Darum gehts
- Thomas Lopes ist in Ambilly aufgewachsen und hat Vertrag verlängert
- Steve Rouiller glaubt, die Jungen gerade noch zu verstehen
- Im Stade de Genève steht heisses Doppel-Duell gegen GC an
Die News der Woche
Doppel-Duell für Servette gegen GC an diesem Wochenende im Stade de Genève. Die Männer spielen am Samstag um 18 Uhr darum, sich vom Tabellenende abzusetzen, während die Frauen am Sonntagnachmittag (16 Uhr) um die Tabellenspitze kämpfen. Über 2200 Personen haben bereits ihre Eintrittskarte für Sonntag gekauft. Die Servettiennes, die in dieser Saison ungeschlagen sind, empfangen den Tabellendritten und haben sich als Sieger der regulären Saison bereits einen Platz in der Champions League gesichert. Aber sie wollen noch viel mehr.
Die grosse Frage
Gewinnt Servette zum zweiten Mal in Folge ein Heimspiel? Das ist in dieser Saison noch nie vorgekommen. Die Grenats haben im Stade de Genève in dieser Saison bisher erst dreimal gewonnen.
Gesagt ist gesagt
«Ich mag all die jungen Leute um mich herum, das ist nett und erfrischend. Ich glaube, ich verstehe alles, was sie sagen, auch wenn ich manchmal ganz genau hinhören muss.» – Steve Rouiller, 35 Jahre alt, der erfahrenste Spieler in der Umkleidekabine von Servette, der mittlerweile von vielen jungen Spielern umgeben ist. Servette hinkt in dieser Saison zwar den Erwartungen hinterher, bereitet aber immerhin die Zukunft vor.
Mögliche Aufstellung
Mall; Allix, Rouiller, Burch, Mazikou; Stevanovic, Cognat, Douline, Kadile; Ayé, Guillemenot.
Wer fehlt?
Mendes (gesperrt), Bronn, Severin, Vincent (alle verletzt).
Neben dem Platz
Der 19-jährige französische Flügelspieler Thomas Lopes hat seinen Vertrag bis 2029 verlängert. Er ist ein begnadeter Dribbler und sorgte am 21. Februar bei seinem Einsatz in der Startelf gegen St. Gallen für Aufsehen. Die Besonderheit: Lopes stammt aus Ambilly, das zwar zum sogenannten «Grand Genève» gehört, aber auf französischem Gebiet liegt. Philippe Fargeon, französischer Nationalspieler, der zwischen 1988 und 1990 bei Servette spielte, wurde ebenfalls dort geboren. Das Erbe ist also vorgezeichnet.
Hast du gewusst, dass...
... Servette schwach startet und stark aufhört? Kein Team kassiert in der Startviertelstunde mehr Gegentreffer als die Genfer (14), kein Team erzielt in der Schlussviertelstunde mehr Tore (17).
Aufgepasst auf
Die Kopfbälle. Kein Team erzielt mehr Kopfballtore als Servette (und Luzern). Beide liegen bei zehn in dieser Saison.
Die Klassenbesten
Blick-Notenschnitt nach 30 Runden:
- Kadile 4,6
- Srdanovic 4,3
- Cognat 4,0
Hier gehts zu allen Genfer Noten.
Der Schiedsrichter
Marijan Drmic.
Der Gegner
Für GC steht Spiel eins unter dem neuen Trainer vor der Tür – gibt Offensiv-Juwel Asp Jensen dabei das Comeback in der Startelf? Alles dazu gibts hier im GC-Inside.
Runde
Sa., FCZ – Thun, 18 Uhr
Sa., Servette – GC, 18 Uhr
Sa., Sion – St. Gallen, 20.30 Uhr
So., Winterthur – Basel, 14 Uhr
So., Luzern – Lausanne, 16.30 Uhr
So., YB – Lugano, 16.30 Uhr
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 30 | 38 | 71 | |
2 | FC St. Gallen | 30 | 23 | 55 | |
3 | FC Lugano | 30 | 10 | 50 | |
4 | FC Basel | 30 | 6 | 49 | |
5 | FC Sion | 30 | 9 | 45 | |
6 | BSC Young Boys | 30 | 5 | 45 | |
7 | FC Luzern | 30 | 2 | 36 | |
8 | FC Lausanne-Sport | 30 | -4 | 36 | |
9 | Servette FC | 30 | -8 | 33 | |
10 | FC Zürich | 30 | -17 | 31 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 30 | -18 | 24 | |
12 | FC Winterthur | 30 | -46 | 19 |

