Ein Heimrennen zum Abschluss
Schweizer Ski-Bettler erklärt seinen Rücktritt

Im Weltcup ist Daniele Sette schon länger nicht mehr am Start gestanden. Nun beendet der Bündner seine Karriere. Und bestreitet zum Abschluss noch einmal ein Heimrennen.
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Sagt dem Profisport Tschüss: Daniele Sette.
Foto: Sven Thomann

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Daniele Sette erklärt seinen Rücktritt vom Ski-Sport
  • Platz 11 ist sein Weltcup-Bestresultat, 2023 verlor er Kaderstatus bei Swiss-Ski
  • Zum Abschluss seiner Karriere bestreitet der St. Moritzer noch einmal ein Heimrennen
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Ramona BieriRedaktorin Sport

Etwas mehr als fünf Jahre ist es her, als Daniele Sette (34) die Sternstunde seiner Karriere erlebte. Am 28. Februar 2021 verbesserte sich der Bündner im zweiten Lauf des Bansko-Riesenslaloms dank Bestzeit vom 23. auf den 11. Platz. Es sollte sein mit Abstand bestes Weltcup-Resultat bleiben.

Nun macht der Schweizer Ski-Bettler Schluss. Auf Instagram verkündet Sette seinen Rücktritt. «Ich habe immer gesagt, dass ich Ski fahren werden, bis ich an meine Grenzen stosse – körperlich und mental. Und jetzt fühlt es sich an, als hätte ich alles gegeben.»

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Nach seinem Exploit schafft es Sette nur noch einmal in die Top 20. Zu wenig, um einen Platz im Kader von Swiss-Ski zu bekommen. Im Frühling 2023 verliert er ihn, reisst sich im Sommer die Achillessehne. Ans Aufgeben denkt er nicht. Er schliesst sich dem Global Racing Skiteam an, finanziert die Fortsetzung seiner Karriere aus eigener Tasche. Inzwischen gibts dieses besondere Skiteam nicht mehr. Sette hat sein letztes von insgesamt 34 Weltcuprennen im Februar 2024 bestritten, fuhr zuletzt vor allem im Nor-Am Cup.

«Gelitten, gefeiert, aufgeben wollen»

«Ich habe es gehasst, ich habe es geliebt. Ich habe gelitten, gefeiert, aufgeben wollen – und trotzdem weitergemacht», blickt Sette auf seine Karriere zurück. Er liebe den Profisport und die damit verbundenen Lebenslektionen. Denn: «Die Leidenschaft war riesig, und die Gefühle, die ich erleben durfte, waren einzigartig und magisch.»

Während seiner Karriere habe er inspirieren und zeigen wollen, dass mehr möglich sei, als man denke. «Der Preis, um ganz nach oben zu kommen, ist hoch und ich bin stolz, ihn bezahlt zu haben», so Sette. «Ich habe nie ein Weltcup-Rennen gewonnen. Aber ich bin trotzdem stolz auf das, was ich erreicht habe und wie weit ich gekommen bin.»

Am meisten berührt hat ihn die Unterstützung seiner Familie und engen Freunde. «Diese Reise mit euch zu teilen, hat alles erst wirklich wertvoll gemacht.» Bevor sich Sette in Ski-Rente verabschiedet, bestreitet er noch einen letzten Riesenslalom. «Ich hätte mir kein besseres letztes Renen wünschen können als die Schweizer Meisterschaften zu Hause in St. Moritz», schreibt er. «Ein letztes Mal. Am Sonntag. Vor Familie und Freunden.» Blick überträgt das Rennen live.

Das Programm der Ski-SM

Donnerstag, 09.04.2026
Abfahrt Männer: Sandro Manser
Abfahrt Frauen: Stefanie Grob

Samstag, 11.04.2026
Super-G Männer: 07.45 Uhr
Super-G Frauen: 09.00 Uhr

Sonntag, 12.04.2026
Riesenslalom Männer 1. Lauf: 08.10 Uhr, 2. Lauf: 11.20 Uhr
Slalom Frauen 1. Lauf: 10.10 Uhr, 2. Lauf: 13.00 Uhr

Montag, 13.04.2026
Riesenslalom Frauen 1. Lauf: 08.10 Uhr, 2. Lauf: 10.55 Uhr
Slalom Männer 1. Lauf: 09.35 Uhr, 2. Lauf: 12.10 Uhr

Donnerstag, 09.04.2026
Abfahrt Männer: Sandro Manser
Abfahrt Frauen: Stefanie Grob

Samstag, 11.04.2026
Super-G Männer: 07.45 Uhr
Super-G Frauen: 09.00 Uhr

Sonntag, 12.04.2026
Riesenslalom Männer 1. Lauf: 08.10 Uhr, 2. Lauf: 11.20 Uhr
Slalom Frauen 1. Lauf: 10.10 Uhr, 2. Lauf: 13.00 Uhr

Montag, 13.04.2026
Riesenslalom Frauen 1. Lauf: 08.10 Uhr, 2. Lauf: 10.55 Uhr
Slalom Männer 1. Lauf: 09.35 Uhr, 2. Lauf: 12.10 Uhr

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