Inferno von Crans-Montana
Dossier

Inferno von Crans-Montana

Tragödie in der Silvesternacht! Beim Brand in Crans-Montana kamen 40 Menschen ums Leben, 116 wurden verletzt. Das Feuer im Le Constellation wurde von Champagner-Wunderkerzen ausgelöst. Nach dem nationalen Trauertag am 9. Januar geht es nun um die juristische Aufarbeitung. In diesem Dossier findest du alle Informationen zum Thema gebündelt.
Mitte boykottiert Italien-TV
«Diese Sendungen schüren Hass gegen die Schweiz»
Die Tessiner Sektion von Die Mitte boykottiert italienische TV-Sendungen zur Tragödie von Crans-Montana. Die Partei kritisiert, dass das Leid der Opfer instrumentalisiert und Hass gegen die Schweiz geschürt werde.
30.01.2026, 09:54 Uhr
«Italienische Sendungen schüren ungerechtfertigten Hass gegen die Schweiz»
Vor den Rennen am Wochenende
Italo-Ski-Team trauert vor der Inferno-Bar in Crans-Montana
Das italienische Frauen-Team trauert um die Opfer der Brandkatastrophe in Crans-Montana. Zwei Tage vor den Weltcuprennen legen sie Blumen vor dem «Le Constellation» nieder.
28.01.2026, 18:03 Uhr
Italo-Team trauert vor der Inferno-Bar in Crans-Montana
Mit Video
Interview
Kritik am Umgang mit Inferno
«So etwas wäre in Italien nicht passiert!»
Die Beziehungen zwischen der Schweiz und Italien sind angespannt. Der Abgeordnete Toni Ricciardi erklärt im Interview, warum italienische Ermittler mehr Erfahrung haben und warum er mit Schrecken an eine frühere Tragödie im Wallis denkt.
27.01.2026, 16:23 Uhr
«In Italien wären die Morettis sofort verhaftet worden»
Nordmazedonien im Vergleich
Nach Club-Inferno im März – 35 Angeklagte, viele in Haft
Im März starben bei einem Club-Inferno in Nordmazedonien 63 zumeist junge Menschen. Mehr als ein Dutzend Verdächtige kamen in Haft, 35 wurden angeklagt – darunter Bürgermeister, Inspektoren, Beamte. Parallelen zur Aufarbeitung des Infernos im Wallis drängen sich auf.
26.01.2026, 07:13 Uhr
So arbeitet Nordmazedonien das Club-Inferno auf
Mit Video
Es geht um Hunderte Millionen
Darum fehlt die kantonale Walliser Gebäude-versicherung
Die Walliser Versicherungslobby hat in der Vergangenheit jeden Anlauf zur Einführung einer kantonalen Gebäudeversicherung versenkt. Die Katastrophen in Blatten und Crans-Montana dürften einem neuerlichen Versuch Aufwind geben.
26.01.2026, 11:32 Uhr
Wie Walliser Lobby kantonale Gebäudeversicherung verhindert
Mit Video
Fünf Schlupflöcher
Warum der Schaumstoff in der Inferno-Bar unentdeckt blieb
Das Feuer in der Bar Le Constellation in Crans-Montana forderte 40 Tote. Behörden übersahen jahrelang Sicherheitsmängel. Nun zeigen Recherchen: Durch fünf Systemlücken blieb die Gefahr des Schaumstoffs unentdeckt.
13.02.2026, 11:24 Uhr
Schaumstoff im Le Constellation blieb über Jahre unentdeckt
Nach Inferno in Crans-Montana
Chaletbesitzer haben Angst vor sinkenden Immobilienpreisen
Nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana wächst die Sorge vor wirtschaftlichen Folgen. Eigentümer befürchten, dass der Imageschaden die Immobilienpreise und Tourismus nachhaltig schädigen könnte. Beispiele zeigen, dass dies durchaus passieren kann.
25.01.2026, 19:38 Uhr
Chaletbesitzer haben Angst vor sinkenden Immobilienpreisen
Alle anderen sind schuld!
Das ist die Verteidigungsstrategie der Morettis
Die Verhörprotokolle zeigen: Die Inferno-Beizer schieben die Verantwortung von sich und beschuldigen jeden rundherum. Die Kellnerin, den Sicherheitsmann, die Gemeinde und jetzt sogar Hornbach. Wie aussichtsreich ist das?
26.01.2026, 08:59 Uhr
Alle anderen sind schuld!
Mit Video
Morettis mit Ungereimtheiten
Verschlossene Tür war doch Notausgang
Eine verriegelte Tür in der Inferno-Bar in Crans-Montana war laut Akten ein Notausgang. Die Betreiber Jacques und Jessica Moretti schieben die Schuld auf einen Mitarbeiter – doch Polizeiakten widersprechen. Die Morettis verstricken sich in Widersprüche.
25.01.2026, 08:13 Uhr
Verschlossene Türe war offenbar doch ein Notausgang
Mit Video
Moretti-Freilassung provoziert
Parmelin und Cassis wehren sich gegen Drohungen aus Italien
Italiens Regierung ist empört: Das Walliser Zwangsmassnahmengericht hat Barbesitzer Jacques Moretti gegen 200'000 Franken Kaution freigelassen. Bundespräsident Parmelin und Aussenminister Cassis wollen beruhigen.
24.01.2026, 19:06 Uhr
Morettis Freilassung entwickelt sich zur Belastungsprobe