Darum gehts
- Wimbledon 2026 startet am 29. Juni mit Rekordpreisgeld von 67 Mio. CHF
- Sieger erhalten 3,852 Mio. CHF, 20 % mehr als 2025
- Teilnehmer aller Runden profitieren, 86'000 CHF schon für 1. Runde
Götter in Weiss sind für gewöhnlich zwar Ärztinnen und Ärzte, zwischen dem 29. Juni und 12. Juli stehen sie jedoch in Wimbledon auf dem heiligen Rasen. Die Rede ist natürlich von der internationalen Tenniselite, die beim Traditionsturnier um den prestigeträchtigen Pokal spielt – und ums grösste Preisgeld der Turniergeschichte.
| Runde | Preisgeld in CHF (gerundet) |
| Sieg | 3'852'000 |
| Final | 1'926'000 |
| Halbfinal | 963'000 |
| Viertelfinal | 514'000 |
| Achtelfinal | 321'000 |
| 3. Runde | 198'000 |
| 2. Runde | 135'000 |
| 1. Runde | 86'000 |
| Total | 68'694'000 |
Kritik von Sinner, Sabalenka und Co. macht sich bezahlt
Dass die diesjährige Wimbledon-Ausgabe mehr Geld verteilt als noch letztes Jahr, ist erst einmal nicht verwunderlich. So passt die Erhöhung zum internationalen Trend, wonach die Turniere auf Grand-Slam-Stufe jährlich neue Rekorde setzen. Dass es dann aber gleich 20 Prozent sind, ist alles andere als selbstverständlich und hat seinen Ursprung zu gewissen Teilen wohl im Lager der Spielerinnen und Spieler selbst.
Nachdem die French Open ihre Vergütungen dieses Jahr «nur» um 9,5 Prozent erhöhten, hagelte es Kritik von diversen Topshots, die ihre Medienkonferenzen daraufhin aus Protest auf 15 Minuten beschränkten. Dies dürfte nicht spurlos an den Organisatoren von Wimbledon vorbeigegangen sein, weswegen sie Mitte Juni ein Gesamtpreisgeld von rund 67 Millionen CHF verkündeten (ca. 50,6 Mio. für die beiden Hauptturniere der Männer und Frauen).
Das zusätzliche Geld erhöht den Scheck für jede Stufe, wodurch gerade jene, die in der Weltrangliste weiter hinten stehen und erwartungsgemäss früh im Turnier scheitern, eine gerngesehene Finanzspritze erhalten. So bringt allein die Qualifikation fürs Hauptfeld 86'000 Franken. 2025 waren es noch 21 Prozent weniger. Während es für die Halbfinalisten die prozentual kleinste Erhöhung gibt (+16 %), nehmen die Champions mit 3,8 Millionen Franken 20 Prozent mehr nach Hause als noch im Vorjahr.