Inferno von Crans-Montana
Dossier

Inferno von Crans-Montana

Tragödie in der Silvesternacht! Beim Brand in Crans-Montana kamen 40 Menschen ums Leben, 116 wurden verletzt. Das Feuer im Le Constellation wurde von Champagner-Wunderkerzen ausgelöst. Nach dem nationalen Trauertag am 9. Januar geht es nun um die juristische Aufarbeitung. In diesem Dossier findest du alle Informationen zum Thema gebündelt.
Wichtige Versicherungsfragen
Wer zahlt die Kosten der Opfer von Crans-Montana?
Rund um die Tragödie im Wallis gibt es Fragen zu den Kosten der Behandlungen und Schäden. Der Schweizerische Versicherungsverband klärt über Haftung und Schutz für Betroffene auf.
09.01.2026, 10:25 Uhr
Wer zahlt die Kosten der Opfer von Crans Montana?
Fliegt Sion-Boss Skistars ein?
Constantin plant emotionale Hommage an Crans-Opfer
Christian Constantin geht das Drama von Crans-Montana als Sohn der Region unglaublich nahe. Zumal das Sommer-Trainingslager des FC Sion seit 1990 dort stattfindet. Entsprechend emotional wird das Spiel gegen Winterthur sein.
07.01.2026, 12:32 Uhr
Sion-Boss Constantin plant emotionale Hommage an Opfer
Mit Video
Brandschutz nach Walliser Art
Das sagen einheimische Politiker zur Kontrolllücke
In der Bar Le Constellation fand zuletzt 2019 eine Brandschutzkontrolle statt. Das Walliser System sei dabei nicht das Problem, sagt der Walliser Nationalrat Benjamin Roduit. Andere Politiker aus dem Bergkanton wollen sich nicht zur Brandkatastrophe äussern.
07.01.2026, 08:33 Uhr
«Das Walliser System ist nicht das Problem»
Mit Video
Gefährlicher Effekt
Videos zeigen Feuer-Tropfen von der Decke
Bei der Brandkatastrophe von Crans-Montana tropfte geschmolzener Kunststoff von der Decke. Ein Experte schliesst daraus, dass beim Bau der betroffenen Bar nicht-konformes Material verwendet wurde. Die Tropfen haben den Brand womöglich noch weiter angeheizt.
06.01.2026, 20:34 Uhr
Darum tropfte Feuer von der Decke in Crans-Montana
Mit Video
Bar-Betreiber über den Brand
«Wir sind am Boden zerstört»
Fünf Tage nach dem Inferno in der Bar Le Constellation äussert sich nun das Betreiber-Paar Moretti. «Wir sind am Boden zerstört», heisst es in einem Schreiben.
09.01.2026, 10:26 Uhr
Bar-Betreiber äussern sich nach Inferno in Crans-Montana
Mit Video
Inferno ändert alles!
Bis Crans-Montana waren wir beim Brandschutz an der Weltspitze
Das verheerende Feuer in der Bar «Le Constellation» fordert 40 Menschenleben. Bis Crans-Montana war die Schweiz beim Brandschutz an der Weltspitze. Die Tragödie macht 2026 zum Horror-Jahr.
07.01.2026, 06:19 Uhr
Bis Crans-Montana war die Schweiz beim Brandschutz an der Weltspitze
Mit Video
Nicht nur in Crans-Montana
Nachtclub-Brände wegen Pyrotechnik und Schaumstoff
In Crans-Montana kam es in der Silvesternacht zum Inferno – nachdem Akustik-Isolation aus Schaumstoff durch Indoor-Feuerwerk in Brand geraten war. Diese Kombination führte in den letzten Jahrzehnten weltweit bereits zu Hunderten Toten im Nachtleben. Die Horror-Liste.
06.01.2026, 15:37 Uhr
Die Killer-Kombination von Crans-Montana tötete schon zuvor
Mit Video
Analyse
Versagen beim Brandschutz
Dieser Auftritt wurde für Nicolas Féraud zum Desaster
Diese Pressekonferenz wird noch zu reden geben: Die Gemeinde Crans-Montana hat die Inferno-Bar seit Jahren nicht mehr kontrolliert. Trotzdem sieht man sich als Opfer.
06.01.2026, 14:37 Uhr
Diese Pressekonferenz wurde für Nicolas Féraud zum Desaster
Mitgefühl für Opfer-Familien
«Es ist nicht leicht, wenn Eltern ihre Kinder im Ausland im Spital haben»
Gesundheitsministerin Elisabeth Baume-Schneider besuchte das Spital in Sion VS. Sie drückt ihre Dankbarkeit für das Gesundheitspersonal, die Angehörigen und die Rettungskräfte aus. Die Rettungskette habe nach dem Inferno in Crans-Montana gut funktioniert.
06.01.2026, 15:42 Uhr
«Habe noch keine Brand-Opfer selbst getroffen, aber denke an sie»
Mit Video
Alkohol an 14-Jährige?
Inferno-Bar bekannt für lasche Alterskontrollen
Im Zentrum der Ermittlungen zur Inferno-Nacht von Crans-Montana steht jetzt auch der Jugendschutz: In der Bar «Le Constellation» sollen Alterskontrollen systematisch ausgeblieben sein. Unter den 40 Todesopfern waren acht Minderjährige – teils erst 14 Jahre alt.
06.01.2026, 12:56 Uhr
Inferno-Bar war bekannt für lasche Alterskontrollen