Es ist nicht Nelson Ferreira
Der Lustrinelli-Vertreter war ebenfalls Thun-Spieler

Ibiza-Urlaub, Sperre des Meistertrainers: Auch nach der Thuner Titelparty in der Innenstadt war einiges los um den neuen Schweizer Meister. War der Party-Urlaub fair? 3'500 Blick-User haben abgestimmt. Zum Ergebnis gehts hier im Thun-Inside.
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Der Meistertrainer und sein Assistent: Yves Zahnd (r.) wird im Saisonendspurt für den gesperrten Mauro Lustrinelli übernehmen.
Foto: Pius Koller

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • 63 Prozent der Blick-User mögen Thun den Ibiza-Trip gönnen
  • Yves Zahnd ist der Mann, der nun ins Rampenlicht tritt
  • Entschiedene Meisterschaft – die Chance für Marc Gutbub?
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Simon StrimerReporter & Redaktor Sport

Die News der Woche

Über 3'500 Blick-User haben abgestimmt – die Mehrheit mag den Thuner Meisterhelden den Ibiza-Urlaub gönnen. Weil Thun nach dem sensationellen Titelgewinn als Aufsteiger die Feierlichkeiten mitten im Saisonendspurt für ein paar Tage auf die spanische Partyinsel verlegt hat, musste die Frage gestellt werden, ob der Meister damit das laufende Europa-Rennen verzerre. Denn der FC Sion, Gegner vom Sonntag, steckt noch voll im Europa-Rennen und könnte nun vom Thun-Urlaub profitieren. Die Frage wird kontrovers diskutiert, 63 Prozent der Umfrage-Teilnehmenden finden, dass sich Thun die Ibiza-Reise während der laufenden Meisterschaft verdient hat (Stand Samstagvormittag).

Thun-Spieler lassen es auf Ibiza krachen
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Kurztrip nach Meistertitel:Thun-Spieler lassen es auf Ibiza krachen

Die grosse Frage

Wer vertritt Lustrinelli an der Seitenlinie? Es ist der langjährige Assistenztrainer Yves Zahnd (40). Was viele nicht wissen: Auch er war einst Thun-Spieler! Der 1,93-Meter-Mann machte von 2006 bis 2010 als Verteidiger 37 Super-League- und 42 Challenge-League-Spiele. 2021 stieg er beim FC Thun vom Jugend- zum Assistenztrainer auf. Für Meister-Trainer Mauro Lustrinelli (50) ist die Saison an der Seitenlinie vorbei – aufgrund der beleidigenden Äusserungen beim Basel-Spiel hat er eine Drei-Spiele-Sperre eingefangen, weil es seine vierte Gelbe Karte der Saison ist, kommt noch ein Spiel obendrauf. Bleibt Lustrinelli nach der herausragenden Saison Thun-Trainer, würde er auch das erste Spiel der neuen Spielzeit verpassen.

Gesagt ist gesagt

«Ich glaube, es ist ihm sehr, sehr nahegegangen.» – So hat Präsident Andres Gerber (53) die Klublegende Hanspeter Latour (78) beim gemeinsamen Pizzaessen in der Meisternacht wahrgenommen. Nicht immer hatte der Kult-Trainer in den letzten Jahren nur Fussball im Kopf, die Barrage vor zwei Jahren verpasste er zum Beispiel, weil er gleichzeitig ein Seminar über Biodiversität gab. Nun hat es Latour wieder den Ärmel reingezogen. Er war mit seiner Frau in den letzten Tagen und Wochen mehrmals im Stadion und fieberte auch bei den beiden Public Viewings an den beiden Sonntagen vor Ort in der Stockhorn Arena mit.

Mögliche Aufstellung

Steffen; Dähler, Bamert, Bürki, Heule; Bertone, Roth; Imeri, Matoshi; Labeau, Rastoder.

Wer fehlt?

Gesperrt sind Lustrinelli (Trainer), Fehr und Ibayi. Verletzt sind Montolio und Ziswiler.

Neben dem Platz

Michael Heule (25) zeigte direkt nach dem Basel-Spiel vor einer Woche einem Teamarzt seine Hand und führte Tests durch – bei einer Bewegung verzog er schmerzverzerrt das Gesicht. Bei der Meisterparty am nächsten Tag war der Unterarm einbandagiert. Das hinderte ihn nicht daran, bei der Feier in der Thuner Innenstadt bis tief in die Nacht eine gute Figur zu machen. Und nun scheint er wieder fit zu sein – verletzt oder fraglich gemeldet ist der aufstrebende Linksverteidiger jedenfalls nicht.

Hast du gewusst, dass...

... sich Thun und Sion vor zwei Jahren noch in der Challenge League um den Aufstieg duellierten und Thun den Kürzeren zog? Nun haben die Walliser Thun am letzten Sonntag endgültig zum Meister gemacht und kämpfen selber noch mit guten Chancen um eine Europa-Teilnahme. Wie schnell es im Fussball gehen kann...

Aufgepasst auf

Marc Gutbub (23). Ist die entschiedene Meisterschaft die grosse Chance für das Eigengewächs? In der Challenge League spielte der Mann aus Büren an der Aare noch eine viel grössere Rolle – in der Super League ist er einer der wenigen Thuner, der nie in der Startelf stand. Sein Vertrag läuft noch bis 2028, möglich, dass er sich in den verbleibenden drei Spielen nun mehr zeigen darf.

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 35 Runden:

  1. Bertone 4,6
  2. Franke 4,5
  3. Montolio 4,5

Hier gehts zu allen Thuner Noten.

Der Schiedsrichter

Luca Piccolo.

VAR: Luca Cibelli.

Der Gegner

Thun war auf Ibiza. Und Sion? Im Europapark! Allerdings nur einen Tag. Am Mittwochmorgen war wieder Training angesagt. Hier erscheint das Sion-Inside.

36

Runde

Sa., FCZ – GC, 18 Uhr
Sa., Winterthur – Lausanne, 18 Uhr
Sa., Luzern – Servette, 20.30 Uhr
So., Lugano – St. Gallen, 14 Uhr
So., Sion – Thun, 16.30 Uhr
So., YB – Basel, 16.30 Uhr

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Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
35
35
74
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
35
22
63
3
FC Lugano
FC Lugano
35
14
63
4
FC Sion
FC Sion
35
21
58
5
FC Basel
FC Basel
35
6
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
35
3
48
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
35
6
46
2
Servette FC
Servette FC
35
4
46
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
35
-9
42
4
FC Zürich
FC Zürich
35
-21
35
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
35
-28
27
6
FC Winterthur
FC Winterthur
35
-53
20
Relegation Play-Offs
Abstieg
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