson (Toronto) und Mattias Ekholm (Edmonton) heraus. Wie gut die schwedischen Talente sind, bekam die Nati zuletzt zweimal (1:8 und 0:3) zu spüren. Mit dem Angstgegner hat man spätestens seit den Finalniederlagen 2013 und 2018 eine Rechnung offen.

Die schwedischen Jungstars wie Anton Frondell zerlegten die Schweizer beim vorletzten Duell in Jönköping mit 8:1.
Foto: Carl Sandin/Bildbyran/freshfocus
3

USA

Der Auftaktgegner der Nati, den man frühestens im Halbfinal wiedersehen könnte. So stark wie die Mannschaft, die letztes Jahr im Final gegen die Schweiz in der Verlängerung (1:0) den ersten WM-Titel seit 1960 holte, ist die Ausgabe 2026 nicht besetzt. Doch auch dieses Jahr besteht das Team aus laufstarken NHL-Spielern. Und mit Florida-Stürmer Matthew Tkachuk haben die US-Boys einen Superstar in ihren Reihen, der nach zwei Stanley-Cup-Siegen zuletzt Olympia-Gold holte und hungrig ist, weil er über die Hälfte der Saison verletzt verpasste.

Matthew Tkachuk (Zweiter von rechts) feierte mit den USA Olympia-Gold.
Foto: Bruce Bennett
4

Finnland

Der letzte Gruppengegner der Schweiz. Seit dem Titel 2022 sind die Finnen dreimal in Folge im WM-Viertelfinal gescheitert. Nun haben sie ihre Strategie angepasst und greifen gleich auf zwölf NHL-Spieler zurück. Das Dutzend wird von Aleksander Barkov angeführt. Der Center, der die Florida Panthers in den letzten beiden Jahren zu zwei Stanley Cups geführt hatte, verpasste die ganze Saison verletzt. Im Team von Antti Pennanen stehen auch acht Spieler, die in der National League eine tragende Rolle spielen: Lehtonen, Saarijärvi, Puljujärvi, Manninen, Björninen, Mäenalanen, Merelä und Säteri. Doch diese Equipe hat nicht die gleiche Qualität wie jene, welche bei Olympia (3:2 n. V.) den Schweizer Medaillentraum platzen liess.

Florida-Captain Alexander Barkov ist bei Finnland nach einer NHL-Saison ohne Spiel wieder am Start.
Foto: AFP
5

Tschechien

Im letzten Test putzte das Cadieux-Team die Tschechen mit 6:1 vom Eis. Mit Ausnahme von Vancouver-Verteidiger Filip Hronek fehlt dem Weltmeister von 2024 Star-Power aus der NHL. So erhalten auch junge Spieler eine Chance. Zudem verblüfft ein 40-Jähriger: Roman Cervenka (ehemals Rappi, ZSC und Fribourg) war diese Saison sowohl in der Quali als auch in den Playoffs Topskorer und schoss Pardubice in der Overtime zum Titel. Einziger NL-Spieler ist Zug-Stürmer Dominik Kubalik.

Auch mit 40 Jahren ist Roman Cervenka (im Bild links, gegen Calvin Thürkauf) noch grandios.
Foto: keystone-sda.ch
6

Slowakei

Die Slowaken können nicht mit NHL-Stars protzen. Aber in der Gruppe mit Kanada, Schweden und Tschechien ist der überraschende Olympia-Halbfinalist die vierte Kraft und somit ein möglicher unangenehmer Gegner der Nati im Viertelfinal.

Bei Olympia kamen die Slowakei und Goalie Samuel Hlavaj überraschend in den Halbfinal.
Foto: keystone-sda.ch
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Eishockey-WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Österreich
Österreich
0
0
0
1
Finnland
Finnland
0
0
0
1
Deutschland
Deutschland
0
0
0
1
Großbritannien
Großbritannien
0
0
0
1
Ungarn
Ungarn
0
0
0
1
Lettland
Lettland
0
0
0
1
Schweiz
Schweiz
0
0
0
1
USA
USA
0
0
0
Playoffs
Abstieg
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
0
0
0
1
Tschechische Republik
Tschechische Republik
0
0
0
1
Dänemark
Dänemark
0
0
0
1
Italien
Italien
0
0
0
1
Norwegen
Norwegen
0
0
0
1
Slowakei
Slowakei
0
0
0
1
Slowenien
Slowenien
0
0
0
1
Schweden
Schweden
0
0
0
Playoffs
Abstieg
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