Inferno von Crans-Montana
Dossier

Inferno von Crans-Montana

Tragödie in der Silvesternacht! Beim Brand in Crans-Montana kamen 41 Menschen ums Leben, 116 wurden verletzt. Das Feuer im Le Constellation wurde von Champagner-Wunderkerzen ausgelöst. Nach dem nationalen Trauertag am 9. Januar geht es nun um die juristische Aufarbeitung. In diesem Dossier findest du alle Informationen zum Thema gebündelt.
Moretti-Freilassung provoziert
Parmelin und Cassis wehren sich gegen Drohungen aus Italien
Italiens Regierung ist empört: Das Walliser Zwangsmassnahmengericht hat Barbesitzer Jacques Moretti gegen 200'000 Franken Kaution freigelassen. Bundespräsident Parmelin und Aussenminister Cassis wollen beruhigen.
24.01.2026, 19:06 Uhr
Morettis Freilassung entwickelt sich zur Belastungsprobe
Mailänder Ärzte geben Update
«Wir waren uns überhaupt nicht sicher»
Drei Wochen nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana kehren zwei schwer verletzte Jugendliche nach Hause zurück. Ihre Genesung ist jedoch noch nicht abgeschlossen, wie die Ärzte verrieten.
24.01.2026, 11:15 Uhr
«Wir wussten nicht, ob sie überhaupt zur Normalität zurückkehren können»
Mit Video
Interview
«Die Liebe hält mich am Leben»
Mutter von Crans-Todesopfer Arthur (†16) spricht über Trauer
Arthur (†16) verlor beim Bar-Inferno in Crans-Montana sein Leben. Nun spricht seine Mutter Laetitia Brodard-Sitre über ihren Sohn, ihre Trauer und den Verein, der zur Unterstützung trauernder Eltern gegründet wurde.
23.01.2026, 22:07 Uhr
«All die Unterstützung und Liebe lassen mich weitermachen»
Mit Video
Obwohl Beweise fehlen
Roberto Saviano bezeichnet Inferno-Bar als «Mafialokal»
Der italienische Mafiajäger sieht «viele Hinweise» auf schmutzige Geschäfte der Barbetreiber. Beweise für eine Verbindung zur organisierten Kriminalität gibt es aber keine.
22.01.2026, 16:02 Uhr
Roberto Saviano bezeichnet Le Constellation als «Mafialokal»
Mit Video
Weitere Behörden-Versagen
Inferno-Wirt Moretti in der Schweiz vorbestraft
Inferno-Wirt Jacques Moretti, in dessen Bar in der Neujahrsnacht 40 Menschen starben, war in der Schweiz wegen Schwarzarbeit vorbestraft. Behörden und Staatsanwälte übersahen zudem Schaumstoff, Baupläne und Handys – eine Kette tödlicher Versäumnisse.
18.01.2026, 10:28 Uhr
Betreiber von Inferno-Bar war in der Schweiz vorbestraft
Mit Video
Szenarien zu Fluchtwegen
Simulation zeigt wie die Inferno-Bar zur Todesfalle wurde
Wie konnte die Bar Le Constellation in Crans-Montana zur Todesfalle werden? Diese Frage bewegt weiterhin, eine Simulation zeigt jetzt: Mehr Notausgänge hätten die Evakuierung deutlich beschleunigt und möglicherweise Leben gerettet.
17.01.2026, 17:20 Uhr
Simulation zeigt wie die Inferno-Bar zur Todesfalle wurde
Reportage
Zwei Wochen nach Katastrophe
Wie es bei der Inferno-Bar heute aussieht
Nach der Tragödie in der Silvesternacht: Die Bars in Crans-Montana VS öffnen wieder, Absperrungen werden abgebaut. Weiterhin sind vor Ort aber die Zeichen der Trauer sichtbar. Über die schwierige Rückkehr zum Alltag im noblen Skiort.
16.01.2026, 19:22 Uhr
So sieht es bei der Bar Le Constellation heute aus
Mit Video
Die Strafakte Jacques Moretti
Inferno-Wirt warb Frauen für Genfer Erotik-Salon an
Nach dem Brand in Crans-Montana kommen immer mehr Details über das Betreiberpaar Jacques und Jessica Moretti ans Licht. Der Inferno-Wirt war bereits wegen Zuhälterei polizeibekannt. Auch zur Schweiz gibt es Bezüge.
16.01.2026, 09:43 Uhr
Die Strafakte Jacques Moretti
Mit Video
Vor Beerdigung abgeholt
Obduktions-Chaos bei Inferno-Opfern – das sagt der Forensiker
Die Staatsanwaltschaft Wallis hat überraschend die Obduktion von Trystan Pidoux (†17) aus Pully VD angeordnet – kurz vor seiner Beerdigung, zwei Wochen nach der Brand-Katastrophe. Zuvor hatte die Behörde bei einem Opfer die Autopsie verweigert – was zu Kritik führte.
17.03.2026, 15:49 Uhr
Totales Obduktions-Chaos bei Crans-Montana-Opfern!
Mit Video
Nach Crans-Montana-Inferno
Für viele Brandopfer beginnt jetzt ein jahrelanger Kampf
Es gibt in der Schweiz nur zwei auf Brandopfer spezialisierte Rehakliniken. In den nächsten Wochen erwarten die beiden Suva-Zentren in Sitten und Bellikon so viele Patienten wie sonst in einem ganzen Jahr. Eine vollständige Genesung kann mehrere Jahre brauchen.
15.01.2026, 20:02 Uhr
Für viele Opfer beginnt jetzt ein jahrelanger Kampf
Mit Video