Seltene Wildcard-Ehre für Romand
Wawrinka darf ein letztes Mal in Wimbledon aufschlagen

Seine Abschiedstournee ist um eine grosse, prestigeträchtige Station reicher: Stan Wawrinka erhält von den Organisatoren in Wimbledon eine Wildcard für das diesjährige Grand-Slam-Turnier.
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Stan Wawrinka kann mit Wimbledon planen.
Foto: Sven Thomann
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Marco PescioReporter Sport

Die Championships in Wimbledon sind normalerweise sehr strikt, was ihre nur acht Einzel-Wildcards pro Geschlecht anbelangt. Die Einladungstickets fürs Hauptfeld gehen fast ausschliesslich an britische Spieler oder dann an Exponenten, die auf eine ausserordentliche Vergangenheit beim Rasenklassiker zurückblicken. Ausländische Akteure kommen im Vergleich zu den anderen Grand Slams seltener zum Zug. Stan Wawrinka (41) allerdings wird in seinem Abschiedsjahr auf der Profi-Tour dennoch diese Ehre zuteil, wie die Veranstalter am Dienstag bekannt geben.

Wimbledon ist das einzige Major-Turnier, das der Romand nicht gewinnen konnte, er stand an der Church Road aber schon zweimal im Viertelfinal – und geht auf der schmucken Anlage im Südwesten Londons schon seit 2005 ein und aus. Nach den emotionalen Dernièren an den Australian Open und in Roland Garros soll Wawrinka nun also auch in Wimbledon einen würdigen Abschied bekommen.

Übers Ranking hat es der dreifache Grand-Slam-Champion, der aktuell auf Position 111 klassiert ist, knapp nicht geschafft.

Auch Dimitrov dabei

Dass das Turnier Wawrinka klar priorisiert, zeigt auch, dass er zur ersten fixen Wildcard-Vergabe zählt. Zwei weitere Einladungen, wenn sie denn genutzt werden, sollen erst später ausgesprochen werden. Kandidaten dort wären ebenfalls grosse Namen wie Gaël Monfils (39), Nick Kyrgios (31) oder Matteo Berrettini (30).

Speziell: Wawrinka ist nicht der einzige Nicht-Brite bei den Männern, der eine Wildcard bekommt. Auch Grigor Dimitrov (35), im letzten Jahr im Achtelfinal dramatisch wegen einer Aufgabe gegen Jannik Sinner ausgeschieden, darf mit der Teilnahme planen.

Bei den Frauen wird für die Pariser Sensationsfinalistin Maja Chwalinska (24) eine Ausnahme gemacht. Die Polin ist die einzige Nicht-Britin bei sieben von acht vergebenen Einzel-Wildcards. Im Doppel der Frauen dürfen ausserdem Serena (44) und Venus Williams (45) dank einer Einladung ran.

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