So heizt Christian Marti der Nati ein
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Bei den «Starting Six»:So heizt Christian Marti der Nati ein

«Mir gehen die Ideen aus»
Marti ist der Einheizer in der Nati-Garderobe an der WM

Christian Marti verkündet auch während dieser WM in der Kabine die «Starting Six», die Startaufstellung der Schweizer. Mit dem gleichen Elan, wie er die Nati schon in Prag zu Silber gepeitscht hat. Hier will er seine Medaillen-Sammlung erweitern.
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Christian Marti (r.) und sein Abwehrkollege Michael Fora hatten die Österreicher im Viertelfinal bestens im Griff.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Christian Marti: Turbulentes WM-Turnier mit Verletzung und Comeback als Einheizer
  • Marti verkündet «Starting Six» in der Kabine, sorgt für Motivation
  • Schweiz zum zweiten Mal in Folge souverän im WM-Halbfinal

Es ist ein turbulentes WM-Turnier für Christian Marti. Schon im zweiten Spiel fällt der robuste Verteidiger aus. «Das war ein Scheiss gegen die Dänen, da habe ich einen heftigen Check gefressen», sagt der 32-Jährige. Danach hadert er kurz. «Ich hatte Gefühlsschwankungen, dachte, es sei schon wieder gut, dann war es das aber nicht.»

Im nächsten Match gegen die USA fehlt Marti. Erst drei Tage später kehrt der ZSC-Abwehrspieler in die Aufstellung zurück. «Durch das Medical-Team war ich gut betreut. Ich wüsste nicht, ob ich hier stehen würde ohne sie», ist Marti erleichtert. «Dass man mir eine Pause gönnen konnte, tat mir gut. Dass ich das Vertrauen bekomme, hilft auch der Erholung. Dann mache ich alles dafür.»

Gegen die ruppigen Norweger wird er dann nochmals geschont. Und seither macht der 1.90-m-Brocken, was er am besten kann: Gegnern jegliches Durchkommen verwehren mit kernigen Checks. Zuletzt im Viertelfinal gegen Österreich, als er ZSC-Teamkollege und -Youngster Vinzenz Rohrer (20) wuchtig in die Bande befördert. Damit löst Marti im Team ebenso etwas aus wie mit seinem Auftritt vor dem Match in der Garderobe.

Marti präsentiert die «Starting Six»

Denn der Zürcher Unterländer ist wie schon vor einem Jahr der Einheizer der Truppe, der die «Starting Six», also die Startaufstellung der Schweizer in der Kabine verkündet. In Nordamerika wird dieses Ritual längst zu Motivationszwecken genutzt. In Prag ist Marti von Nati-Trainer Patrick Fischer (49) mit dieser Aufgabe betraut worden, denn mit seiner humorvollen Art sorgt er auch sonst immer für gute Atmosphäre im Team.

Bis zu WM-Silber hat er die Schweizer 2024 gepeitscht. Logisch also, ist er auch heuer der Stimmungsmacher vor den Spielen – sogar als er pausieren muss. «Da ist mir aber ein Fehler unterlaufen», grinst er, «weil ich nicht im Training war und sich plötzlich etwas geändert hat in der Aufstellung». Sven Andrighetto (32) habe ihn darauf aufmerksam gemacht, er solle nochmals nachschauen.

So heizt Christian Marti der Nati ein
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Bei den «Starting Six»:So heizt Christian Marti der Nati ein

«Es hat sich zwar eingespielt, aber langsam gehen mir sowieso die Ideen aus. Vielleicht brauchen die Jungs ja auch mal eine neue Stimme.» Mitnichten! Und erst recht nicht, sollte die Nati aus Stockholm mit einer Medaille heimkehren. «Das wäre geil, ich habe noch Platz für eine Medaille zu Hause.» Der Schalk in der Stimme ist unüberhörbar, als er sagt, dass er sie momentan eifrig sammle. Es wäre die fünfte innerhalb von 13 Monaten: Meistertitel 2024, WM-Silber 2024, CHL-Triumph im Februar, Titelverteidigung im April – und nun Edelmetall in Stockholm?

Beeindruckend: Zum zweiten Mal in Folge ziehen die Schweizer souverän in den WM-Halbfinal ein. Was dies Silberheld Marti bedeutet? «Es ist lässig, dass sich jetzt unsere Arbeit über mehrere Jahre auszahlt, dass sie Früchte trägt.» Das bedingungslose Bekenntnis der NHL-Stars beschreibt er als Zeichen für die NL-Spieler. «Es gibt uns Schweizern das Gefühl, dass wir mit der bestmöglichen Mannschaft etwas reissen können. Das macht es auch für uns spezieller und noch wichtiger.»

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Eishockey-WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
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3
9
9
2
Finnland
Finnland
3
9
9
3
Österreich
Österreich
3
7
9
4
Ungarn
Ungarn
3
0
3
5
USA
USA
3
-2
3
6
Lettland
Lettland
3
-2
3
7
Deutschland
Deutschland
3
-9
0
8
Großbritannien
Großbritannien
3
-12
0
Playoffs
Abstieg
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
3
12
9
2
Slowakei
Slowakei
3
5
8
3
Tschechische Republik
Tschechische Republik
3
3
7
4
Norwegen
Norwegen
3
7
6
5
Schweden
Schweden
3
1
3
6
Slowenien
Slowenien
3
-4
3
7
Dänemark
Dänemark
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-11
0
8
Italien
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3
-13
0
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