29 Partien in Serie hat Jannik Sinner vor den French Open gewonnen. Zu seinen gewonnenen Titeln gehören alle drei Sandplatz-Masters von Monte Carlo, Madrid und Rom. Und da sein ewiger Rivale Carlos Alcaraz gar nicht am Start ist, schlägt Sinner als absoluter Topfavorit in Paris auf.
Doch nun fliegt der Italiener schon in der zweiten Runde raus. Er scheitert am Argentinier Juan Manuel Cerundolo (24, ATP 56) – und an der Pariser Hitze. Denn Sinner führt schon 6:3, 6:2 und 5:1. Doch dann setzen ihm die gegen 40 Grad auf dem Court Philippe Chatrier so sehr zu, dass ihm schwindlig wird.
Ende des dritten Satzes wird er von Schiedsrichterin Aurélie Tourte zu einer Pause in den kühlen Katakomben aufgefordert. Bei den Seitenwechseln versucht Sinner, sich mit Wasser und einem Ventilator zu kühlen. Doch es hilft alles nichts. Im vierten Durchgang muss er sich fast übergeben. Die Weltnummer 1 verliert nach 3 Stunden und 36 Minuten mit 6:3, 6:2, 5:7, 1:6 und 1:6. Auf seinen ersten Titel bei Roland Garros muss Sinner damit weiter warten. Es ist die einzige Grand-Slam-Trophäe, die dem 24-Jährigen noch fehlt.
