«Gibt nichts zu verheimlichen»
Espen-Coach Maassen plaudert komplette Startelf aus

St. Gallen bangt vor dem Spiel in Luzern um sein dezimiertes Mittelfeld. Trainer Enrico Maassen bleibt optimistisch, trotz schmerzhafter Ausfälle und einer schwierigen Auswärtsbilanz seit 2019.
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FCSG-Coach Enrico Maassen plaudert bereits seine ganze Startaufstellung aus.
Foto: Philipp Kresnik/freshfocus
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Andri BäggliRedaktor Sport

Die News der Woche

Hiobsbotschaft für den FC St. Gallen. Christian Witzig hat sich am Ostermontag beim Spiel gegen den FC Zürich erneut verletzt. Nach einem Zweikampf konnte der Ostschweizer nur mit einem Foul gestoppt werden. Für den Flügel geht es nicht mehr weiter, er muss zur Pause ausgewechselt werden. Eine Verletzung des Sprunggelenks, so die Diagnose. Wie lange Witzig ausfällt, geben die St. Galler nicht bekannt. Im selben Spiel verletzte sich auch Stürmer Malamine Efekele, der in der 67. Minute eingewechselt und nur 20 Minuten später wieder ausgewechselt werden musste. Bei einem Laufduell erlitt der 21-Jährige eine muskuläre Verletzung im rechten Oberschenkel – auch bei ihm wird nichts über die Ausfalldauer bekannt gegeben.

Die grosse Frage

Wie kompensieren die St. Galler die gewichtigen Ausfälle im Mittelfeld? Mit Lukas Daschner und Captain Lukas Görtler fehlt fast das komplette zentrale Mittelfeld. Auch fällt Flügel Christian Witzig verletzt aus, genau wie Malamine Efekele. Der Trainer hat keinen Zweifel daran, dass die Umstellung klappen wird: «Wir haben genügend Qualität von der Bank. Die Jungs, die lange nicht gespielt haben, haben mit den Hufen gescharrt. Sie haben jetzt die Möglichkeit, sich zu beweisen. Ich bin optimistisch, dass wir ein gutes Spiel zeigen werden.»

Gesagt ist gesagt

«Ich glaube, es gibt nichts zu verheimlichen. Wir sind stark und selbstbewusst», sagt FCSG-Trainer Enrico Maassen an der Pressekonferenz vor dem Luzern-Spiel. Der Coach verrät bereits am Freitagnachmittag die Startaufstellung für den Sonntag. Es ist die Überzeugung, die ein Trainer hat, der seit zwölf Spielen ungeschlagen ist. Nichtsdestotrotz erwartet er eine intensive Partie gegen den Innerschweizer Rivalen.

Mögliche Aufstellung

Zigi; Gaal, Stanic, Kleine-Bekel; Stevanovic; Vandermersch, Konietzke, Boukhalfa, Okoroji; Baldé, Vogt.

Wer fehlt?

Lukas Görtler, Lukas Daschner (beide gesperrt), Behar Neziri, Cyrill May, Christian Witzig, Malamine Efekele, Bela Dumrath, Antonio Verinac (alle verletzt).

Neben dem Platz

Trotz der Thuner Niederlagen in den letzten beiden Wochen ist beim FC St. Gallen der Gewinn der Meisterschaft kein Thema. Zwar ist es rein rechnerisch noch möglich, doch Maassen möchte sich nicht mit diesen Fragen beschäftigen: «Der Vorsprung der Thuner ist riesig, die Spiele werden immer weniger. Wir müssen einfach jedes Spiel gewinnen und dann können wir schauen, was auf den anderen Plätzen, wo Thun unterwegs ist, passiert. Ich gehe davon aus, dass sie sich nur selbst schlagen können.» Er merke, dass die Mannschaft hungrig sei, aber ein Thema in der Kabine sei das nicht. «Jetzt hat Thun zweimal in Folge verloren und kein einfaches nächstes Spiel vor sich. Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und dann schauen wir, was passiert.»

Hast du gewusst, dass …

… die St. Galler nicht gerne nach Luzern reisen? Seit elf Spielen konnten die Espen auswärts in der Leuchtenstadt nicht mehr drei Punkte entführen. Der letzte Auswärtssieg datiert aus Dezember 2019. Damals gab es einen 4:1-Erfolg. 

Aufgepasst auf

Alessandro Vogt. Der Stürmer, der bei seinem Comeback gegen den FCZ gleich das entscheidende Tor geschossen hat, ist wieder voll einsatzbereit und wird von Beginn an starten. «In der einen oder anderen Situation wird es vielleicht noch etwas schmerzen, aber das ist bei solch einer Verletzung normal», erklärt Maassen, «wir haben aber grünes Licht von der medizinischen Abteilung.»

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 32 Runden:

  • Zigi 4,55
  • Besio 4,4
  • Görtler 4,38

Hier gehts zu allen Espen-Noten. 

Der Schiedsrichter

Luca Piccolo.

Der Gegner

Für die Luzerner geht es in dieser Saison um nichts mehr. Absteigen kann der FCL nicht mehr, allerdings hat man auch die Championship Group verpasst. Mario Frick, der auf seiner Abschiedstour ist, will aber das Duell gegen den Erzrivalen unbedingt gewinnen – hier geht es zum FCL-Inside.

33

Runde

Sa., Winterthur – GC, 18 Uhr
Sa., FCZ – Lugano, 18 Uhr
Sa., Thun – Basel, verschoben
So., Luzern – St. Gallen, 16.30 Uhr
So., YB – Servette, 16.30 Uhr
So., Sion – Lausanne, 16.30 Uhr

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Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
38
28
75
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
38
25
70
3
FC Lugano
FC Lugano
38
17
67
4
FC Sion
FC Sion
38
23
63
5
FC Basel
FC Basel
38
-3
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
38
11
55
Champions League-Qualifikation
UEFA Europa League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
38
10
53
2
Servette FC
Servette FC
38
8
53
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
38
-14
42
4
FC Zürich
FC Zürich
38
-23
38
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
38
-26
33
6
FC Winterthur
FC Winterthur
38
-56
23
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