Hat lange geschwiegen
Frick äussert sich vor Abgang nochmals zum Aktionärsstreit

Vor dem Servette-Spiel am Ostermontag dreht sich beim FC Luzern alles um die baldige Verabschiedung von Mario Frick. Hier kommt das Luzern-Inside vor dem 32. Spieltag.
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Vor Mario Frick stehen seine letzten sieben Spiele als FCL-Trainer.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Frick schliesst FCL-Rückkehr nicht aus!
  • Ob er Spieler wie Dorn mitnimmt? Schlagfertige Antwort
  • Noch ein grosses Saisonziel: Di Giusto zum Topskorer machen
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Die News der Woche

Mario Frick (51) geht in seine letzten sieben Spiele als Luzern-Trainer, danach werden sich die Wege trennen. Einen neuen Klub hat der Liechtensteiner bislang noch nicht. Ein Sabbatical kommt für ihn nicht infrage. Die Frage, ob er bei einem neuen Verein Spieler aus Luzern mitnehmen würde, schliesst Frick nicht aus, hält es aber für reine Spekulation. Wie sieht es jedoch bei Pius Dorn aus, der sowohl in Vaduz als auch in Luzern oft wie ein verlängerter Arm des Trainers auf dem Platz agierte? «Ich glaube, Pius ist in Luzern mittlerweile so gefestigt und hat seinen Platz gefunden. Ausserdem denke ich, dass er mein Gesicht inzwischen lange genug gesehen hat.»

Die grosse Frage

Wird Michel Renggli (46) der Nachfolger von Frick? Der U21-Coach kann auf einen starken Leistungsnachweis verweisen. Blick hat zudem bei einigen seiner ehemaligen Spieler nachgefragt – und das Urteil fällt durchwegs positiv aus. Letztlich trifft jedoch der Sportchef Remo Meyer (45) die Entscheidung. Klarheit soll Ende Mai herrschen, spätestens dann soll der neue Mann an der Seitenlinie vorgestellt werden.

Gesagt ist gesagt

«Ich schliesse nicht aus, irgendwann zurückzukehren, um mein grosses Ziel doch noch zu erreichen: mit Luzern einen Titel zu gewinnen», sagt Frick wenige Tage nach der gemeinsamen Entscheidung mit dem Klub, die Zusammenarbeit im Sommer zu beenden. Ob es wirklich dazu kommt, hängt von vielen Faktoren ab. Das weiss auch Meyer. «Ob ich dann noch dabei bin, ist eine andere Frage», scherzt der Sportchef. Er ist überzeugt, dass Frick bereit ist für den nächsten Schritt ins Ausland und nicht sofort in die Schweiz zurückkehren wird. «Nach einer so erfolgreichen Zusammenarbeit kann man sich aber gut vorstellen, dass er später zurückkommt – vor allem, wenn er mit Luzern noch ein grosses Ziel, wie einen Titel, erreichen möchte.»

Mögliche Aufstellung

Loretz; Dorn, Bajrami, Freimann, Fernandes; Abe, Owusu; Ferreira, Di Giusto; Grbic, Vasovic.

Wer fehlt?

Karweina, Knezevic, von Moos, Zimmermann (alle verletzt). Villiger ist fraglich.

Neben dem Platz

Frick hat sich während seiner Amtszeit selten zum langwierigen Aktionärsstreit geäussert. Da er nun jedoch bald weiterzieht, nimmt er nach längerer Zeit noch einmal Stellung – und äussert einen klaren Wunsch: «Ich hoffe, dass wieder Frieden einkehrt und alle näher zusammenrücken. Letztlich sitzen beim FCL alle im gleichen Boot.»

Hast du gewusst, dass …

… der FC Luzern nach 31 Spielen in einer Super-League-Saison noch nie so viele Tore geschossen (62) hat wie in dieser Saison? Der Rekord liegt bei 66 Toren aus der letzten Saison. Es geht also durchaus noch um etwas für die Zentralschweizer. Während die Offensive funktioniert, ist die Verteidigung die grosse Schwachstelle der Luzerner. Die 56 Gegentreffer sind auch der zweithöchste Wert nach 31 Runden in der Historie für den FCL, nach der Saison 2021/22 (59).

Aufgepasst auf

Matteo Di Giusto. Er ist die grosse Figur der Luzerner in dieser Saison. Aktuell ist er der beste Skorer der Liga – mit je 12 Toren und Assists. Nun hat Trainer Frick noch ein Ziel für diese Spielzeit. «Ich möchte ihm dazuverhelfen, der beste Skorer in der Liga zu werden. Er hat sich das verdient. Er ist ein aussergewöhnlicher Spieler.»

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 31 Runden:

  1. Di Giusto 4,4
  2. Vasovic 4,3
  3. Owusu 4,1

Hier gehts zu allen Luzerner Noten.

Der Schiedsrichter

Luca Cibelli.

Der Gegner

Gegen Servette hat Luzern keines seiner letzten acht Super-League-Spiele gewonnen (4 Remis, 4 Niederlagen) – das ist die aktuell längste Serie ohne Sieg gegen einen Gegner in der Liga. Hier erscheint das Servette-Inside.

32

Runde

Sa., Lausanne – Winterthur 2:1
Sa., Lugano – Thun 1:0
Sa., Basel – YB 3:3
Mo., GC – Sion, 14 Uhr
Mo., Servette – Luzern, 16.30 Uhr
Mo., St. Gallen – FCZ, 16.30 Uhr

Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
32
36
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
31
23
56
3
FC Lugano
FC Lugano
32
11
54
4
FC Basel
FC Basel
32
8
53
5
BSC Young Boys
BSC Young Boys
32
5
47
6
FC Sion
FC Sion
31
9
46
7
FC Luzern
FC Luzern
31
6
39
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
32
-7
39
9
Servette FC
Servette FC
31
-3
36
10
FC Zürich
FC Zürich
31
-16
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
31
-23
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
32
-49
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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