Rotes Tuch für die Fans weg
Bei GC kommts zum Geschäftsführer-Knall

Christoph Urech ist für die organisierten Fans der Grasshoppers ein rotes Tuch. Nun ist seine Zeit als Chief Business Officer bei GC zu Ende.
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Die Zeit von GC-Geschäftsführer Christoph Urech ist nach nicht mal einem Jahr schon wieder zu Ende.
Foto: keystone-sda.ch

Beim Rekordmeister rumpelts aktuell nicht nur gewaltig im sportlichen Bereich der Profimannschaft, sondern auch auf der Geschäftsstelle. Noch kein ganzes Jahr ist er bei den Grasshoppers, nun endet die Zeit von Christoph Urech als Chief Business Officer (CBO) bereits wieder. Laut Blick-Informationen gehen Urech und GC wieder getrennte Wege – die Bestätigung erfolgt am Donnerstagmorgen durch eine Medienmitteilung des Zürcher Klubs. Demnach hat sich Urech selber dazu entschieden haben, den Klub zu verlassen. 

Urech war bereits kurz nach seinem Amtsantritt von den organisierten GC-Fans kritisiert worden. Zunächst ging es um die Entlassung von Angestellten auf der Geschäftsstelle und darum, dass das GC-Testspiel gegen den FC Bayern München von einer Firma produziert wurde, die Urech nahestand. Bei den Hoppers war man derweil stets überzeugt, dass Urech kein Stein auf dem anderen liess, um professionelle Strukturen im Verein zu etablieren.

Massiver Fan-Widerstand gegen Urech

Die GC-Kurve erhob bereits früh massive Vorwürfe gegen den Geschäftsführer. «Urech: Immer wiiter – i die eigeti Täsche.», stand auf einem Transparent, das während des Bayern-Spiels in die Höhe gehalten wurde.

GC erklärte damals auf Anfrage: «Sämtliche grösseren Aufträge dieser AG werden sorgfältig geprüft und von der Geschäftsleitung abgesegnet, wie es sich in einem normalen Unternehmen gehört.» Ausserdem werde Urech «ein offensichtliches Missverständnis direkt mit den Fans klären».

Bei den Fans war die Meinung aber gemacht. Zumindest erklärten die organisierten Fans des Sektor IV im Januar, sie würden den Dialog mit dem Verein abbrechen. Kritisiert wurden unter anderem «undurchsichtige Partnerschaften und Mandatsvergaben». Damals nahm GC keine Stellung zu den Vorwürfen. Blick schrieb, der Klub reagiere «mit ohrenbetäubendem Schweigen».

Interimsmässig wird Leo Lian, der GC in operativen Fragen schon in der laufenden Saison zur Seite gestanden hat, die Nachfolge von Urech antreten.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
32
36
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
32
24
59
3
FC Lugano
FC Lugano
32
11
54
4
FC Basel
FC Basel
32
8
53
5
FC Sion
FC Sion
32
13
49
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
32
5
47
7
FC Luzern
FC Luzern
32
3
39
8
Servette FC
Servette FC
32
0
39
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
32
-7
39
10
FC Zürich
FC Zürich
32
-17
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
32
-27
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
32
-49
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