Ob er es wieder so macht?
Frick verrät Power-Point-Episode bei FCL-Bewerbung

Noch in sechs Spielen steht Mario Frick beim FC Luzern an der Seitenlinie. Dann gehts wieder in die Bewerbungsphase. Dazu hat der Trainer eine spezielle Episode von der Vorstellung bei Sportchef Remo Meyer vor viereinhalb Jahren. Hier kommt das FCL-Inside.
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Blickt mit guten Erinnerungen an die Anfangszeit beim FCL zurück: Mario Frick.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Die Rivalität mit St. Gallen ist ein grosses Thema
  • Frick verrät Power-Point-Episode mit Remo Meyer
  • Aufgepasst auf Villiger: «Sicher eine Option»
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Simon StrimerReporter & Redaktor Sport

Die News der Woche

Obwohl Luzern weder die Top 6 erreichen noch in Abstiegsgefahr rutschen kann, gehen den Zentralschweizern die Ziele nicht aus. Ein Sieg gegen Erzrivale St. Gallen schmeckt immer süss. Speziell für den scheidenden Trainer Mario Frick (51). «Gegen St. Gallen muss uns niemand motivieren», frohlockt der Liechtensteiner. «Sie sind top im Schuss, sind Zweiter, aber es ist klar, dass wir dieses Spiel unbedingt gewinnen wollen.»

Ein weiteres Saison-Endziel ist weiterhin heiss: Matteo Di Giusto zum Liga-Topskorer machen. Der Luzern-Künstler führt die Liste mit 24 Punkten vor Fassnacht (22) und Shaqiri (21) an. Wichtig ist Frick aber: «Ich habe Matteo gesagt, dass er sich nicht zu viele Gedanken um die Skorerpunkte machen soll. Ich will, dass er befreit aufspielt. Ansonsten lähmt dich das.»

Die grosse Frage

Ärgert Luzern seinen Rivalen einmal mehr? Zum letzten Mal ein Heimspiel gegen St. Gallen verloren hat der FCL vor über sechs Jahren. Und allgemein in den letzten sieben Spielen punkteten die Zentralschweizer immer gegen Grünweiss – oft auch wegen entscheidender Szenen in der Schlussphase.

Gesagt ist gesagt

«Ich war der einzige ohne Powerpoint-Präsentation.» – Mario Frick blickt noch einmal zurück, wie seine Bewerbung ablief vor viereinhalb Jahren beim FCL. Seine Vorstellung ohne Hilfsmittel sei bei Sportchef Remo Meyer besonders gut angekommen. «Ich hatte den Laptop dabei, aber das Bauchgefühl sagte mir, ihn nicht zu benutzen und einfach authentisch zu sein.»

Ob Frick es nach seinem bekanntgewordenen Abgang nun wieder so macht, wenn er von einem ausländischen Klub vorgeladen wird? Frick lacht: «Das muss ich noch überlegen.» Aber die Tendenz sei schon, dass eine Präsentation heutzutage viel genauer gemacht werde als früher, als man sich vor allem einfach als Mensch vorgestellt habe.

Mögliche Aufstellung

Loretz; Dorn, Freimann, Bajrami, Dantas Fernandes; Owusu, Abe; Spadanuda, Di Giusto; Kabwit, Villiger.

Wer fehlt?

Ferreira (gesperrt). Karweina, Knezevic, Löfgren, von Moos, Zimmermann (alle verletzt).

Villiger ist zurück. Von Moos wird voraussichtlich nächste Woche wieder dabei sein, Knezevic in der Endphase der Saison ebenfalls.

Neben dem Platz

Die Rivalität mit St. Gallen wurde in der Vergangenheit nicht nur auf dem Platz und in den Fanlagern offen gelebt, sondern auch an der Seitenlinie bei den Trainern. Frick bemerkt: «Ich verstehe mich privat sehr gut mit Peter Zeidler. Aber schon, als ich Vaduz-Trainer war, hat er mich extrem aufgeregt. Seine Art damals hat das Duell zusätzlich aufgebauscht. Seit er nicht mehr bei St. Gallen ist, hat das Duell Bank gegen Bank an Brisanz verloren. Aber nochmals: Wir haben darüber auch schon gesprochen und verstehen uns privat wirklich gut.»

Hast du gewusst, dass ...

... die Luzerner Standardschützen wie Di Giusto ziemlich spontan entscheiden dürfen, welche Variante sie ausführen? «Meistens sind es fünf, sechs Varianten, die wir haben, und dann entscheiden die beiden, die am Ball stehen», sagt Frick. Die Standardsituationen sind eine Spezialität der Luzerner.

Aufgepasst auf

Lars Villiger (22) ist wieder einsatzbereit. «Er ist sicher eine Option, hat immer sehr gute Spiele gemacht gegen St. Gallen. Die Physis bringt er mit. Deshalb könnte er auch absolut ein Thema sein», sagt Frick über seinen Stürmer, der vor seinem 118. Pflichtspiel für Luzern steht.

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 32 Runden:

  1. Di Giusto 4,3
  2. Owusu 4,1
  3. Dorn 4,0

Hier gehts zu allen Luzerner Noten.

Der Schiedsrichter

Offizielle Einteilung folgt.

Der Gegner

Setzt Luzern dem laufenden St. Galler Vereinsrekord ein Ende? Die Espen spielen müssen auch einige Ausfälle verkraften. Hier erscheint das FCSG-Inside.

33

Runde

Sa., Winterthur – GC, 18 Uhr
Sa., FCZ – Lugano, 18 Uhr
Sa., Thun – Basel, 20.30 Uhr
So., Luzern – St. Gallen, 16.30 Uhr
So., YB – Servette, 16.30 Uhr
So., Sion – Lausanne, 16.30 Uhr

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
32
36
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
32
24
59
3
FC Lugano
FC Lugano
32
11
54
4
FC Basel
FC Basel
32
8
53
5
FC Sion
FC Sion
32
13
49
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
32
5
47
7
FC Luzern
FC Luzern
32
3
39
8
Servette FC
Servette FC
32
0
39
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
32
-7
39
10
FC Zürich
FC Zürich
32
-17
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
32
-27
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
32
-49
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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