Nachfolger wartet geduldig
Kommt es wieder zur Hängepartie um Fricks Zukunft?

Nach der sportlichen Stabilisierung beim FC Luzern rückt die Zukunft von Trainer Mario Frick in den Fokus. Sein Vertrag läuft im Sommer aus, und trotz der Überwindung der Krise bleibt offen, ob er in der Zentralschweiz verlängert oder neue Wege einschlägt.
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Die Zukunft von Mario Frick beim FC Luzern ist noch ungeklärt. Sein Vertrag endet im Juni.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FC Luzern siegt gegen Lugano, holt wichtige Punkte
  • Zukunft von Trainer Mario Frick unklar, Vertrag läuft im Sommer aus
  • Michel Renggli als möglicher Nachfolger, klare Entscheidungen bis Sommer nötig
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Der FC Luzern bereitet wieder Freude. Nach schwierigen Monaten hat Trainer Mario Frick (51) die Kurve erfolgreich gekratzt. Mit dem Tabellenkeller haben die Zentralschweizer spätestens seit dem Sieg gegen Lugano nichts mehr zu tun. Jetzt geht es darum, die Saison mit erhobenem Haupt zu beenden.

Ob der FCL im letzten Moment noch in die Championship Group vorstösst, spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Zumal der Rückstand auf einen europäischen Platz definitiv zu gross ist. Wie vor zwei Jahren, als der FCL letztmals die Championship Group verpasste, kann nun vor allem die Planung für die kommende Saison gestartet werden.

Fragen ploppen wieder auf

Dazu gehört auch die Frage, ob Frick in der nächsten Saison weiter an der Seitenlinie steht. Wir erinnern uns: Sein Vertrag läuft im Sommer aus. Im November schien eine Verlängerung so gut wie fix – doch nach der ersten grossen Krise unter dem Liechtensteiner wurde das Thema vorerst auf Eis gelegt.

Plötzlich war sogar eine vorzeitige Entlassung Thema. Wochenlang hielten sich die Gerüchte hartnäckig, wonach Fricks Position in Gefahr sei. Sportchef Remo Meyer (45) stellte sich jedoch mehrfach öffentlich hinter ihn. «Mario geniesst unsere maximale Unterstützung», sagte Meyer zu Blick. Oder: «Wir haben den klaren Wunsch, mit Mario Frick mindestens die Saison zu beenden.»

Da die Krise inzwischen abgewendet ist, stellen sich nun neue Fragen: Verlängert Frick, der sich extrem mit Blau-Weiss identifiziert, seinen Vertrag und geht er in seine fünfte volle Saison als FCL-Coach? Setzt er das Projekt fort, das er im Dezember 2021 gestartet hat? Oder wagt er den Schritt ins Ausland? Schliesslich ist es ein offenes Geheimnis, dass er eines Tages auch ausserhalb der Schweiz arbeiten möchte – nach eigenen Aussagen am liebsten in Deutschland.

Diesmal braucht es früher Klarheit

Bereits im vergangenen Jahr stand ein Abschied im Raum. Erst kurz vor Trainingsstart war klar, dass Frick auf der Allmend bleibt. Klubs aus der 2. Bundesliga wie Hannover und Schalke 04 sollen Interesse gezeigt haben. Besonders intensiv führte der Liechtensteiner Gespräche mit Serie-A-Aufsteiger Pisa. Am Ende entschied er sich jedoch, dem FCL treu zu bleiben.

Dieses Mal dürfte früher Klarheit herrschen müssen – im Interesse beider Seiten. Sollte man zum Schluss kommen, die jahrelang erfolgreiche Zusammenarbeit zu beenden, hätte Frick genügend Zeit, sich nach einer neuen Herausforderung umzusehen. Und auch der Klub könnte die Nachfolge frühzeitig regeln.

Renggli der ideale Nachfolger?

Rund um den FCL kursiert dabei immer wieder derselbe Name: Michel Renggli (45). Der ehemalige Luzerner Captain, der inzwischen als Experte bei Blue Sport arbeitet, gilt seit längerem als möglicher Frick-Nachfolger. Nicht zuletzt, weil er den Klub als langjähriger Trainer der U21 bestens kennt – und geduldig auf seine Chance wartet.

Ob es bereits in diesem Sommer so weit ist, bleibt offen. Klar ist nur: Allzu lange wird sich der FC Luzern mit der Antwort auf die Trainerfrage nicht Zeit lassen können – insbesondere, weil es in dieser Saison sportlich kaum noch um Entscheidendes geht und der Blick bereits Richtung Zukunft wandert.

«Wünschte mir, dass wir den Sack vorher zumachen»
2:03
Frick über vergebene Chancen:«Wünschte mir, dass wir den Sack vorher zumachen»
Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
29
34
68
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
29
23
54
3
FC Lugano
FC Lugano
29
10
49
4
FC Basel
FC Basel
29
4
46
5
FC Sion
FC Sion
29
8
42
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
29
3
42
7
FC Luzern
FC Luzern
29
3
36
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
29
-2
36
9
Servette FC
Servette FC
29
-6
33
10
FC Zürich
FC Zürich
29
-16
31
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
29
-14
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
29
-47
16
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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