«So macht es Spass»
Luzern-Coach Frick bleibt trotz Strichkampf gelassen

Trotz acht Punkten Rückstand auf Sion bleibt Luzern-Trainer Mario Frick gelassen. Statt auf die Top 6 zu schauen, will er die Form der letzten Partien fortsetzen. Hier kommt das FCL-Inside vor dem Lugano-Spiel.
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Mario Frick versteckt sich nicht. Er will die Chancen auf die Top 6 noch nicht komplett abschreiben.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FCL mit viel Rückstand auf Platz 6, Trainer Frick bleibt gelassen
  • Luzern verlor die letzten fünf Spiele gegen Lugano mit 3:15 Toren
  • Trainer Frick hofft auf mehr Effizienz nach zwölf Toren im Februar
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Die News der Woche

Nach der Niederlage gegen YB scheint der Strichkampf vorzeitig entschieden. Acht Punkte beträgt der Rückstand des FC Luzern auf das sechstplatzierte Sion. Auf die provokative Frage, ob die Saison damit praktisch gelaufen sei, reagiert Trainer Mario Frick (51) gelassen: «Wir machen uns gar nicht viele Gedanken über die Top 6. Wir wollen an die Leistungen der letzten fünf, sechs Spiele anknüpfen. So macht es richtig Spass.» Ganz abgeschrieben hat der Liechtensteiner die Championship Group aber noch nicht. «Vor nicht allzu langer Zeit haben wir innerhalb von drei Spielen neun Punkte auf GC gutgemacht. Es kann also alles sehr, sehr schnell gehen», erklärt Frick.

Die grosse Frage

Zeigt sich Luzern im Tessin wieder einmal von seiner effizienten Seite? Mitte Februar schien der FCL-Offensive in drei Spielen alles zu gelingen. Zwölf Tore schoss sie zwischen dem 10. und 22. Februar. Dann folgten die Partien gegen Thun und YB und plötzlich landeten die Abschlüsse neben statt im Tor. Entsprechend hofft nun Trainer Frick auf eine Wende. «Ich hoffe, dass wir gegen Lugano wieder ein bisschen mehr Glück haben.»

Gesagt ist gesagt

«Es ist Wahnsinn, dass wir den zweiten Match nacheinander herschenken», sagte Mario Frick nach der Pleite gegen YB. Tatsächlich unterliefen den Luzernern sowohl gegen Thun als auch gegen die Berner zu viele Eigenfehler. Das erinnerte etwas an den Herbst, als man ebenfalls eine Phase mit zahlreichen individuellen Patzern durchlebte. Nun gilt es für die Zentralschweizer, diese Fehler schnellstmöglich abzustellen und im Tessin die Wende zu schaffen.

Mögliche Aufstellung

Loretz; Dorn, Freimann, Bajrami, Fernandes; Winkler, Abe, Owusu, Di Giusto; Von Moos, Villiger.

Wer fehlt?

Lucas Ferreira (gesperrt), Spadanuda, Zimmermann (beide verletzt).

Hast du gewusst, dass ...

... Luzern die letzten fünf Spiele gegen Lugano allesamt verloren hat und das erst noch mit einem krassen Torverhältnis von insgesamt 3:15? Der letzte Sieg gegen die Tessiner datiert vom 11. August 2024. Damals siegten die Luzerner 3:2 im Cornaredo. 

Aufgepasst auf

Adrian Bajrami. Nach einem längeren Formtief hat der Ex-Benfica-Verteidiger zu alter Stärke zurückgefunden. Gegen YB war er trotz Niederlage der Beste auf dem Platz. Lob kriegt er – wie sein Innenverteidiger-Partner Bung Meng Freimann – auch von Captain Pius Dorn. «Es war eine gute Leistung von unseren beiden Innenverteidigern, sowohl im letzten Match in Thun als auch gegen YB.» Gegen Lugano dürften sie erneut die Innenverteidigung bilden. Wobei der erfahrene Stefan Knezevic nach seinem Muskelriss im hinteren Oberschenkel wieder bereitstünde und sich wieder in die Startelf kämpfen will.

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 27 Runden:

1. Di Giusto 4,3
2. Owusu 4,1
3. Kabwit 4,1

Hier gehts zu allen Luzerner Noten. 

Der Schiedsrichter

Anojen Kanagasingam pfeift das Spiel. Johannes von Mandach assistiert als VAR.

Der Gegner

Lugano geht mit breiter Brust in das Duell gegen den FCL. Mit einem Sieg können die Tessiner zumindest vorübergehend den zweiten Tabellenplatz erobern. Hier gibt es das Lugano-Inside.

29

Runde

Sa., Servette - FCZ, 18 Uhr
Sa., Sion - Winterthur, 18 Uhr
Sa., Lugano - Luzern, 20.30 Uhr
So., St. Gallen - Basel, 14 Uhr
So., GC - Lausanne, 16.30 Uhr
So., YB - Thun, 16.30 Uhr

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
28
33
65
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
28
20
51
3
FC Lugano
FC Lugano
28
12
49
4
FC Basel
FC Basel
28
7
46
5
BSC Young Boys
BSC Young Boys
28
4
42
6
FC Sion
FC Sion
28
8
41
7
FC Luzern
FC Luzern
28
1
33
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
28
-3
33
9
FC Zürich
FC Zürich
28
-15
31
10
Servette FC
Servette FC
28
-7
30
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
28
-13
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
28
-47
15
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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