So tönt Beatrice Egli mit Heimweh
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Gemeinsames Lied:So tönt Beatrice Egli mit Heimweh

Zwei Musikgrössen im Studio
Beatrice Egli spannt mit Heimweh zusammen!

An den Swiss Music Awards war Volksmusik und Schlager lange verschrien. Das ist heuer anders: Beatrice Egli und der Männerchor Heimweh werden einen gemeinsamen Song präsentieren. Blick besuchte die beiden Acts im Studio.
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Zwei der erfolgreichsten Schweizer Hitparaden-Acts im Studio: Daniel Arnold (links) und Bernhard Betschart (rechts) von Heimweh mit Beatrice Egli.
Foto: Philippe Rossier

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Beatrice Egli und Heimweh präsentieren einen neuen Song an den Swiss Music Awards
  • Das Resultat der Zusammenarbeit entstand in zwei Wochen, die Premiere findet am 19. März 2026 statt
  • Eglis Album «Hör nie auf damit 2.0» erscheint am 24. April 2026
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Der Männerchor Heimweh gehört aktuell zu den erfolgreichsten Schweizer Chart-Acts, Beatrice Egli (37) zählt zu den bekanntesten Schlagersängerinnen des deutschsprachigen Raums. Nun spannen die beiden Musikgrössen zusammen. Und bringen das Lied «So schön cha s Läbe si» heraus, das sie am kommenden Donnerstag gemeinsam bei den Swiss Music Awards singen werden. 

«Ich stand im Studio, sang dieses Lied ein und hörte darin sofort die Heimweh-Klänge. Also startete ich eine Anfrage. Und dann ging alles ganz schnell», erzählt Beatrice Egli, als Blick sie gemeinsam mit den Heimweh-Tenören Bernhard Betschart (48) und Daniel Arnold (52) im Musikstudio in Zürich zum Gespräch trifft. «Heimweh höre ich privat oft, sie sind fix auf meiner Playlist und haben mir schon oft Gänsehautmomente gegeben.»

Die Zusammenarbeit entstand innert kürzester Zeit

Mitte Februar ging die Anfrage an den Männerchor raus, innert zwei Wochen war alles getan: «Wir wohnen ja alle in anderen Ecken der Schweiz und mussten schauen, wer welche Stimme und welche Strophe übernimmt», erklärt Bernhard Betschart von Heimweh. «Wir haben uns dann im Studio getroffen, um alles einzusingen. Aber eigentlich ist diese kurze Schaffenszeit super. So ist die Vorfreude umso grösser.»

Entstanden ist eine Hymne ans Leben und an die Schweiz. «Das Lied besingt die schönen Seiten unserer Heimat. Ich glaube, in dieser Weltsituation, in der nicht immer alles schön ist, ist es umso wichtiger, das Gute zu sehen und ihm Aufmerksamkeit zu schenken», sagt Beatrice Egli. Betschart ergänzt: «Wir dürfen auch stolz auf unsere Schweiz sein. Auf das, was wir haben. Die Natur und die Vielfalt, die wir leben und pflegen dürfen.»

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Auftritt an den Swiss Music Awards als Novum

«So schön cha s Läbe si» stellen Heimweh und Beatrice Egli zum ersten Mal bei der Verleihung der Swiss Music Awards (SMA) am 19. März 2026 (20.15, 3+) im Zürcher Hallenstadion live der Öffentlichkeit vor, parallel wird der Titel auf Streamingplattformen veröffentlicht. «Eigentlich haben wir uns auf einen gemütlichen Abend eingestellt», sagt Daniel Arnold von Heimweh mit einem Lachen. Der Männerchor kann auf die Auszeichnung als «Beste Gruppe» hoffen und hat den Abend ohnehin schon eingeplant. «Dass wir jetzt zum ersten Mal mit Beatrice Egli auftreten dürfen, ist ein echtes Highlight.»

Die beiden Acts gemeinsam an den Swiss Music Awards? Das war früher fast undenkbar. «Ich bin jetzt seit 13 Jahren dabei und habe viel miterlebt. Früher war Schlager bei den SMA überhaupt nicht repräsentiert. Es gab richtige Berührungsängste – man wollte teils nicht mal zusammen auf einem Foto sein oder zu nah am roten Teppich aneinander vorbeilaufen», erzählt Egli. Vor allem der Abend im Jahr 2015 sei prägend gewesen, zwei Jahre zuvor hatte sie in der RTL-Castingshow «Deutschland sucht den Superstar» triumphiert. Trotz dem Erfolg und dem Gewinn ihres ersten Swiss Music Awards als «Beste Künstlerin» fühlte sie eine Ablehnung gegenüber dem Schlager und gegenüber ihr als Musikerin. «Umso mehr freue ich mich jetzt auf den gemeinsamen Auftritt», sagt sie.

«Wir gehören nicht gerade zu den Coolen dort»

Auch die Männer von Heimweh haben ähnliche Erfahrungen gemacht: «Wir gehören mit unserem Sennenmutz ja nicht gerade zu den Coolen dort. Die Fotografen reissen sich ebenfalls nicht um uns, trotz unserem Erfolg», sagt Bernhard Betschart. Mittlerweile hat Egli drei Swiss Music Awards im Regal, genauso wie die Männer von Heimweh. «Es hat sich viel getan hinsichtlich Akzeptanz. Auch volkstümlichere Acts wie die Stubete Gäng, die Rusch-Büeblä und die Genderbüebu finden heute beim SMA ihren Platz», so Betschart. 

Spannend: Der neue Titel von Heimweh und Egli wird auf Eglis Album «Hör nie auf damit 2.0», das am 24. April 2026 erscheint, Platz finden und auch in Deutschland veröffentlicht. Ist der deutsche Markt auch für den Schweizer Männerchor spannend? «Vor der Corona-Pandemie war das mal ein Thema. Aktuell liegt der Fokus auf der Schweiz», sagt Bernhard Betschart. Daniel Arnold fügt an: «Aber mal sehen, wo uns die Reise noch hinführt. Wir nehmen es, wie es kommt.»

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Gemeinsamer Auftritt auch bei Eglis Hallenstadionkonzert

Ob Heimweh auch bei der nächsten Ausgabe der Eurovisions-Sendung «Die Beatrice Egli Show» dabei ist, lassen die beiden noch offen. Einen Termin soll sich der Männerchor aber bereits jetzt notieren: den 10. Oktober 2026. Dann gibt Beatrice Egli zum ersten Mal ein eigenes Konzert im Hallenstadion Zürich. «Ich wünsche mir sehr, dass wir da den Titel ebenfalls gemeinsam singen», sagt Egli. «Das wird für mich ein riesiger Meilenstein. Und für alle ein grosses Fest.»

Eine Party mit noch mehr Schweizer Musik. «So schön cha s Läbe si» komponierte Egli gemeinsam mit dem Prix-Walo-Preisträger und Erfolgsproduzenten Georg Schlunegger (45). Er war früher Patron von Heimweh und ist heute beim Chor noch immer als Produzent und Komponist involviert. «Wir haben uns letztes Jahr zusammengesetzt und Songs geschrieben. Und weil der Hallenstadion-Gig etwas wirklich Besonderes für mich ist, wusste ich, dass ich Schweizer Musik auf mein neues Album mitnehmen möchte», sagt sie. So entstand «So schön cha s Läbe si». Egli vielsagend: «Und vielleicht kommt da auch noch mehr von uns!»

Tickets für das Konzert von Beatrice Egli am 10. Oktober 2026 im Hallenstadion Zürich gibts bei Ticketcorner. 

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