Bern bezahlt unnötige Yakovenko-Strafe mit dem 0:2
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Kovar im Powerplay eiskalt:Bern bezahlt unnötige Yakovenko-Strafe mit dem 0:2

Coach reagiert Tapola auf Missgeschick
Das steckt hinter der kuriosen Strafe und dem SCB-Fehlstart

Der SCB bringt den Puck nicht an EVZ-Goalie Leonardo Genoni vorbei. Trainer Jussi Tapola will von fehlendem Abschlussglück nichts wissen. Sondern sagt, worin seine Spieler besser werden müssen.
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EVZ-Schwede Andreas Wingerli schenkt dem SCB zwei Tore ein.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus

Darum gehts

  • SCB-Trainer Tapola analysiert 0:3-Niederlage gegen Zug in zwei Aspekten
  • Tapola lobt junge Verteidiger, kritisiert Passivität im Mitteldrittel
  • Yakovenko verschuldet zweites Gegentor durch unerlaubtes Spielen des Pucks
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Nicole VandenbrouckReporterin Eishockey

Der ersehnte Weg zurück an die Schweizer Eishockey-Spitze beginnt für den SCB mit einem Fehlstart. 0:3 verlieren die Mutzen zum Saisonauftakt auswärts gegen den EVZ

Berns Trainer Jussi Tapola teilt seine Match-Analyse nach der Pleite in Zug in zwei Aspekte auf: die Spielweise seines Teams und das Resultat. Der eine ist zufriedenstellender als der andere. Tapola lobt die Leistungen der jungen Verteidiger Nils Rhyn (20) und Louis Füllemann (21) und ortet beim Gesamtauftritt ein solides Fundament, auf dem man aufbauen könne.

Seine Kritikpunkte? Verkehr habe man vor dem exzellenten EVZ-Goalie Leonardo Genoni zwar erzeugen können, «aber bei den Abprallern waren wir nicht zur Stelle. Darin müssen wir besser werden, diese Pucks müssen wir uns holen.»

Yakovenko sorgt für kuriose Strafe

Von fehlendem Abschlussglück will der Finne jedoch nichts wissen. «Wenn man das Toreschiessen vom Glück abhängig machen muss, trifft man nie.» Zu schaffen macht Tapola aber die Startphase des Mitteldrittels. «Da hat Zug das Spiel dominiert, wir waren viel zu passiv. Das entspricht nicht unserer Spielweise.»

Kein Berner Saisonauftakt nach Mass also, vor allem nicht für deren Verteidiger Alexander Yakovenko. Der Russe hat Zugs Andreas Wingerli (Sd) vor dessen Ablenker zum ersten Treffer nicht unter Kontrolle. Und das Powerplay, das zum zweiten Gegentor führt, verschuldet der 27-Jährige – wohl aus reinem Reflex, wie auch sein Trainer nach der 0:3-Niederlage vermutet.

Yakovenko sitzt noch auf der Bande und ist für seinen nächsten Einsatz bereit, als der Puck zufällig in seine Richtung kommt und er ihn mit seinem Stock spielt. Dafür muss er auf die Strafbank. Tapola hat Nachsicht mit seinem Schützling: «Es war der erste Match der Saison. Da sind viele Emotionen im Spiel, da kann alles passieren.» Yakovenko sei so fokussiert und im Geschehen gewesen, dass er einfach den Puck habe spielen wollen. Das sei grundsätzlich ja positiv.

Wingerli schickt den SCB mit Doppelpack heim
4:06
EV Zug – SC Bern 3:0:Wingerli schickt den SCB mit Doppelpack heim
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Mannschaft
SP
TD
PT
1
HC Davos
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45
58
99
2
HC Fribourg-Gottéron
HC Fribourg-Gottéron
46
45
88
3
ZSC Lions
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45
29
80
4
HC Lugano
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45
30
78
5
Genève-Servette HC
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45
7
77
6
Lausanne HC
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46
21
76
7
SC Rapperswil-Jona Lakers
SC Rapperswil-Jona Lakers
46
-14
67
8
EV Zug
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45
-18
64
9
SC Bern
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45
-9
61
10
SCL Tigers
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45
1
61
11
EHC Biel
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45
-21
58
12
HC Ambri-Piotta
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