«Auch die Zukunft spielt eine Rolle»
Croci-Torti entscheidet sich in der Goalie-Frage

Im Tessin kommt es mal wieder zu einem Goalie-Wechsel. Mattia Croci-Torti setzt sicher bis zur Nati-Pause auf die YB-Leihgabe David von Ballmoos.
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Mattia Croci-Torti ändert seine Goalie-Hierarchie.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Die News der Woche

Aus dem Nichts stand gegen Luzern David von Ballmoos (31) zwischen den Pfosten. Amir Saipi (25) musste nach vielen Wochen als Nummer 1 und trotz guter Leistungen wieder auf der Bank Platz nehmen. Die Erklärung von Trainer Mattia Croci-Torti (43)? «Amir wusste bereits zehn Tage zuvor, dass gegen Luzern von Ballmoos im Tor stehen würde», sagte der Coach nach der Heimpleite. Bei der Begründung für die Rückkehr von von Ballmoos in die Startelf räumte er zudem ein, «dass dabei auch die Zukunft eine Rolle spielt – angesichts der bestehenden Verträge». Tatsächlich spricht vieles dafür, dass von Ballmoos, aktuell noch von YB ausgeliehen, im Tessin bleiben wird. Saipi hingegen geht im Sommer in sein letztes Vertragsjahr – für Lugano wäre es also die letzte Gelegenheit, noch eine Ablösesumme zu erzielen. Umso spannender wird nun sein, wie Croci-Torti bis Saisonende mit der Torhüterfrage umgeht. Nach eigenen Aussagen wird von Ballmoos sicher bis zur Nati-Pause das Tor hüten.

Die grosse Frage

Steuert Lugano im Sommer auf eine Revolution zu? Viele haben einen auslaufenden Vertrag. Und noch mehr gehen im Sommer ins letzte Vertragsjahr. Zudem stellen die Bianconeri auch nicht das jüngste Kader. Gut möglich also, dass im nächsten Transfermarkt einiges geht.

Gesagt ist gesagt

«Wir sind im Austausch», sagt Sportchef Sebastian Pelzer (45) zum auslaufenden Vertrag von Mattia Bottani (34). Die Chancen, dass die Klublegende im neuen Stadion aber spielen wird, sind nicht allzu gross. Gemäss Blick-Informationen plant die Klubführung nämlich keine Verlängerung. Ob es tatsächlich so kommt, bleibt abzuwarten.

Mögliche Aufstellung

Von Ballmoos; Papadopoulos, Mai, Delcroix; Zanotti, Bislimi, Grgic, Cimignani; Steffen, Dos Santos; Koutsias.

Wer fehlt?

Marques (fraglich), Alioski, Behrens, Cassano (alle verletzt). 

Neben dem Platz

Grosser Schritt für das ganze Tessin. Die AIL Arena wurde am Donnerstag vom Bauherrn offiziell an die Stadt Lugano übergeben. Beim symbolischen Banddurchschnitt waren sowohl Vertreter der Gemeindebehörden als auch die verantwortlichen Bauleiter anwesend. Als Eigentümerin übergab die Stadt die Schlüssel anschliessend offiziell an den FC Lugano und besiegelte damit den Abschluss der Bauarbeiten. Am Wochenende vom 30. und 31. Mai haben die Besucher bei Tagen der offenen Tür erstmals die Möglichkeit, die neue Heimat der Bianconeri aus nächster Nähe zu erkunden.

Hast du gewusst, dass...

Lugano seit sechs Super-League-Spielen gegen St. Gallen auf einen Sieg wartet (4 Niederlagen, 2 Unentschieden)? Den letzten Dreier fuhren die Tessiner gegen die Ostschweizer am 9. März 2024 ein – ziemlich genau zwei Jahre her. Und auch damals fand die Partie im Kybunpark statt.

Aufgepasst auf

Die Formukurve von Lugano. Zwischen Anfang November und Ende Februar haben die Tessiner einen beeindruckenden Lauf hingelegt. Nur eine Partie ging verloren – gegen St. Gallen. In der Zwischenzeit haben sie aber etwas Federn lassen. In den verbleibenden Partien kann es deshalb nur noch um eines gehen: das Verteidigen von Platz 3 und damit die Qualifikation für Europa.

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 29 Runden:

  1. Delcroix 4,5
  2. Grgic 4,4
  3. Von Ballmoos 4,3

Hier gehts zu allen Lugano-Noten.

Der Schiedsrichter

Lukas Fähndrich.

Der Gegner

Mit dem Spiel gegen die Espen kommt es zum Verfolgerduell von Thun. Hier kommt das St.-Gallen-Inside. 

30

Runde

Sa., Thun – GC, 18 Uhr
Sa., FCZ – Sion, 18 Uhr
Sa., St. Gallen – Lugano, 20.30 Uhr
So., Lausanne – YB, 14 Uhr
So., Basel – Servette, 16.30 Uhr
So., Luzern – Winterthur, 16.30 Uhr

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
29
34
68
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
29
23
54
3
FC Lugano
FC Lugano
29
10
49
4
FC Basel
FC Basel
29
4
46
5
FC Sion
FC Sion
29
8
42
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
29
3
42
7
FC Luzern
FC Luzern
29
3
36
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
29
-2
36
9
Servette FC
Servette FC
29
-6
33
10
FC Zürich
FC Zürich
29
-16
31
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
29
-14
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
29
-47
16
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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