Alles zum Rasenklassiker
Das musst du über Wimbledon 2026 wissen

Die Championships in Wimbledon stehen in den Startlöchern: Bevor es am Montag mit der ersten Runde des prestigeträchtigen Grand-Slam-Turniers so richtig losgeht, gibt es hier alles Wissenswerte zusammengefasst.
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Der Rasenklassiker Wimbledon startet am 29. Juni.
Foto: AP Photo/Kin Cheung

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Wimbledon startet am 29. Juni
  • Erstmals gibt es den Videobeweis, Rekordpreisgeld von 74 Mio. Euro
  • Stan Wawrinka und Serena Williams schlagen auch auf
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Davide MalinconicoRedaktor Sport

Sport-Fans aufgepasst! Noch während der Ball bei der Fussball-WM rollt, kommt bereits das nächste Sommer-Highlight um die Ecke: In Wimbledon wartet das traditionsreichste Tennisturnier der Welt. Blick liefert dir einen Überblick zum legendären Rasenspektakel an der Church Road.

Die Turnierdaten

Das erste Mal richtig ernst wird es am Montag, 29. Juni, mit dem Start der ersten Hauptrunde. Die Qualifikation ist seit dem 25. Juni Geschichte, das Teilnehmerfeld steht endgültig fest. Die grossen Endspiele steigen am Samstag, 11. Juli (Frauen) und Sonntag, 12. Juli (Männer), jeweils um 17 Uhr.

Die Schweizer

Stan Wawrinka (41, ATP 110) ist noch einmal mit von der Partie. Für seine letzte Teilnahme im Südwesten Londons hat er eine Wildcard erhalten. Wimbledon ist das einzige Grand-Slam-Turnier, das Wawrinka in seiner Karriere nie gewinnen konnte – nun wird ihm die Ehre zuteil, sich gebührend von der britischen Rasenbühne zu verabschieden.

Bei den Frauen schlagen neben der Schweizer Hoffnungsträgerin Belinda Bencic (29, WTA 12) auch Viktorija Golubic (33, WTA 64) und Simona Waltert (25, WTA 88) auf dem heiligen Rasen auf.

Die Favoriten

Bei den Männern ist die Favoritenrolle klar vergeben: Alle Augen richten sich auf Titelverteidiger Jannik Sinner (24, ATP 1). Die Tennis-Welt blickt gespannt auf den kommenden Montag, wenn der Italiener das Geschehen auf dem Centre Court eröffnet – es ist sein erster Auftritt nach dem dramatischen Zweitrunden-Aus bei Roland Garros. Zu den Jägern zählen Alexander Zverev (29, ATP 3), der ebendiese French Open für sich entscheiden konnte, und Tennis-Ikone Novak Djokovic (39, ATP 8), der weiterhin vom 25. Grand-Slam-Titel träumt.

Bei den Frauen präsentiert sich das Feld offen, was auch daran liegt, dass die Weltnummer eins, Aryna Sabalenka (28), nach ihrem deutlichen Viertelfinal-Aus bei den French Open gegen Diana Shnaider (22, WTA 16) auch zuletzt in Berlin schwächelte. Zudem kam die vierfache Grand-Slam-Siegerin in Wimbledon noch nie über den Halbfinal hinaus. Neben ihr und Titelverteidigerin Iga Swiatek (25, WTA 3) gehören Elena Rybakina (27, WTA 2), Coco Gauff (22, WTA 7) sowie French-Open-Siegerin Mirra Andrejewa (19, WTA 5) zu den heissesten Titelanwärterinnen. Und wer weiss: Nach der Riesenüberraschung durch Maja Chwalinska (24, WTA 21), die in Paris als Qualifikantin bis in den Final vorstiess, ist auch an der Church Road eine waschechte Underdog-Story denkbar.

Das Novum

Erstmals in der fast 150-jährigen Geschichte von Wimbledon wird der Videobeweis eingeführt. Damit bricht das älteste Grand-Slam-Turnier mit einer Tradition und folgt den US Open sowie den Australian Open.

Rekordanstieg beim Preisgeld

Wimbledon schüttet in diesem Jahr ein Rekordpreisgeld von 74 Millionen Euro aus – 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Während die Einzel-Sieger jeweils 4,17 Millionen Euro einsacken, bringt selbst das Aus in der 1. Runde noch stolze 93'000 Euro. Damit reagieren die Organisatoren auf den Preisgeld-Streit rund um die French Open, als die Tennis-Stars ihre Boykott-Drohung wahr machten.

So verfolgst du das Turnier im TV

Das Wimbledon-Programm gibt es live bei SRF. Das Schweizer Fernsehen sendet ab der 1. Runde täglich ab 14.30 Uhr und zeigt in der Regel mehrere Spiele pro Tag, einschliesslich der Achtel- und Viertelfinals. Welche Partien genau im TV laufen, wird jeweils tagesaktuell und situativ entschieden. Fest steht jedoch: Jedes Match mit Schweizer Beteiligung sowie sämtliche Halbfinals und Finals werden live übertragen.

Das grosse Comeback

Die grösste Tennis-Spielerin aller Zeiten kehrt auf die grösste Tennis-Bühne zurück. Vor vier Jahren trat Serena Williams (44) vom Profisport zurück. Nach ihrem jüngsten Doppel-Comeback im Londoner Queen's Club folgte nun vor wenigen Tagen der absolute Hammer: Dank einer Wildcard schlägt sie in Wimbledon wieder im Einzel auf.

Siebenmal hat die Tennis-Ikone den Rasen-Grand-Slam gewonnen – ihr letzter Triumph liegt zehn Jahre zurück. Ihr letztes offizielles Einzel absolvierte Williams bei den US Open 2022, jetzt feiert sie auf dem heiligen Rasen ihre unglaubliche Rückkehr. Und als wäre das nicht genug, wird die US-Amerikanerin ausserdem zusammen mit Schwester Venus Williams (46, WTA 471) im Doppel antreten. Nostalgie pur!

Die Schweizer Champions

Die beiden bis dato einzigen Schweizer, die in Wimbledon die Einzel-Trophäe stemmen konnten, sind Roger Federer (44), der 2017 seinen achten Titel holte und damit bis heute alleiniger Rekordsieger ist, und Martina Hingis (45), die sich 1997 im Alter von nur 16 Jahren zur jüngsten Wimbledon-Siegerin des 20. Jahrhunderts krönte.

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