Die News der Woche
Hiobsbotschaft für den FC St. Gallen. Christian Witzig hat sich am Ostermontag beim Spiel gegen den FC Zürich erneut verletzt. Nach einem Zweikampf konnte der Ostschweizer nur mit einem Foul gestoppt werden. Für den Flügel geht es nicht mehr weiter, er muss zur Pause ausgewechselt werden. Eine Verletzung des Sprunggelenks, so die Diagnose. Wie lange Witzig ausfällt, geben die St. Galler nicht bekannt. Im selben Spiel verletzte sich auch Stürmer Malamine Efekele, der in der 67. Minute eingewechselt und nur 20 Minuten später wieder ausgewechselt werden musste. Bei einem Laufduell erlitt der 21-Jährige eine muskuläre Verletzung im rechten Oberschenkel – auch bei ihm wird nichts über die Ausfalldauer bekannt gegeben.
Die grosse Frage
Wie kompensieren die St. Galler die gewichtigen Ausfälle im Mittelfeld? Mit Lukas Daschner und Captain Lukas Görtler fehlt fast das komplette zentrale Mittelfeld. Auch fällt Flügel Christian Witzig verletzt aus, genau wie Malamine Efekele. Der Trainer hat keinen Zweifel daran, dass die Umstellung klappen wird: «Wir haben genügend Qualität von der Bank. Die Jungs, die lange nicht gespielt haben, haben mit den Hufen gescharrt. Sie haben jetzt die Möglichkeit, sich zu beweisen. Ich bin optimistisch, dass wir ein gutes Spiel zeigen werden.»
Gesagt ist gesagt
«Ich glaube, es gibt nichts zu verheimlichen. Wir sind stark und selbstbewusst», sagt FCSG-Trainer Enrico Maassen an der Pressekonferenz vor dem Luzern-Spiel. Der Coach verrät bereits am Freitagnachmittag die Startaufstellung für den Sonntag. Es ist die Überzeugung, die ein Trainer hat, der seit zwölf Spielen ungeschlagen ist. Nichtsdestotrotz erwartet er eine intensive Partie gegen den Innerschweizer Rivalen.
Mögliche Aufstellung
Zigi; Gaal, Stanic, Kleine-Bekel; Stevanovic; Vandermersch, Konietzke, Boukhalfa, Okoroji; Baldé, Vogt.
Wer fehlt?
Lukas Görtler, Lukas Daschner (beide gesperrt), Behar Neziri, Cyrill May, Christian Witzig, Malamine Efekele, Bela Dumrath, Antonio Verinac (alle verletzt).
Neben dem Platz
Trotz der Thuner Niederlagen in den letzten beiden Wochen ist beim FC St. Gallen der Gewinn der Meisterschaft kein Thema. Zwar ist es rein rechnerisch noch möglich, doch Maassen möchte sich nicht mit diesen Fragen beschäftigen: «Der Vorsprung der Thuner ist riesig, die Spiele werden immer weniger. Wir müssen einfach jedes Spiel gewinnen und dann können wir schauen, was auf den anderen Plätzen, wo Thun unterwegs ist, passiert. Ich gehe davon aus, dass sie sich nur selbst schlagen können.» Er merke, dass die Mannschaft hungrig sei, aber ein Thema in der Kabine sei das nicht. «Jetzt hat Thun zweimal in Folge verloren und kein einfaches nächstes Spiel vor sich. Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und dann schauen wir, was passiert.»
Hast du gewusst, dass …
… die St. Galler nicht gerne nach Luzern reisen? Seit elf Spielen konnten die Espen auswärts in der Leuchtenstadt nicht mehr drei Punkte entführen. Der letzte Auswärtssieg datiert aus Dezember 2019. Damals gab es einen 4:1-Erfolg.
Aufgepasst auf
Alessandro Vogt. Der Stürmer, der bei seinem Comeback gegen den FCZ gleich das entscheidende Tor geschossen hat, ist wieder voll einsatzbereit und wird von Beginn an starten. «In der einen oder anderen Situation wird es vielleicht noch etwas schmerzen, aber das ist bei solch einer Verletzung normal», erklärt Maassen, «wir haben aber grünes Licht von der medizinischen Abteilung.»
Die Klassenbesten
Blick-Notenschnitt nach 32 Runden:
- Zigi 4,55
- Besio 4,4
- Görtler 4,38
Hier gehts zu allen Espen-Noten.
Der Schiedsrichter
Luca Piccolo.
Der Gegner
Für die Luzerner geht es in dieser Saison um nichts mehr. Absteigen kann der FCL nicht mehr, allerdings hat man auch die Championship Group verpasst. Mario Frick, der auf seiner Abschiedstour ist, will aber das Duell gegen den Erzrivalen unbedingt gewinnen – hier geht es zum FCL-Inside.
Runde
Sa., Winterthur – GC, 18 Uhr
Sa., FCZ – Lugano, 18 Uhr
Sa., Thun – Basel, verschoben
So., Luzern – St. Gallen, 16.30 Uhr
So., YB – Servette, 16.30 Uhr
So., Sion – Lausanne, 16.30 Uhr
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Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 32 | 36 | 71 | |
2 | FC St. Gallen | 32 | 24 | 59 | |
3 | FC Lugano | 32 | 11 | 54 | |
4 | FC Basel | 32 | 8 | 53 | |
5 | FC Sion | 32 | 13 | 49 | |
6 | BSC Young Boys | 32 | 5 | 47 | |
7 | FC Luzern | 32 | 3 | 39 | |
8 | Servette FC | 32 | 0 | 39 | |
9 | FC Lausanne-Sport | 32 | -7 | 39 | |
10 | FC Zürich | 32 | -17 | 34 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 32 | -27 | 24 | |
12 | FC Winterthur | 32 | -49 | 19 |
