Darum gehts
- Sarah Ferguson könnte Chalet in Verbier von Paddy McNally erben
- McNally hinterliess Vermögen von 660 Millionen Franken, teils für Wohltätigkeit
- Chalet-Wert: 16 Millionen Franken, acht Zimmer, mögliche Lösung für Geldnöte
Seit ihr langjähriger Vertrauter Paddy McNally (†88) im Juli verstorben ist, ranken sich die Gerüchte darum, ob Sarah Ferguson (66) in seinem Erbe bedacht worden sein könnte. Der 600 Millionen Pfund schwere Geschäftsmann galt jahrelang als wichtiger finanzieller Rückhalt für Ferguson. Nun ist etwa davon die Rede, dass er ihr sein Luxus-Chalet im Schweizer Verbier VS vermacht haben könnte.
Dort soll McNally ihr in schweren Zeiten regelmässig Zuflucht geboten haben. Dieses Versprechen könnte auch nach seinem Tod weiter gelten: Wie die «Daily Mail» berichtet, soll die in Ungnade gefallene Ferguson die Sommermonate bisher im Schweizer Skigebiet verbracht haben.
«Verbrachte den Sommer in Paddys Haus»
Nach all dem Trubel um ihren Ex-Mann Andrew Mountbatten-Windsor (66) und ihre eigenen Verstrickungen in den Epstein-Skandal geniesst Ferguson in ihrer britischen Heimat derzeit alles andere als ein hohes Ansehen. Gut denkbar, dass die 66-Jährige sich ins Ausland flüchtet – fernab von den verurteilenden Blicken ihrer Landsleute. Wo genau, meint Royal-Experte Richard Kay zu wissen: «Soweit ich weiss, verbringt Sarah den Sommer über Zeit in Paddys Haus in Verbier», behauptet der Royal-Experte und Sonderkorrespondent der «Daily Mail» im Podcast «Palace Confidential».
Dass Ferguson im Chalet ihres verstorbenen Freundes Paddy McNally in Verbier die ersehnte Ruhe sucht, hält er für sinnvoll: «Denn in diesen Orten herrscht im Sommer eine völlig andere Atmosphäre. Es wimmelt dort nicht gerade von Briten, die zum Skifahren anreisen», so Kay. «Man trifft zwar ein paar Leute mittleren Alters, die gerne in den Bergen wandern, aber insgesamt geht es dort viel entspannter und unauffälliger zu. Ein perfekter Ort, um sich zurückzuziehen.»
Er habe sie lange genug unterstützt
Zum letzten Mal wurde Ferguson im Dezember 2025 in der Öffentlichkeit gesehen. Auf dem Weg zur Taufe ihrer Enkelin Athena wurde sie damals im Auto fotografiert. Seither hält sie sich bedeckt. Mit McNallys Tod rücken Ferguson und ihre Geldprobleme jedoch wieder in den Fokus – sollte sie das 16-Millionen-Franken-Anwesen mit acht Zimmern in Verbier erben, könnten sich ihre finanziellen Nöte auf einen Schlag erledigt haben.
Doch Kay bezweifelt, dass es so kommen wird. «Es wurde viel darüber gesprochen, dass Paddy ihr vielleicht einen Teil seiner 600 Millionen Pfund hinterlassen hat – ich bin mir nicht sicher, ob das tatsächlich passieren wird», sagt der Königshaus-Reporter. McNally sei offenbar der Ansicht gewesen, sie ihr Leben lang bereits reichlich unterstützt zu haben. Zudem habe er einen grossen Teil seines Vermögens verschiedenen Wohltätigkeitsorganisationen hinterlassen wollen.
Die gemeinsame Geschichte von McNally und Ferguson reicht bis in die frühen 1980er-Jahre zurück: Ferguson arbeitete ursprünglich als Nanny für McNallys zwei Söhne. Aus diesem Verhältnis entwickelte sich eine Romanze, die etwa drei Jahre hielt – trotz 22 Jahren Altersunterschied. Die Beziehung scheiterte schliesslich an McNallys Unwillen, sie zu heiraten. Gleichwohl blieben sie sich all die Jahre freundschaftlich verbunden.
McNally hat sich im Motorsport – insbesondere durch Streckenwerbung, Sponsoring-Verträge und den exklusiven Paddock Club – ein Imperium aufgebaut, dessen Wert zuletzt auf rund 600 Millionen Pfund, rund 657 Millionen Franken, geschätzt wurde.