«Wir killen uns immer jedes Mal selber»
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Males über rote Karten:«Wir killen uns immer jedes Mal selber»

Mit Bukinac in der Startelf in St. Gallen?
YB kämpft mit dem Rücken zur Wand um Europa

YB hat seinen Winter-Mercato mit der Verpflichtung von Tunesiens Nati-Rechtsverteidiger Yan Valery wohl beendet. Die Berner kämpfen im Kybunpark bereits mit dem Rücken zur Wand um Europa.
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Stefan Bukinac (l.) kam gegen GC (mit Tim Meyer) im Letzigrund zu seinem ersten Einsatz in Gelbschwarz.
Foto: Claudio de Capitani/freshfocus

Darum gehts

  • YB verpflichtet Yan Valery als Ersatz für verletzten Ryan Andrews
  • Der Tunesier spielte 43 Premier-League-Spiele und war Afrikacup-Stammspieler
  • Verliert YB in St. Gallen, wird es hart, das internationale Geschäft zu erreichen
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Alain KunzReporter Fussball

Die News der Woche

YB hat nach Stefan Bukinac (20) einen weiteren Verteidiger verpflichtet: Er heisst Yan Valery, ist 26, Tunesier, und kommt vom englischen Zweitligisten Sheffield Wednesday. Valery ist der temporäre Ersatz für Rechtsverteidiger Ryan Andrews (20), der sich das Kreuzband gerissen hat. Der in Frankreich in der Nähe von Paris geborene Doppelbürger war am Afrikacup Stammspieler. In der Premier League hat er es auf 43 Spiele gebracht, in der Ligue 1 auf 30. Die Mehrheit der Spiele bestritt er aber in den beiden zweiten Ligen von England und Frankreich. In Sheffield war er auch Stammspieler, allerdings bei einem total perspektivlosen Klub, der insolvent ist und dem deswegen 18 Punkte abgezogen wurden, weshalb Wednesday bei minus sieben liegt und mit 39 Punkten Rückstand auf einen Nicht-Relegationsplatz praktisch abgestiegen ist. Valery wird bis Saisonende ausgeliehen, ohne Kaufoption.

Die grosse Frage

Kann YB seine vielleicht letzte Chance nutzen, um sich bis Ende Saison noch auf Platz drei zu hieven? Dieses Unterfangen, von dem man nach der Verpflichtung von Gerardo Seoane dachte, es werde zum Selbstläufer, stellt sich als enorm mühselig heraus. Derzeit hat YB sechs Punkte Rückstand. Als Giorgio Contini Ende Oktober 2025 Platz machen musste für Seoane, waren es drei gewesen ... Verliert YB heute, sind es neun Punkte auf die Espen, die zudem noch ein Spiel weniger ausgetragen haben. Und zwei aus dem Trio Lugano, St. Gallen und Basel muss YB dabei auch noch hinter sich lassen, sollte Thun unter den ersten drei bleiben, was hoch wahrscheinlich ist. Nach dem Spiel müssten die Gelbschwarzen deshalb subito St.-Gallen-Fans werden – zumindest für den Cup –, denn wenn die Ostschweizer diesen gewinnen und unter den ersten drei bleiben, reicht auch Platz vier ... 

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Gesagt ist gesagt

«Wir wollten nach dem 3:0-Sieg gegen den FC Zürich unbedingt so weitermachen und eine Serie starten. Jetzt fängt es wieder von vorne an. Nun gehen wir nach St. Gallen und wollen unbedingt gewinnen und starten die Serie halt dann.» Gezeichnet: Darian Males, ziemlich frustriert und mit einer gehörigen Portion Trotz nach dem 1:1 am letzten Samstag im Letzigrund gegen GC.

Mögliche Aufstellung

Keller; Janko, Lauper, Benito, Bukinac; Fernandes, Raveloson; Fassnacht, Sanches, Monteiro; Bedia.

Wer fehlt?

Andrews, Hadjam, Colley und Conte sind verletzt, Wüthrich gesperrt.

Hast du gewusst, dass...

...YB gegen keine andere Mannschaft in der Geschichte der Super League (seit 2003) öfter gewonnen hat als gegen St. Gallen (und Sion)? Je 48 Mal. Handkehrum haben die Espen gegen kein Team öfter verloren als gegen Gelbschwarz. Eben diese 48 Mal.

...nur Servette mit 12 in der ersten Viertelstunde mehr Tore kassiert hat als die Siebenschläfer von YB mit neun? 

Aufgepasst auf

Stefan Bukinac (20). Der neue, junge Linksverteidiger aus Serbien könnte zu seinem Debüt kommen, weil Gregory Wüthrich verletzt ist. Er kam ja schon gegen den FCZ rein, um etwas Super-League-Luft zu schnuppern.

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 23 Runden:

1. Keller 4,0
2. Hadjam 3,9
3. Sanches 3,9

Hier gehts zu allen Berner Noten.

Der Schiedsrichter

Luca Cibelli. VAR ist Luca Piccolo.

Der Gegner

Gemischte Gefühle bei St. Gallen? Die Espen haben im neuen Jahr noch kein Ligaspiel gewonnen – dafür den Coup im Cup-Viertelfinal gegen Basel gelandet. Hier erscheint das FCSG-Inside.

24

Runde

Di., Luzern – GC 4:3
Mi., St. Gallen – YB, 20.30 Uhr
Mi., FCZ – Winterthur, 20.30 Uhr
Mi., Lugano – Servette, 20.30 Uhr
Do., Sion – Basel, 20.30 Uhr
Do., Thun – Lausanne, 20.30 Uhr

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
23
24
52
2
FC Lugano
FC Lugano
23
11
41
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
22
14
39
4
FC Basel
FC Basel
23
9
39
5
FC Sion
FC Sion
23
6
34
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
23
-2
33
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
23
2
29
8
FC Luzern
FC Luzern
24
-2
27
9
Servette FC
Servette FC
23
-7
25
10
FC Zürich
FC Zürich
23
-12
25
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
24
-12
20
12
FC Winterthur
FC Winterthur
22
-31
14
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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