Meisterprämie bereits 2024 vereinbart
Thuns Lustrinelli kassiert richtig ab – und ist bald weg?

Ist Mauro Lustrinelli neben Meistertrainer etwa auch Hellseher? Laut Blick-Informationen hat sich der Thun-Trainer noch in der Challenge League eine Meisterprämie in den Vertrag schreiben lassen.
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Meistermacher – und Verhandlungsfuchs: Mauro Lustrinelli.
Foto: Claudio de Capitani/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Mauro Lustrinelli führt den FC Thun 2026 zur Meisterschaft in der Super League
  • Er handelte 2024 eine Meisterprämie aus, trotz damals unsicherer Chancen
  • Lustrinellis Vertrag läuft bis 2028, trotz Angeboten aus Bundesliga und Serie A
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Tobias WedermannFussballchef

Er hat das geschafft, was vor ihm noch nie jemandem gelungen ist: Mauro Lustrinelli (50) feiert vor einem Jahr den Aufstieg und die lang ersehnte Rückkehr in die Super League. Fast exakt ein Jahr später wird wieder ausgelassen gefeiert, denn der Tessiner hat die Thuner zur Sensations-Meisterschaft geführt. «Wir haben ein geiles Projekt vor uns», sagt Lustrinelli im Dezember 2024, als er seinen damals auslaufenden Vertrag um drei weitere Jahre verlängert hatte.

Wie geil dieses Projekt nur anderthalb Jahre später geworden ist, dürfte aber selbst Lustrinelli nicht vorhergesehen haben – oder doch? Denn Blick hat im Rahmen der Meisterfeier erfahren, dass der Tessiner nicht nur ein Meistermacher ist und ein gutes Händchen bei Spielern hat, offenbar sind er und seine Berateragentur auch Meister der Verhandlung.

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Kaum zu glauben, aber Mauro Lustrinelli hatte sich bei der Vertragsverlängerung 2024 eine Meisterprämie für die Super League in den Vertrag schreiben lassen. In der Challenge League, wohlgemerkt. Damit hatte er seiner Mannschaft stets etwas voraus, denn mit den Spielern wurde zu Beginn der aktuellen Saison keine Meisterprämie ausgehandelt.

Angebote aus der Bundesliga abgelehnt

Die Prämie hat sich Lustrinelli mehr als verdient. Gemäss Blick-Informationen hat der 50-Jährige im Winter mehrere Angebote aus dem Ausland abgelehnt. Sowohl im Dezember als auch im Februar buhlten Klubs aus der Bundesliga um Lustrinelli. Doch dieser winkte ab, wollte unbedingt den eingeschlagenen Meister-Weg mit seinem Herzensklub und der Mannschaft zu Ende gehen. 

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Doch mit dem Titel im Sack dürften die Interessenten im Ausland jetzt nicht weniger geworden sein und vor allem auch nicht weniger lukrativ. In Deutschland wie auch in der italienischen Serie A sollen sich gleich mehrere Klubs intensiv mit der Personalie Lustrinelli beschäftigen.

Vertrag bis 2028 – wie reagiert der FC Thun?

Nach drei Jahren Challenge League und einer Meistersaison in der Super League wäre ein Engagement in einer Top-5-Liga die Krönung seiner bisherigen Trainerkarriere – und die Möglichkeit, seine Philosophie auf und neben dem Feld mit den Grossen seines Fachs zu messen.

Bleibt abzuwarten, wie der FC Thun auf das Interesse um seinen Cheftrainer reagieren wird. Der Vertrag von Lustrinelli im Berner Oberland läuft nämlich noch bis Sommer 2028. Meisterprämie inklusive.

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Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
35
35
74
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
35
22
63
3
FC Lugano
FC Lugano
35
14
63
4
FC Sion
FC Sion
35
21
58
5
FC Basel
FC Basel
35
6
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
35
3
48
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
35
6
46
2
Servette FC
Servette FC
35
4
46
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
35
-9
42
4
FC Zürich
FC Zürich
35
-21
35
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
35
-28
27
6
FC Winterthur
FC Winterthur
35
-53
20
Relegation Play-Offs
Abstieg
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