Eine Unsicherheit schleicht sich bei Sandro Manser an diesem Donnerstagmorgen erst nach der Zieldurchfahrt ein: Als der 20-Jährige das grüne Licht aufleuchten sieht, wagt er den Cuche-Trick, kann den Ski aber nicht feshalten – ein kleiner Fauxpas zum Abschluss.
Nur: Gross stören dürfte das den Mann aus dem Kanton Schwyz nicht, denn er kürt sich im Engadin zum Schweizer Meister in der Abfahrt. Der zweitbeste Europacup-Abfahrer des Winters holt dabei vor allem im untersten Streckenteil die entscheidenden Hundertstelsekunden gegenüber dem ersten Verfolger Alessio Miggiano heraus und sichert sich somit die erste Goldmedaille an diesen nationalen Meisterschaften.
Donnerstag, 09.04.2026
Abfahrt Männer: Sandro Manser
Abfahrt Frauen: 10.00 Uhr
Samstag, 11.04.2026
Super-G Männer: 08.30 Uhr
Super-G Frauen: 10.40 Uhr
Sonntag, 12.04.2026
Riesenslalom Männer 1. Lauf: 08.10 Uhr, 2. Lauf: 11.20 Uhr
Slalom Frauen 1. Lauf: 10.10 Uhr, 2. Lauf: 13.00 Uhr
Montag, 13.04.2026
Riesenslalom Frauen 1. Lauf: 08.10 Uhr, 2. Lauf: 10.55 Uhr
Slalom Männer 1. Lauf: 09.35 Uhr, 2. Lauf: 12.10 Uhr
Donnerstag, 09.04.2026
Abfahrt Männer: Sandro Manser
Abfahrt Frauen: 10.00 Uhr
Samstag, 11.04.2026
Super-G Männer: 08.30 Uhr
Super-G Frauen: 10.40 Uhr
Sonntag, 12.04.2026
Riesenslalom Männer 1. Lauf: 08.10 Uhr, 2. Lauf: 11.20 Uhr
Slalom Frauen 1. Lauf: 10.10 Uhr, 2. Lauf: 13.00 Uhr
Montag, 13.04.2026
Riesenslalom Frauen 1. Lauf: 08.10 Uhr, 2. Lauf: 10.55 Uhr
Slalom Männer 1. Lauf: 09.35 Uhr, 2. Lauf: 12.10 Uhr
Hinter Weltcup-Fahrer Miggiano landet der grosse Favorit: Stefan Rogentin wird am Ende Dritter, wobei er bis zur dritten Zwischenzeit noch vorne liegt. Dann richtet er sich aber noch leicht auf und überlässt Manser so den Sieg – eine Massnahme, die aufgrund der FIS-Punkte für die jüngeren Athleten an Schweizer Meisterschaften häufig zu beobachten ist.
Mit den Tücken der Corviglia haben dagegen vor allem die Fahrer mit den höheren Startnummern ihre Probleme, was in einigen Stürzen zum Ausdruck kommt. In den Sicherheitsnetzen landet auch Riesenslalom-Hoffnung Sandro Zurbrügg. Dass der nach ihm startende Athlet an ihm vorbeibraust, ohne abgewunken zu werden, ist der negative Aufreger dieser SM-Abfahrt.
In Kooperation mit Swiss-Ski überträgt Blick den letzten Höhepunkt der Skisaison live im Stream. Bei den BRACK. Schweizer Meisterschaften vom 9. bis 13. April in St. Moritz GR kämpfen unsere Topathletinnen und Topathleten wie Franjo von Allmen und viele Nachwuchshoffnungen letztmals in diesem Winter um Medaillen. Kommentiert wird der Stream von Blick-Journalisten wie Ski-Experte Mathias Germann sowie Ex-Weltcup-Fahrer Reto Schmidiger.
In Kooperation mit Swiss-Ski überträgt Blick den letzten Höhepunkt der Skisaison live im Stream. Bei den BRACK. Schweizer Meisterschaften vom 9. bis 13. April in St. Moritz GR kämpfen unsere Topathletinnen und Topathleten wie Franjo von Allmen und viele Nachwuchshoffnungen letztmals in diesem Winter um Medaillen. Kommentiert wird der Stream von Blick-Journalisten wie Ski-Experte Mathias Germann sowie Ex-Weltcup-Fahrer Reto Schmidiger.
Hier gibts das Rennen zum Nachlesen
Manser düpiert die Weltcup-Fahrer und ist Schweizer Meister in der Abfahrt
Nach der Trainingsbestzeit vom Mittwoch klappts für Sandro Manser auch im Rennen: Der 20-jährige Schwyzer kürt sich auf der St. Moritzer Corviglia-Piste zum Schweizer Meister in der Abfahrt. Dabei verweist er mit der Startnummer sechs den vor ihm gestarteten Alessio Miggiano in einem engen Rennen auf Rang zwei. Dritter wird Stefan Rogentin, der im unteren Teil etwas Tempo rausnimmt und sich so den entscheidenden Rückstand einhandelt.
Das Ranking nach 30 Fahrern
30 Orell Meyer
Meyer schliesst die Gruppe der besten 30 Fahrer ab und kommt bis zur letzten Zwischenzeit, wo er aber schon über zwei Sekunden Rückstand hat. Die Hypothek im Ziel bleibt unbekannt, weil er noch ausscheidet.
29 Finn Züger
Plötzlich steht der Zentralschweizer am Streckenrand: Züger verpasst im untersten Teil ein Tor und scheidet ebenfalls aus.
28 Nicola Jampen
Der Berner Oberländer lässt schon bis zur ersten Zwischenzeit schon über eine halbe Sekunde und verliert auf der zunehmend weicher werdenden Strecke auch im Anschluss viel Zeit. Über vier Sekunden Rückstand summiert er bis ins Ziel.
27 Nico Burda
Clarke hat die Strecke mittlerweile auf Skiern verlassen können, womit die Bühne wieder bereit ist – für den nächsten ausländischen Athleten: Der Deutsche Nico Burda fordert das Schweizer Team heraus. Es ergeht ihm aber nicht besser als Clarke: Nach einem Schlag verliert er den Ski und scheitert vorzeitig.
25 Robert Clarke
Schon wieder ein Sturz: Clarke kommt nach der zweiten Zwischenzeit in einer Rechtskurve zu Fall und landet ebenfalls in den Sicherheitsnetzen. Dieses Mal reagiert die Rennleitung schneller: Silvano Gini wird während seiner Fahrt abgewunken und muss später noch einmal antreten.
Strecke wieder frei
Zurbrügg hat sich mittlerweile aus dem Netz befreien können. Auf einem Ski fährt er neben der Rennstrecke ins Ziel, womit der Fortsetzung des Rennens nicht mehr im Wege steht. Noch ist es aber unterbrochen.
Das Rennen ist unterbrochen
Fritschi konnte seine Fahrt erstaunlicherweise in voller Länge absolvieren, obwohl Zurbrügg noch in den Sicherheitsnetzen lag. Nun ist das Rennen nach dem Sturz aber unterbrochen.
24 Kevin Fritschi
Der Toggenburger verliert stetig an Boden. Mit Rang 18 im Ziel ist er sichtlich unzufrieden.
23 Sandro Zurbrügg
Der Riesenslalom-Spezialist nutzt die Schweizer Meisterschaften für einen Abstecher zu den Speed-Diszplinen. Gerade im technischen Teil, der ihm eigentlich liegen sollte, kommt er jedoch zu Fall und scheidet aus. Auch Minuten später liegt er noch im Netz.