«Am Schluss hat sicher die bessere Mannschaft gewonnen»
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Nati voller Selbstvertrauen:«Am Schluss hat sicher die bessere Mannschaft gewonnen»

WM-Halbfinal, wir kommen!
Erlöster Niederreiter, Jung im Fokus und der Respekt vor Norwegen

Die kritischen Momente überstanden und dann zugeschlagen. Die Reaktionen der Nati-Stars nach ihrem Viertelfinal-Coup gegen Schweden. Und was sie über Halbfinal-Gegner Norwegen sagen.
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Der Fluch und die Schweden sind besiegt! Die Nati steht im WM-Halbfinal.
Foto: IMAGO/Beautiful Sports International
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Marcel AllemannReporter Eishockey

Der Schweden-Fluch ist besiegt. «Es ist das erste Mal seit 2013, dass ich gegen Schweden gewonnen habe. Das fühlt sich sehr gut an. Es war hart umkämpft, aber die bessere Mannschaft hat gewonnen», freut sich Nino Niederreiter mit einem strahlenden Lachen.

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«Es ist ein Supergefühl», sagt auch Captain Roman Josi als Erstes. «Wir haben ein super Spiel gemacht, es war eine unglaubliche Teamleistung. Wir sind auch gut gestartet, obwohl wir das 0:1 bekommen haben. Aber wir blieben ruhig.» Niederreiter: «Wir fanden einen Weg zurückzukommen, darauf können wir stolz sein.»

«Schweden-Trauma war nicht im Kopf»

Das dies trotz der kritischen Anfangsphase gelungen ist – auf das 0:1 folgte ja auch noch die Fünf-Minuten-Strafe inklusive Restausschluss für Dean Kukan – bezeichnen die Spieler als Lehrstück aus den letzten Jahren, als man in entscheidenden Momenten nicht immer cool genug war. Unter anderem gegen Schweden.

«Wir haben in den letzten Jahren viele Erfahrungen gesammelt, und jetzt können wir das daraus Gelernte umsetzen», erklärt Sven Andrighetto. Und Josi ergänzt: «Wir wissen, was wir leisten können, wenn wir 60 Minuten unser Spiel durchziehen.» Für Denis Malgin war entscheidend: «Wir sind geduldig geblieben.» Trotz der unschönen Vergangenheit. «Das Schweden-Trauma war eine Geschichte der Medien, wir hatten das nicht im Kopf», stellt Andrighetto klar. 

Jung plötzlich gefordert

Plötzlich eine Hauptrolle in diesem Spiel bekam Sven Jung, als Kukan nicht mehr dabei war, erhielt dieser plötzlich viel mehr Eiszeit und wurde zum neuen Partner von Christian Marti. «Abgesehen von ein, zwei Einsätzen haben wir zuvor in diesem Turnier nie miteinander gespielt. Es sieht zwar vielleicht nicht immer schön aus, was wir tun, aber unsere Aufgabe ist, defensiv den Job zu machen und hart zu spielen – und ich glaube, das ist uns gelungen.»

Jung zu seinem Upgrade: «Wir spielen alle gerne, um etwas beizutragen. Heute war es etwas mehr als zuvor, da wir nur noch sechs Verteidiger waren. Aber auch zuvor hatte ich meine Einsätze, es war nicht so, dass ich auf der Bank sass und Fähnchen geschwungen habe.»

Respekt vor Norwegen

Jetzt geht es am Samstag im Halbfinal gegen Norwegen – und viele Fans haben das Gefühl, dass gegen diesen Gegner nichts anbrennen kann, der dritte WM-Final in Folge nur noch Formsache sei.

Nati-Fans feiern nach Schlusssirene den Halbfinal-Einzug
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Das Public Viewing bebt:Nati-Fans feiern nach Schlusssirene den Halbfinal-Einzug

«Das ist überhaupt nicht so», wehrt sich Captain Josi. «Man muss sich nur anschauen, was Norwegen an dieser WM für Resultate abgeliefert hat – auch gegen grosse Nationen. Wenn man wie sie in einem WM-Halbfinal steht, hat man vieles richtig gemacht. Norwegen wird ein sehr starker Gegner sein.» Auch Niederreiter meint: «Sie haben es verdient, dort zu stehen, wo sie jetzt sind.»

Josi zweifelt nicht daran, dass die Einstellung jedes Einzelnen stimmen wird, man die Wikinger nicht unterschätzen wird: «Es ist ein WM-Halbfinal und somit ein Riesenspiel für uns. Wir werden uns optimal auf das Spiel vorbereiten und alles geben.»

Noch näher dran an der Schweizer Hockey-Nati

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Eishockey-WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
7
32
21
2
Finnland
Finnland
7
20
18
3
Lettland
Lettland
7
7
12
4
USA
USA
7
4
11
5
Deutschland
Deutschland
7
1
10
6
Österreich
Österreich
7
-12
9
7
Ungarn
Ungarn
7
-24
3
8
Großbritannien
Großbritannien
7
-28
0
Playoffs
Abstieg
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
7
20
20
2
Norwegen
Norwegen
7
11
15
3
Tschechische Republik
Tschechische Republik
7
2
13
4
Schweden
Schweden
7
11
12
5
Slowakei
Slowakei
7
2
11
6
Dänemark
Dänemark
7
-11
6
7
Slowenien
Slowenien
7
-12
6
8
Italien
Italien
7
-23
1
Playoffs
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