«Müssen alle Leistung zeigen»
Neo-GC-Coach Zeidler schwört die Hoppers auf das Derby ein

Für Neo-GC-Coach Peter Zeidler geht es mit dem Stadtzürcher Derby gleich heiss zu und her. Das Ziel ist klar: Ligaerhalt. Hier gibt es das GC-Inside.
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Peter Zeidler will GC neues Leben einhauchen.
Foto: Claudio de Capitani/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Peter Zeidler übernimmt GC mit Ziel Klassenerhalt
  • GC holte nur 3 Punkte aus den letzten 8 Spielen
  • Schiedsrichter Lukas Fähndrich leitet das 294. Zürcher-Derby um 18 Uhr
Foto Andri Bäggli.jpg
Andri BäggliRedaktor Sport

Die News der Woche

Mit Peter Zeidler haben die Grasshoppers einen neuen Mann an der Seitenlinie. Mit dem Ex-Lausanne-Trainer gib es für die Zürcher nur ein Ziel: Klassenerhalt. «Wir hatten nicht viele Trainingseinheiten gemeinsam. Es ging vor allem jetzt darum, die Spieler kennenzulernen», sagt der 63-Jährige vor dem Derby gegen den FC Zürich zu Blick. Noch drei Spiele stehen in der Liga an, ehe es für GC höchstwahrscheinlich in die Barrage geht. «Wir werden alle ins Boot holen und zusammenhalten. Jeder wird sich in den Dienst der Mannschaft stellen, auch wenn er im Derby nur wenig oder gar nicht spielt. Bereits am Dienstag steht schon das nächste Spiel an», schwört Zeidler seine Spieler ein.

Die grosse Frage

Tritt der Zeidler-Effekt ein? In der Liga gab es in den letzten acht Spielen nur drei Punkte – gegen Schlusslicht Winterthur. Der Neo-GC-Trainer ist als energetisch bekannt, trotzdem stellt er klar: «Die Jungs sollen merken, dass ich überzeugt bin, von dem, was ich sage, und dass ich eine klare Vorstellung und vor allem grosse Freude an meinem Job habe. Es geht jetzt darum, dass man sich auf das Wesentliche und die konkrete Aufgabe konzentriert. Wir müssen alle Leistung zeigen und als Mannschaft auftreten, das ist die zentrale Sache.»

Gesagt ist gesagt

«Der ganze Verein und ich sind bereit zum Dialog», sagt Zeidler angesprochen auf den Fan-Zoff mit LAFC. Er sei selbst Fan und könne die Unzufriedenheit nachvollziehen. Trotzdem sei die Kommunikation das Wichtigste. «Wir wollen alle das gleiche, dass GC in der Super League bleibt. Das ist das Schöne am Fussball und an meinem Job, dass man gemeinsam miteinander spricht, auch wenn man nicht immer gleicher Ansicht ist.» Auf die Atmosphäre im Derby freue er sich enorm.

Mögliche Aufstellung

Hammel; Hassane, Ngom, Köhler, Mikulic; Abels, Abrashi; Meyer, Asp-Jensen, Papic; Lee.

Wer fehlt?

Arigoni, Zvonarek (beide gesperrt). Diaby, Decarli, Stroscio, Clemente, Plange (alle verletzt). Frey (fraglich). 

Neben dem Platz

Es gab hohen Besuch auf dem GC-Campus diese Woche. Hansruedi Fuhrer (88), WM-Teilnehmer von 1966 und selbst einstiger Spieler der Zürcher hat sich das Training vom Donnerstag angeschaut. «Fuhrer hat bei der WM 66 alle Spiele der Nati bestritten. Solche Momente sind Dinge, die mir gefallen. Wir haben eine halbe Stunde gesprochen und er hat uns Glück gewünscht. Er war ein sehr guter Verteidiger, aber am Samstag kann er uns in der Abwehr nicht helfen», erzählt Zeidler lachend.

Hast du gewusst, dass...

... GC-Goalie Justin Hammel die meisten langen Pässe aller Spieler in der Super League spielt. Mit seinen 794 weiten Zuspielen liegt er damit deutlich vor Sion-Goalie Anthony Racioppi (710). Allerdings konnten seine Mitspieler nur 271 davon auch kontrollieren.

Aufgepasst auf

Philippe Kény. Peter Zeidler ist gewarnt vor den Qualitäten des Zürcher Torjägers: «Er zählt zu den besten Stürmern der Liga.» 13 Tore schoss der Stürmer in dieser Saison bereits.

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 35 Runden:

  1. Abrashi 4,0
  2. Hammel 3,9
  3. Asp Jensen 3,7

Hier gehts zu allen Hopper-Noten.  

Der Schiedsrichter

Lukas Fähndrich pfeift das 294. Zürcher-Derby. VAR ist Nico Gianforte.

Der Gegner

Der FC Zürich befindet sich wie GC in der Krise. Mit mindestens einem Punkt kann der FCZ aber den Klassenerhalt fix machen – hier geht es zum Inside.

36

Runde

Sa., FCZ – GC, 18 Uhr
Sa., Winterthur – Lausanne, 18 Uhr
Sa., Luzern – Servette, 20.30 Uhr
So., Lugano – St. Gallen, 14 Uhr
So., Sion – Thun, 16.30 Uhr
So., YB – Basel, 16.30 Uhr

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Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
35
35
74
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
35
22
63
3
FC Lugano
FC Lugano
35
14
63
4
FC Sion
FC Sion
35
21
58
5
FC Basel
FC Basel
35
6
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
35
3
48
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
35
6
46
2
Servette FC
Servette FC
35
4
46
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
35
-9
42
4
FC Zürich
FC Zürich
35
-21
35
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
35
-28
27
6
FC Winterthur
FC Winterthur
35
-53
20
Relegation Play-Offs
Abstieg
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