«Kann ja nicht selber spielen»
Fragwürdige Aussagen von Servette-Trainer im Abstiegskampf

Auch gegen Schlusslicht Winterthur kann Servette nicht mehr gewinnen. Die Situation wird immer ungemütlicher. Und der Genfer Trainer macht bemerkenswerte Äusserungen.
Kommentieren
1/4
Steve Rouiller richtet einen Appell an die Servette-Fans.
Foto: Pius Koller

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Servette spielt erneut unentschieden, zuletzt am Dienstag in Winterthur
  • Seit 25. Januar kein Sieg mehr, Trainer kritisiert Teamleistung
  • Nur drei Punkte Vorsprung auf Barrage-Platz, falls GC am Donnerstag gewinnt
War diese Zusammenfassung hilfreich?
Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.
Blick_Bastien_Feller.png
Bastien Feller

Bei Servette geht langsam aber sicher doch noch die Angst um. Spätestens nach dem schwachen Torlos-Remis gegen Sion vom Samstagabend und nun dem erneuten Unentschieden am Dienstag in Winterthur ist die Championship Group endgültig abgehakt. Der Blick geht jetzt nach hinten – und macht nicht nur Mut.

«Wenn man zum Letzten geht, denkt scheinbar jeder, dass es nur schon reicht, sich das Servette-Trikot überzuziehen», schimpft Trainer Jocelyn Gourvennec (53) über die Leistung im Spiel auf der Schützenwiese.

Es reichte ganz offensichtlich nicht. In den meisten Zweikämpfen war Servette gegenüber Winti unterlegen (95 verloren, 49 gewonnen), im Mittelfeld und in der Verteidigung überfordert, in der Offensive ideenlos – sowohl bei elf gegen elf als auch später bei elf gegen zehn (zwei Schüsse auf das Tor gegen die schlechteste Verteidigung der Super-League-Geschichte). Es sind Zahlen eines Teams, das nochmals Gefahr läuft, tief im Abstiegsstrudel zu versinken.

Servette-Trainer mit vielsagenden Worten

Gourvennec, der kurz nach Saisonstart für den geschassten Thomas Häberli (51) in Genf übernommen hatte, hat sichtbar zu kämpfen mit dem Dargebotenen seiner Grenats. Während des Spiels an der Seitenlinie und auf seiner Bank wirkte er frustriert, fast ratlos. Danach sagt er Sätze wie: «Ich tue, was ich tun muss.» Oder: «Ich habe immer noch den Biss, aber spielen kann ich nicht mehr. Ich kann nicht die Freistösse für uns treten oder die Ecken ausführen.» Das alles kann als klare Kritik an das eigene Team verstanden werden. 

Seit dem 25. Januar warten die Genfer nun schon auf einen Sieg in der Liga. Gewinnt GC am Donnerstag in Basel, schrumpft der Vorsprung auf den Barrage-Platz auf drei Punkte. Und das bei dem Klub, der letzte Saison noch auf Platz 2 abgeschlossen hatte. Captain Steve Rouiller (35) will aber deswegen nicht in Panik verfallen. «Wir müssen positiv bleiben. Die Mannschaft ist bereit, zu kämpfen und den Kopf aus der Schlinge zu ziehen.» Rouiller appelliert auch an die Servette-Fans, dass sie weiter an das Team glauben und unterstützen sollen.

Am kommenden Samstag gegen den FCZ (ab 18 Uhr live im Ticker) wird das allerdings schwierig. Wegen Pyro-Vorfällen im Spiel gegen Sion vom letzten Wochenende wird die Heim-Kurve im Stade de Genève geschlossen bleiben. Alles keine guten Vorzeichen für Servette im Tabellenkeller.

Noch näher dran an deinem Klub

Nutze das Feature «Follow My Team» für Fussball-Fans. Folge deinem Lieblingsverein in der Super League, der Challenge League oder aus den internationalen Top-Ligen, erhalte personalisierte Inhalte und verpasse keine Story mehr. Jetzt followen!

Nutze das Feature «Follow My Team» für Fussball-Fans. Folge deinem Lieblingsverein in der Super League, der Challenge League oder aus den internationalen Top-Ligen, erhalte personalisierte Inhalte und verpasse keine Story mehr. Jetzt followen!

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
27
33
64
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
27
20
50
3
FC Lugano
FC Lugano
27
11
46
4
FC Basel
FC Basel
27
6
43
5
FC Sion
FC Sion
27
9
41
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
27
3
39
7
FC Luzern
FC Luzern
27
2
33
8
FC Zürich
FC Zürich
27
-14
31
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
27
-4
30
10
Servette FC
Servette FC
28
-7
30
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
27
-12
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
28
-47
15
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
In diesem Artikel erwähnt
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen