Nach fast 150 Jahren
Wimbledon bricht mit Tradition und führt neue Technologie ein

Erstmals in der fast 150-jährigen Geschichte von Wimbledon wird der Videobeweis eingeführt. Damit bricht das älteste Grand-Slam-Turnier – erneut – mit einer Tradition und folgt damit den US Open sowie den Australian Open.
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Bei den Wimbledon Championships wird im kommenden Sommer erstmals ein Videoschiedsrichter zum Einsatz kommen.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Wimbledon führt 2026 erstmals Videoschiedsrichter ein
  • Anzahl Überprüfungen ist uneingeschränkt möglich
  • Turniergeschichte seit 1877: Roger Federer Rekordsieger
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Davide MalinconicoRedaktor Sport

Im Tennis-Mekka Wimbledon kommts zu einer Neuheit. Der All England Club, der im Südwesten Londons jährlich das legendäre Tennisturnier austrägt, gibt bekannt, dass in diesem Jahr erstmals Videoschiedsrichter (VAR) zum Einsatz kommen werden.

In der fast 150-jährigen Geschichte des seit 1877 ausgetragenen Turniers – in dem Roger Federer (44) mit acht Titeln im Herreneinzel zum Rekordchampion aufstieg – ist dies ein absolutes Novum.

Wimbledon folgt damit dem Beispiel anderer Grand-Slam-Turniere: Bei den US Open gehört der Videobeweis seit 2023 zum Standard, und auch die Australian Open zogen 2025 nach. Nun setzt demnach auch der Rasenklassiker auf die technische Unterstützung.

Bereits im Vorjahr eine neue Technologie eingeführt

Die Technologie soll beim ältesten Grand-Slam-Turnier auf insgesamt sechs Plätzen zum Einsatz kommen – dem Centre Court eingeschlossen, so «Sport1». Bereits im vergangenen Jahr öffnete sich das renommierte Turnier erstmals für den Einsatz moderner Technologien: So wurde ein elektronisches System eingeführt, das automatisch anzeigt, ob der Ball im Feld oder im Aus gelandet ist.

Im kommenden Sommer haben die Spieler nun also auch die Möglichkeit, bestimmte Entscheidungen des Stuhlschiedsrichters überprüfen zu lassen, wobei die Anzahl der Überprüfungen nicht limitiert ist.

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