Darum gehts
- Sarah Ferguson schreibt Enthüllungsbuch in England, sucht US-Verlag
- Kontakt zu Jeffrey Epstein schädigt ihr Ansehen nachhaltig
- Palastinsider: Unterstützung durch Ex-Liebhaber Paddy McNally
Die Haare zerzaust, tiefe Furchen im Gesicht – gezeichnet von ihrem Schicksal. Sarah «Fergie» Ferguson (66) ist laut britischen Medien kaum wiederzuerkennen. Die frühere Herzogin von York, einst schillernde Society-Figur an der Seite von Ex-Prinz Andrew (66), steht nach den neuen Enthüllungen rund um ihre Beziehung zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953–2019) vor den Trümmern ihres Lebens. Freunde berichten von einer Frau am absoluten Tiefpunkt: verbittert, erschöpft und überzeugt davon, von der königlichen Familie verraten worden zu sein.
Umherirrend wie auf der Flucht, ist sie seit vier Monaten zur Sofa-Hopperin geworden. Mal soll sie in Zürich in einer superteuren Privatklinik für psychische Leiden gewesen sein, mal in einem Wellnessressort in Portugal, dann bei wohlhabenden Freunden in Abu Dhabi. Dass sie auch bei ihrer guten Freundin Priscilla Presley (80), der Witwe des King of Rock'n'Roll, in Los Angeles untergekommen sei, hat diese dementiert.
Unterstützt wird Fergie von Ex-Liebhaber
Ein Palastinsider packt nun gegenüber Blick aus, wo sich Fergie derzeit aufhält: «Sie ist in England.» Nicht bei ihrem Ex-Mann, auch nicht bei einer ihrer Töchter, den Prinzessinnen Beatrice (37) und Eugenie (36). Hinter den Kulissen soll Fergie an einem Neuanfang arbeiten. Vor allem aus finanzieller Not. Ihr Plan: «Sie schreibt ein Enthüllungsbuch. Derzeit sucht sie einen Verlag in den USA.» Der Insider ergänzt: «Unterstützt wird sie dabei von ihrem früheren Liebhaber Paddy McNally.» Der 88-jährige frühere Formel-1-Magnat gilt als einer ihrer loyalsten Weggefährten.
Wenn Fergie auspackt, wird das wie ein Orkan über den Buckingham-Palast fegen und die britische Königsfamilie erschüttern. Früher wurde ihr viel verziehen: 2010 wollte sie das private Adressbuch ihres Ex-Mannes für eine halbe Million Pfund verkaufen, sie hatte Affären und plante zuletzt, die von Queen Elizabeth II. (1926–2022) geerbten Corgis Muik und Sandy klonen zu lassen. Das Volk vergab ihr die Fehltritte im Wissen um ihre schwierige Kindheit. Ihr Vater galt als notorischer Fremdgänger, ihre Mutter verliess die Familie, als Sarah erst 13 Jahre alt war, und zog mit einem Polospieler nach Südamerika.
Fehler werden verziehen, Lügen nicht
Was Fergie nicht verziehen wird, ist ihre Verbindung zu Jeffrey Epstein. Nachdem dieser bereits 2008 wegen sexueller Straftaten verurteilt worden war, behauptete sie öffentlich, den Kontakt abgebrochen zu haben. Doch die Veröffentlichung der Epstein-Files letzten Herbst offenbarte das Gegenteil. Schmierige Mails zeigten, wie sie ihn als ihren «lieben, spektakulären und besonderen Freund» bezeichnete und für ihre Töchter Gratis-Flugtickets erbettelte, um zu ihm zu reisen.
Heute bleibt das Bild einer Frau, deren Gesicht und Seele von Schicksalsschlägen gezeichnet sind – und die sich von Sofa zu Sofa durch ein Leben kämpft, das einst wie ein Märchen begann. Ihr Buch könnte ihre letzte Rettung werden.