Trotz baldigem Umzug in die AIL Arena
Lugano hat weiterhin ein Infrastruktur-Problem

Trotz des Umzugs in die hochmoderne AIL Arena muss der FC Lugano weiterhin improvisieren. Die geplanten Trainingsplätze beim neuen Stadion sind noch nicht fertig und der Vertrag mit Cadro läuft aus.
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Bald zügelt Lugano in seine neue AIL-Arena.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FC Lugano zieht im Sommer ins neue Stadion AIL Arena um
  • Trainingsplätze fehlen, Spieler fahren aktuell nach Cadro zum Training
  • Vereinbarung mit Cadro läuft im Sommer aus, höhere Kosten erwartet
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Im Sommer startet der FC Lugano in eine neue Ära. Die Bianconeri ziehen vom altehrwürdigen Cornaredo in die neu errichtete AIL Arena – ein Boutique-Stadion, wie es CEO Martin Blaser gerne nennt. Alles ist hochmodern: Sogar einen Tunnel-Club gibt es, in dem Fans – ähnlich wie in England bei Manchester City und Everton oder etwa in Stuttgart – die Fussballer beim Spielereingang durch eine Glaswand hautnah beobachten können.

In einem Punkt aber bleibt Lugano vorerst auf Cornaredo-Niveau: bei den Trainingsplätzen. «Wir haben keinen Platz in Normalgrösse und müssen oft improvisieren. Wir halten durch und versuchen, das Problem langfristig zu lösen», erklärte Trainer Mattia Croci-Torti (43) im Herbst gegenüber Blick.

Mühsamer Weg ins Training

Tatsächlich ist die aktuelle Situation alles andere als optimal. «Es entspricht sicher nicht dem Standard einer Super-League-Mannschaft», so Croci-Torti. Die Spieler ziehen sich im Cornaredo um und fahren anschliessend mit zwei Minibussen rund zehn Minuten nach Cadro. Dort trainieren sie auf der Anlage des lokalen Klubs CO Boglia Cadro. Wie lange noch ist allerdings offen: Im Sommer läuft die bestehende Vereinbarung aus.

Da die geplanten Trainingsplätze beim neuen Stadion noch nicht fertig sind – und auch unklar ist, wann sie bereitstehen werden –, stellt sich die Frage, wo die Bianconeri in der kommenden Saison trainieren werden. Die naheliegendste Lösung wäre eine Verlängerung der Zusammenarbeit mit CO Boglia Cadro. Doch gemäss Blick-Informationen verlangt der Klub inzwischen höhere Entschädigungen für die Nutzung seiner Infrastruktur.

Klub sucht nächste Übergangslösung

Auf Anfrage will Lugano dies weder bestätigen noch dementieren. Man prüfe derzeit mehrere Optionen – inklusive jener in Cadro – unter technischen, logistischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Eine definitive Entscheidung ist noch nicht gefallen, die nächsten Schritte sollen jedoch in den kommenden Wochen für Klarheit sorgen.

Heisst: Der Klub sondiert in diesen Tagen intensiv den Markt. «Das neue Stadion wird hoffentlich neue Dynamiken auslösen», sagte Croci-Torti im Herbst. Vieles deutet jedoch darauf hin, dass er sich zumindest in Sachen Trainingsbedingungen noch etwas gedulden muss.

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
30
38
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
30
23
55
3
FC Lugano
FC Lugano
30
10
50
4
FC Basel
FC Basel
30
6
49
5
FC Sion
FC Sion
30
9
45
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
30
5
45
7
FC Luzern
FC Luzern
30
2
36
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
30
-4
36
9
Servette FC
Servette FC
30
-8
33
10
FC Zürich
FC Zürich
30
-17
31
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
30
-18
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
30
-46
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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