Im Halbfinal nicht dabei?
Nati erwartet Sperren-Entscheid bei Meier und Kukan

Ein «Schweiz-Drache» wird für TV-Experte Furrer zum Glücksbringer. Ein US-Starspieler kurvt mit dem E-Scooter durch Zürich. Und wann Nati-Trainer Jan Cadieux erfährt, ob Timo Meier oder Dean Kukan gesperrt wird. Das Nati-Inside.
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Sperren für Meier und Kukan?

Die Nati war am Freitagmittag zwar in der Swiss Life Arena, auf dem Eis trainierten mit Reto Berra, Sandro Aeschlimann, Dean Kukan, Janis Moser, Lukas Frick, Pius Suter und Théo Rochette jedoch nur sieben Spieler, die mit Ausnahme von Moser gegen Schweden nur wenig oder gar nicht gespielt haben. Die anderen absolvierten ein persönliches Aktivierungsprogramm ohne Eis. Befürchtet Nati-Trainer Jan Cadieux eine Sperre von Timo Meier und/oder Kukan für ihre Fouls im Schweden-Match? «Das werden wir am Nachmittag erfahren», sagt er. Aktuell weiss er noch nichts.

Hätte Timo Meier für diesen Check vom Eis müssen?
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Bilder gehen unter die Haut:Hätte Timo Meier für diesen Check vom Eis müssen?

Weiter Fragezeichen um Suter

Dadurch, dass Pius Suter am Freitag auf dem Eis mittrainiert hat, bleibt er auch eine Option für die beiden Medaillen-Spiele vom Samstag und Sonntag. «Wir werden es Tag für Tag wieder neu beurteilen», sagt Nati-Trainer Jan Cadieux. NHL-Stürmer Suter hatte sich beim dritten Vorrunden-Spiel (6:1-Sieg gegen Deutschland) verletzt und fehlt mittlerweile schon anderthalb Wochen im Spielbetrieb.

Kanadischer Star fällt aus

Hockey Canada vermeldet, dass der Verteidiger Evan Bouchard (26, Edmonton) für den Rest des Turniers ausfällt. Beim 4:0-Viertelfinal-Sieg gegen die USA wurde Bouchard von US-Verteidiger Ryan Lindgren gegen den Kopf gecheckt, schlug heftig auf und verlor auf dem Eis kurz das Bewusstsein und musste mit Hilfe von Sanitätern vom Eis gebracht werden.

Mit Video-Schulung zum Erfolg

In den Schlüsselmomenten war die Nati gegen die Schweden bereit und blieb bei sich. Etwa während der fünfminütigen Unterzahl beim Restausschluss von Dean Kukan oder indem man mit der 3:1-Führung im Rücken im Schlussdrittel nichts mehr anbrennen liess. Nati-Verteidiger Sven Jung dazu: «Diese Mannschaft ist seit mehreren Jahren zusammen und sehr erfahren. Wir haben uns mit Videos damit auseinandergesetzt, was wir in solchen Situationen in der Vergangenheit falsch gemacht haben und daraus gelernt.»

Nati-Fans feiern nach Schlusssirene den Halbfinal-Einzug
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Das Public Viewing bebt:Nati-Fans feiern nach Schlusssirene den Halbfinal-Einzug

Marti musste zur Doping-Kontrolle

Nach den TV-Inteviews eilt Verteidiger Christian Marti nach dem Viertelfinal-Sieg gegen Schweden durch die Mixed Zone, wo die Journalisten-Menge ihm ein Zitat entlocken will, und ruft: «Doping! Doping!» Der ZSC-Hüne wurde für die Dopingkontrolle ausgelost. «Ich bin mega happy und irgendwie auch erleichtert. Wir durften bisher so eine unvergessliche Zeit erleben und dass wir das ins Wochenende weiterziehen können, tut mega gut», sagt er davor gegenüber SRF. «Im Vorfeld waren die Schweden ein grosses Thema. Dass wir sie schlagen und unsere Form bestätigen konnten, war wichtig. Sonst hätte es wieder weiss der Teufel was geheissen.»

Zuerst ging es bei Christian Marti hart zur Sache, danach musste er zur Dopingprobe.
Foto: PIUS KOLLER

US-Star schwärmt von Zürich

Er war einer der grossen Stars an der WM, ehe er am Donnerstag mit den USA gegen Kanada aus dem Turnier rasselte: Olympiasieger Matthew Tkachuk (28) von den Florida Panthers. Zürich hatte es dem zweifachen Stanley-Cup-Sieger angetan. «Das ist definitiv einer der schönsten und besten Orte auf der Welt, an denen ich je war», schwärmt er. In Zürich schnappte er sich jeweils einen E-Scooter. «Ich bin viel herumgeflitzt», sagt er und ergänzt: Der E-Scooter sei ihm lieber als ein Uber. Sogar im Tram war der NHL-Star anzutreffen. «Das habe ich vorher noch nie gemacht, eine tolle Erfahrung.»

Matthew Tkachuk hat Zürich tief in seinem Herz verankert.
Foto: Zamir Loshi/freshfocus

Furrer bekommt putziges Geschenk

SRF-Experte und Ex-Spieler Philippe Furrer steht nach dem 3:1-Sieg über Schweden in der Interview-Zone – etwa mit einem Plüschtier in den Händen? Nein, es ist ein rot-weisser Drache aus dem 3D-Drucker, den der 40-Jährige vor dem Viertelfinal von einem Fan geschenkt bekommt. Ein «Schweiz-Drache» sozusagen, der nach seiner Vergangenheit als langjähriger Gottéron-Verteidiger und heutiger Nati-Kenner und -Fan perfekt zu Furrer passt. Ein kleiner Makel hat die Symbolfigur jedoch bereits: Der Sohn eines Nati-Spielers liess den Drachen aus Versehen fallen und die Spitze eines der Hörner bracht dabei ab. Für Furrer umso mehr ein Glücksbringer, wie er strahlend sagt.

SRF-Experte und Ex-Spieler Philippe Furrer mit einem «Schweiz-Drachen», den er vor dem WM-Viertelfinal gegen Schweden geschenkt bekommen hat.

Oben Sakko und Krawatte, unten Shorts

Draussen herrschen hochsommerliche Temperaturen und drinnen bringen jeweils 10’000 Schweizer Fans die Halle zum Kochen. Beim tschechischen Fernsehen haben die Kommentatoren deshalb beim Viertelfinal zwischen der Schweiz und Schweden ein spezielles Outfit gewählt. Oben ein edles Sakko und Krawatte für die Präsenz vor der Kamera. Unten, was die TV-Zuschauer nicht zu sehen bekommen, Shorts, damit man trotzdem nicht zu sehr ins Schwitzen gerät. 

Das spezielle Outfit der tschechischen TV-Kommentatoren.

Final im Stadion in Lugano

Am Tag nach dem Viertelfinal-Sieg der Schweizer gegen Schweden meldet sich der HC Lugano zu Wort. Die Bianconeri verkünden, dass sie im Falle einer Final-Qualifikation der Nati am Sonntagabend die Türen der Corner Arena ab 17.00 Uhr öffnen und die Übertragung (ab 20.20 Uhr) des Goldmedaillen-Spiels auf dem grossen Videowürfel zeigen. Auch Verpflegungsstände werden geöffnet sein.


Eishockey-WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
7
32
21
2
Finnland
Finnland
7
20
18
3
Lettland
Lettland
7
7
12
4
USA
USA
7
4
11
5
Deutschland
Deutschland
7
1
10
6
Österreich
Österreich
7
-12
9
7
Ungarn
Ungarn
7
-24
3
8
Großbritannien
Großbritannien
7
-28
0
K.o.-Phase
Abstieg
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
7
20
20
2
Norwegen
Norwegen
7
11
15
3
Tschechische Republik
Tschechische Republik
7
2
13
4
Schweden
Schweden
7
11
12
5
Slowakei
Slowakei
7
2
11
6
Dänemark
Dänemark
7
-11
6
7
Slowenien
Slowenien
7
-12
6
8
Italien
Italien
7
-23
1
K.o.-Phase
Abstieg
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