Luzern-Noten gegen Thun
Das Mittelfeld ist bis auf Di Giusto ungenügend

Wer hat wie abgeschnitten? Hier findest du die Noten vom 1:2 des FC Luzerns in Thun.
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Der FC Thun baut seine Siegesserie aus.
Foto: keystone-sda.ch
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Simon StrimerReporter & Redaktor Sport

Er wird sich selber bestimmt am stärksten den Kopf zerbrechen: Taisei Abe wirft den FCL mit seinem Blackout weit zurück. Er spielt den Rückpass viel zu kurz und in die Füsse von Rastoder. Es ist nicht der erste Bock dieser Art von Abe in der Saison. Doch Frick merkt richtigerweise an: Abe ist es, der Ball vorangehend stark erobert. So kurios es klingt: Das Duell hätte er in diesem Fall lieber verloren. «Wir kriegen ihn schon wieder hin», verteidigt ihn Frick. Eigentlich verteidigt sein Team stark – mit Ausnahme von den zwei Aussetzern, die zu Gegentoren führen (der andere war ein fehlerhafter Einwurf). So gibts genügende Noten. Weniger stark sind die Auftritte von Owusu und Ferreira, die diesmal zu wenig offensiv Erbauliches zustande bringen. Dies übernimmt einmal mehr Di Giusto, der in der 80. Minute Pech hat, dass sein starker Schlenzer nur die Latte trifft. Es wäre der Ausgleich gewesen.

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Hinweis: 59. Winkler für Ferreira, Von Moos für Villiger; 74. Karweina für Abe (zu kurz für eine Bewertung); 87 Vasovic für Kabwit (zu kurz für eine Bewertung).

Und so haben die Thun-Spieler abgeschnitten

Auch gegen die formstarken Luzerner machen alle Thuner ihren Job. Die Innenverteidiger stehen trotz Veränderung sehr solid. Bürki ist von der Aussenbahn wieder ins Zentrum gerückt. Was manchmal fast vergessen geht: Die Thuner haben einen starken Rückhalt. Steffen kratzt zum Beispiel den Abschluss von Di Giusto stark raus (55.) und zeigt keinen Wackler. Was im Team von Lustrinelli ebenfalls vorzüglich funktioniert: Das Filetstück in der Aufstellung, das Paar im offensiven Mittelfeld, wo jeweils am stärksten rotiert wird. Diesmal treten Imeri und Matoshi als Gespann auf – beide liefern ab. Beim Führungstor zum Beispiel haben beide ihre Füsse im Spiel. Matoshi als Vorlagengeber, Imeri als Vollstrecker. Auch schon auffälliger ist Fehr auf der rechten Abwehrseite aufgetreten. Doch ungenügend ist auch er nicht, dafür passt bei Thun alles zu gut zusammen.

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Hinweis: 61. Montolio für Heule, Roth für Imeri; 71. Dursun für Labeau, Meichtry für Matoshi; 85. Dähler für Rastoder (alle zu kurz für eine Bewertung).

Du willst wissen, wie die anderen Teams abgeschnitten haben? Hier gehts direkt zur Übersicht aller Klubs.

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
27
33
64
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
27
20
50
3
FC Lugano
FC Lugano
26
12
46
4
FC Sion
FC Sion
27
9
41
5
FC Basel
FC Basel
26
5
40
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
26
0
36
7
FC Luzern
FC Luzern
27
2
33
8
FC Zürich
FC Zürich
26
-11
31
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
26
-3
30
10
Servette FC
Servette FC
27
-7
29
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
26
-13
21
12
FC Winterthur
FC Winterthur
27
-47
14
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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