Darum gehts
- Harry und Meghan ziehen nach sechs Jahren USA zurück nach Grossbritannien
- Andrew lebt zurückgezogen, Ferguson versteckt sich seit Dezember 2025 in Verbier
- Andrew sah man an Côte d'Azur, Ferguson erbte Millionen von Paddy McNally
Am Donnerstagmorgen wurde bekannt, dass Prinz Harry (41) und seine Frau Meghan (45) nach sechs Jahren USA nun doch wieder nach Grossbritannien zurückkehren. Seitdem überschlägt sich die Berichterstattung darüber förmlich. Bis ins kleinste Teil werden mögliche Gründe, Absichten und Folgen analysiert, die die Entscheidung der Sussexes bergen könnte.
Während alle Welt die Augen auf das umstrittene Herzogen-Paar und ihre Kinder Archie (7) und Lilibet (5) gerichtet hält, dürften sich zwei andere über eine kleine Verschnaufpause freuen: der ehemalige Prinz Andrew Mountbatten-Windsor (66) und seine Ex-Frau Sarah Ferguson (66), die angesichts dieser geplatzten Bombe für einmal aus der Schusslinie geraten.
Andrew hält sich weiter bedeckt
Seit Monaten lebt Ex-Prinz Andrew abgeschottet auf dem Sandringham-Anwesen seines Bruders in Norfolk. Der König warf ihn im Februar aus der Royal Lodge in Windsor, nachdem er ihm im Oktober sämtliche royalen Titel entzogen hatte. Seitdem fristet Andrew eine Art Schattendasein und sorgt dennoch – wohl eher unfreiwillig – für eine Negativ-Schlagzeile nach der anderen.
Erst kürzlich brachte er die Öffentlichkeit erneut gegen sich auf, als er seinem Bruder einen bitteren Korb erteilte: Er soll dessen Einladung zu den jährlichen Familienferien auf Schloss Balmoral in den schottischen Highlands abgelehnt haben. Es hätte eine Chance zur Versöhnung sein können – wobei angesichts all der haarsträubenden Skandale, in die Andrew verwickelt ist, fraglich ist, wie sehr eine Versöhnung wirklich gewünscht sein kann.
Bald wieder alle an einem Tisch?
Anders als Harry und Meghan, die offenbar wieder einen Schritt auf ihre royale Familie zugehen wollen, sitzt die Verbitterung bei Andrew noch zu tief. Ein enger Vertrauter soll «The Sun» verraten haben, Andrew habe das Gefühl, von seinen Verwandten «wie ein Aussenseiter» behandelt zu werden. Man hätte ihn im Stich gelassen: «Er fühlt sich nicht mehr als Teil der Familie.» Zur ganz grossen Familienaussöhnung kommt es also vorerst noch nicht.
Ob Andrew deshalb nach einem neuen Zuhause im Ausland sucht? Wie Royal-Experte Andrew Lownie laut «Daily Express» berichtet, soll der Ex-Prinz kürzlich an der südfranzösischen Côte d'Azur gesichtet worden sein – auf der Suche nach einer neuen Immobilie. Während die Welt auf Harry und Meghan schaut, reist Andrew angeblich unbeirrt umher – obwohl seit seiner Festnahme im Februar weiterhin Ermittlungen gegen ihn laufen. Eine offizielle Bestätigung für seinen Ausflug gibt es allerdings nicht.
Ferguson versteckt sich in der Schweiz
Andrews Ex-Frau Sarah Ferguson und seine Töchter Beatrice (38) und Eugenie (36) meiden weiter den Kontakt zum Ex-Prinzen. Ferguson, die selbst immer wieder zur Zielscheibe der Medien wird – etwa durch Enthüllungen über ihre Beziehung zu Jeffrey Epstein (1953–2019) – hat sich seit Dezember 2025 nicht mehr öffentlich gezeigt. Berichten zufolge soll sie sich derzeit in der Schweiz aufhalten, genauer gesagt in einem Luxuschalet im Skiort Verbier VS.
Auch Ferguson dürfte froh sein, dass der Fokus der Presse dank der Sussexes vorübergehend von ihr abgerückt ist. Gerade erst schlug der Tod ihres Vertrauten Paddy McNally (†88) grosse Wellen, der sie grosszügig in seinem Millionenerbe bedacht haben könnte. McNally soll Ferguson jahrelang finanziell unterstützt haben. Für dessen Beerdigung in der St. James's Church in Sevenhampton vergangenen Freitag tauchte Ferguson jedoch nicht aus ihrem Versteck auf – nur ihre Tochter Beatrice war vor Ort.
Sowohl Andrew Mountbatten-Windsor als auch seine Ex-Frau Sarah Ferguson kommen mehrfach in den «Epstein-Files» vor und sorgten durch ihre jahrzehntelange Freundschaft mit dem verurteilten Sexualstraftäter für massive öffentliche Kritik. Der Ex-Prinz wurde von der mittlerweile verstorbenen Virginia Giuffre (†41) beschuldigt, sie als Minderjährige im Umfeld von Jeffrey Epstein missbraucht zu haben.
Andrew wies die Vorwürfe stets zurück, einigte sich jedoch 2022 auf eine millionenschwere aussergerichtliche Zahlung. Sarah Ferguson räumte ihrerseits ein, finanzielle Unterstützung von Epstein angenommen zu haben. Sie bezeichnete den Kontakt öffentlich als schweren Fehler, weist strafrechtlich relevante Vorwürfe jedoch strikt von sich.