«Datenanalyse einbringen»
So will Servettes neuer Sportdirektor den Klub entwickeln

Bei Servette drehen sich schon viele Fragen um die Entwicklung über diese Saison hinaus. Zum Beispiel, was die Zukunft von Guillemenot angeht. Oder was der neue Sportdirektor überhaupt vor hat mit den Grenats. Hier kommt das Servette-Inside.
Kommentieren
1/2
John Williams (r.), der neue Sportdirektor von Servette, bei der Begrüssung durch Klub-Präsident Hervé Broch.
Foto: Servette FC

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Guillemenot-Verlängerung? Wenn, dann mit gekürztem Gehalt
  • Neuer Sportdirektor: Mehr Datenanalyse, aber keine Revolution
  • Stevanovic: Nun kommt der Lieblingsgegner
War diese Zusammenfassung hilfreich?
Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.

Die News der Woche

Es gibt gleich mehrere wichtige Neuigkeiten. Das Frauen-Team von Servette hat gegen YB den Cup gewonnen. Bei den Männern wurde mit John Williams ein neuer Sportdirektor ernannt. Die Reaktion der Genfer Fangemeinde? Sehr stark gemischt, um es milde auszudrücken. Seine Bilanz bei Amiens und Bordeaux sowie seine Probleme mit dem Gesetz sprechen in der Tat nicht für ihn.

Die grosse Frage

Wie geht es weiter mit Jérémy Guillemenot? Der Stürmer hat seine lange Durststrecke überwunden und ist wieder zu einem torgefährlichen Stürmer geworden (6 Tore und 3 Vorlagen in der Super League). Doch damit ist er noch lange kein unersetzbarer Spieler. Zwischen November und Januar hatte er eine sehr gute Phase, doch seit dem 31. Januar gegen Sion hat er kein Tor mehr erzielt. Wird Servette ihm, dessen Vertrag im Juni ausläuft, eine Verlängerung anbieten? Wenn ja, dann zweifellos mit einem gekürzten Gehalt. Wird er das akzeptieren? Wird er bleiben wollen – er, der die Pfiffe im Stadion nicht vergessen hat, als er keine Tore schoss? Servette wird auf Befindlichkeiten der Eigengewächse keine grosse Rücksicht nehmen. Wie auch bei Alexis Antunes nicht, der im Januar in die Türkei gewechselt ist. Und bei Jérémy Guillemenot ebenfalls nicht.

Gesagt ist gesagt

«Ich werde den Verein nicht neu erfinden. Aber ich möchte ihn modernisieren, die Zahl der Spieler aus der eigenen Jugend erhöhen und die Datenanalyse einbringen. Der Fussball hat sich innerhalb von vier bis fünf Jahren enorm verändert.» – So John Williams, der neue Sportdirektor von Servette.

Mögliche Aufstellung

Mall; Allix, Rouiller, Burch, Mazikou; Cognat, Douline; Lopes, Stevanovic, Kadile; Ayé.

Wer fehlt?

Bronn, Severin, Vincent (alle verletzt).

Neben dem Platz

Vor dem Spiel wird für die Kinder eine Ostereiersuche organisiert. Was gibt es zu gewinnen? Schokolade natürlich. Was die organisierten Fans betrifft, so hat die «Section Grenat» diese Spielpause genutzt, um ihrer Unzufriedenheit über die jüngsten politischen Entscheidungen Ausdruck zu verleihen, insbesondere die Schliessung von Tribünen. «Wir sind auch heute noch mit zahlreichen unverhältnismässigen Massnahmen konfrontiert: erfolglose Durchsuchungen von Räumlichkeiten, wahllose Hausdurchsuchungen, Polizeigewahrsam.» Die Genfer Fans prangern eine «Lotterie der Repression» an. «Wann hören diese Massnahmen endlich auf, die nur dazu dienen, die Öffentlichkeit zu beruhigen und die Inkompetenz der Behörden zu verschleiern?», fragt die «Section Grenat».

Hast du gewusst, dass ...

... Servette seit acht Spielen nicht mehr gegen Luzern verloren hat? Die letzte Niederlage gegen die Innerschweizer gab es vor drei Jahren.

Aufgepasst auf

Miroslav Stevanovic. Nach fünf Spielen ohne Skorerpunkt gelang dem 35-jährigen Servette-Oldie vor der Nati-Pause beim Kantersieg gegen GC (5:0) ein Doppelpack. Und jetzt kommt der FCL, der Lieblingsgegner. Gegen kein anderes Team hat der Bosnier in der Super League öfter getroffen. Insgesamt neunmal.

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 31 Runden:

  1. Kadile 4,7
  2. Srdanovic 4,3
  3. Lopes 4,0

Hier gehts zu allen Genfer Noten.

Der Schiedsrichter

Luca Cibelli.

Der Gegner

Grosses Thema bei Gegner Luzern ist der Abgang von Trainer Mario Frick nach viereinhalb Jahren. Der Liechtensteiner sagt zum Beispiel, dass er eine Rückkehr nicht ausschliesse – und äussert sich zu einem Thema, über das er lange geschwiegen hat: der Aktionärsstreit. Hier gehts zum FCL-Inside.

32

Runde

Sa., Lausanne – Winterthur 2:1
Sa., Lugano – Thun 1:0
Sa., Basel – YB 3:3
Mo., GC – Sion, 14 Uhr
Mo., Servette – Luzern, 16.30 Uhr
Mo., St. Gallen – FCZ, 16.30 Uhr

Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
32
36
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
31
23
56
3
FC Lugano
FC Lugano
32
11
54
4
FC Basel
FC Basel
32
8
53
5
BSC Young Boys
BSC Young Boys
32
5
47
6
FC Sion
FC Sion
31
9
46
7
FC Luzern
FC Luzern
31
6
39
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
32
-7
39
9
Servette FC
Servette FC
31
-3
36
10
FC Zürich
FC Zürich
31
-16
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
31
-23
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
32
-49
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
In diesem Artikel erwähnt
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen